Das ist natürlich im ersten Moment extrem gewöhnungsbedürftig, vor allem, weil dieser Facelift wirklich sehr radikal ausfällt. Und damit natürlich den “WAAAH! ES IST ALLES ANDERS!”-Alarmknopf antriggert (man kennt das ja von anderen Portalen, schon bei kleineren Änderungen an Layouts, der Mensch ist mehr Gewohnheitstier als ihm manchmal selber bewusst ist und reagiert auf Änderungen oft reflexhaft erst mal ablehnend).
Ums vornweg zu sagen: ich finde den Facelift alles in allem sehr gelungen. weiterlesen »
Hallo ihr Lieben, ich (und meine Band) hätte da ein Anliegen:
da es schon eine Ewigkeit her ist, seit wir das letzte Mal in Wien auftreten konnten, wird es mal wieder Zeit. Und hier gibt es eine Möglichkeit, wie ihr uns - und unseren lieben Wiener Fans, die uns schon lange in den Ohren liegen, wann wir denn endlich mal wieder dort auftauchen - helfen könnt. Ihr könnt uns nämlich über den “Rock the Island”-Contest auf das Donauinselfest 2013 hineinvoten.
Ich hatte da, zugegeben, erst nicht allzu viel Hoffnung, aber überraschenderweise liegen wir gar nicht so schlecht im Rennen, deshalb BITTE BITTE, trotz der leider etwas, wie soll ich sagen, äh, “schwierigen” Webseite und des nervigen Registrierungs-Prozederes - helft uns!
3) Weitersagen (z.B. diesen Blogbeitrag, diese facebook-Meldung oder diese Google+-Meldung teilen, Freunden, Bekannten Bescheid sagen, …)
4) ACHTUNG, das ist wichtig: während der Voting-Phase könnt ihr ALLE 12 STUNDEN neu voten, das heißt, alle 12h dorthin und neu auf “Vote” klicken. Das ist ein bisschen nervig, leider, aber es wäre toll, wenn ihr das trotzdem für uns tun würdet.
Hier reinhören, gut finden, weiter sagen - und kaufen, weil das Album zu machen einen Haufen Geld und Zeit gekostet hat und das nächste wird es nicht minder. Wems gefällt unterstützt uns und ermöglicht uns mit dem Kauf des Albums, weitere Alben zu produzieren, mehr Musik zu machen und euch auch weiterhin damit Freude zu bereiten. Und das sogar “richtig”, denn hier kauft ihr Musik direkt beim Erzeuger, ohne Zwischenhändler, die erstmal über die Hälfte oder noch mehr selber einstecken
Verkauft! Ich verkaufe meine 2 ½ Jahre alte Nikon D90 DSLR – ein bisschen schweren Herzens, weils eine nach wie vor tolle Kamera ist, aber da ich auf Vollformat umsteigen will brauche ich sie nicht mehr (und brauche das Geld für die neue). Das gute Stück ist selbstverständlich immer gut behandelt und gepflegt worden und hat noch nie irgendwelche Mucken gemacht.
Die D90 ist eine ideale Einstiegskamera in die digitale Spiegelreflexwelt, semiprofessionell in der Ausstattung und IMO immer noch den Consumer-Modellen D3000/5000 hoch überlegen – hat z.B. ein zusätzliches LCD-Display (also kein Problem bei Sonnenlicht) für die Einstellungen oben auf der Schulter des Gehäuses und zwei Einstellräder, so dass man Blende und Verschlusszeit bequem ohne Menüfummelei direkt beim Durchdensucher-Gucken verstellen kann und einige Direktbedienknöpfe mehr, für deren Funktionen man bei „billigen“ Kameras auch immer erst umständlich ins Menü müsste (und bei Sonne davon nicht mal vernünftig was auf dem LED-Display sehen kann) und dabei trotzdem (oder gerade deshalb) super bedienungsfreundlich. Im DX-Formatbereich ist das Teil nach wie vor ein aktueller amtlicher Fotoapparat, trotz des “Alters” der Serie. Dass man die D90 bis heute immer noch ganz normal neu kaufen kann beweist, wie richtungsweisend dieses Modell war und nach wie vor aktuell es ist.
Wer sehen will, was man mit der so an Fotos machen kann – alles -> hier ab Herbst 2010 hab ich mit der D90 geschossen.
Ich würde 300€ für das Gehäuse wollen und lege 2 Ersatzakkus und ein gutes Buch, das die Funktionen der D90 und überhaupt das Thema SLR-Fotografie super erklärt, mit dazu.
Für grade mal 350 € könnt ihr das Gehäuse, 2 Ersatzakkus, Buch UND einen Batteriegriff (fasst 2 Akkus und hat einen zusätzlichen Auslöser für Hochkant) haben.
Preis gilt für Selbstabholer (oder Leute, die irgendwie “auf dem Weg” liegen und ich ihnen das vorbei bringen kann). Wenn ichs verschicken soll käme Porto für ein versichertes Paket dazu (keine Ahnung, wieviel das ist, eben so viel wie’s kostet)
Und für 130€ mehr leg ich ein fast neues Nikon 35mm 1.8 DX – Objektiv dazu (NP 190€), das glaub ich sogar noch ein paar Monate Garantie hat (muss ich aber erst mal genauer nachsehen wie viel) – also ein komplettes Semiprofi-Paket zum Preis einer Consumer-Kamera. Ist aber optional, ich hab auch nichts dagegen, dieses Objektiv zu behalten, wenn jemand schon genug Nikon-Objektive hat (Z.B. Umsteiger von einer D40 oder ähnlich altem Modell brauchen das wohl eher nicht, denke ich)
Wenn also jemand von euch eh grade am rumüberlegen ist, auf Spiegelreflex umzusteigen ohne jetzt gleich einen riesen Batzen Geld hinlegen zu wollen und trotzdem “was amtliches” haben will wäre das eine Gelegenheit mit was richtig gutem zum Preis einer Consumer-SLR einzusteigen. Oder auch eine Gelegenheit als Ersatzkamera für Leute, die ihre “Große” nicht überall hin mitnehmen können oder wollen, aber trotzdem nicht auf komfortable Bedienung verzichten möchten. Oder ein älteres Modell haben und günstig mal was moderneres haben möchten.
“Auch” ist ein Liebeslied, das an nicht weniger als alle Menschen gerichtet ist, die diese Welt mit ihrer Musik bereichern, egal wo sie beheimatet sind, welche Sprache sie sprechen, welche Hautfarbe sie haben, ob sie “Profis” sind oder “Amateure”, denn all das ist nicht wichtig: wichtig ist, dass sie alle mit der Sprache der Musik die Menschen überall auf der Welt miteinander verbinden.
Wir verstehen Musik als die universellste Sprache der Welt, keine andere Sprache vermittelt Kultur, Gefühl und Individualität so verständlich und umfassend wie diese. So unterschiedlich sich die Musik dieser Welt anhören mag, in so vielen Sprachen, Rhythmen und Stilen sie uns begegnet: jeder versteht sofort, was sie uns sagen möchte, weil sie mit dem Herzen gesprochen und verstanden wird. Und damit vermeintliche Grenzen überschreitet, Trennungen auflöst und die Unterschiede zwischen den Menschen und Kulturen zu glitzernden Facetten einer einzigen Menschheit, einer einzigen, gemeinsamen Welt macht.
Dieser Video-Teaser war zunächst für einige Tage exklusiv nur für die zu sehen, die uns schon beim Crowdfunding für unsere neue CD JETZT unterstützt haben. Und JETZT dürfen auch alle anderen einen Blick werfen auf die Dinge, die da kommen werden. Wenn euch das auch so gut gefällt wie uns und denen, die uns bereits unterstützen, freuen wir uns, wenn auch ihr auf unsere Crowdfunding-Seite kommt und uns helft, unser Jubiläumsalbum auf eine Silberscheibe zu pressen!
Wenn wir dauernd davon erzählen, dass in JETZT ein Haufen Arbeit steckt reden wir nicht “nur” von uns selber, von der Komposition und von der Musik – auch nicht “nur” von Ingo Vogelmanns genialen Mix- und Masterkünsten – sondern auch von George P. Schnyder, der uns mit unglaublichem Engagement für DEA DIA ein Video gedreht hat und unser Plädoyer für mehr Magie in der Welt mit atemberaubend magischen Bildern unterlegt. Bitte besucht ihn auf microrebels.com !
Update7:75% erreicht! Und für alle, die mitpledgen gibts einen exklusiven Blick ins DEA DIA-Video, das auf den letzten Metern seiner Fertigstellung entgegensieht
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Update6: WAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!! 63%!!!!!! Und ich muss grad die ganze Woche und das Wochenende arbeiten! Aber uns fällt sicher was ein, was wir den Pledgern als Dankeschön geben können
*Update: Unser Projekt ist derzeit im “approval process”, der “bis zu einem Arbeitstag” dauern könne. Dass ein Projektstart vor der Freischaltung geprüft wird haben wir überlesen (wenns irgendwo stand). Was doof ist, weil wir eigentlich gestern loslegen wollten. Aber egal, auf den Tag kommts nicht an.
Ob wir noch am Wochende starten können (also heute (Sonntag)) oder erst am Montag können wir leider nicht sagen - vermutlich wirds frühestens Montag. Was nicht schlimm ist, denn so bleiben noch ein oder zwei Tage mehr Zeit dafür, dass sich noch mehr von euch dort anmelden können. Und je mehr das sind, desto überzeugter dürfte Pledgemusic sein, dass wir das packen können…
Wir, also meine Band Singvøgel, werden ab 29.9.2012* Oktober und November auf PledgeMusic eine 8-wöchige Crowdfunding-Aktion starten, die Druck & Pressung unseres neuen Albums “JETZT” finanzieren soll.
Wir wagen das, obwohl wir wissen, dass die Chancen für eine kleine, unbekannte Band mit vielleicht grade mal rund 500 aktiven Fans weltweit sehr gering sind - man liest zwar in letzter Zeit ständig darüber, dass solche Kampagnen so toll funktionieren würden, wenn man aber mal genauer hinschaut, wer da dann wirklich erfolgreich war, stellt man schnell fest, dass das zu 99% schon im Vorfeld sehr bekannte Bands oder Leute waren/sind, die auf eine Bekanntheit zurückgreifen können, die auf “klassischem” Wege - sprich: von einem großen Label mit entsprechender PR-Macht veröffentlichte und im Radio hoch und runter gespielte Alben - erreicht wurde.
Wir trauen uns das trotzdem, natürlich mit einem entsprechend “realistischen” Einsatz, nämlich die reinen Produktionskosten der zu pressenden CD. Aufnahmen, Mix und Mastering wie auch ein Video haben wir - mit unglaublich großzügiger Unterstützung toller Leute wie unserem Produzenten Ingo Vogelmann oder dem Videokünstler George P. Schnyder, denn leisten hätten wir uns solche Profis zu regulären Konditionen nie können - schon selbst realisiert. Die Presswerk-Kosten (und das noch zu erstellende Artwork) packen wir aber beim besten Willen nicht mehr alleine.
Es wäre toll, wenn ihr uns beweisen würdet, dass auch eine kleine, unbekannte Band mit der Hilfe ihrer Fans es schaffen kann, eine professionelle Aufnahme auf eine professionelle Silberscheibe zu bekommen. Wenn DAS funktioniert, dann geht alles und noch viel mehr!
Mehr Infos, was, warum und wieso haben wir in einem Blogbeitrag auf unserer Homepage zusammen gefasst: Die Fahndung nach dem Kraut
Wir hoffen also auf eure Unterstützung und würden uns sehr freuen, euch auf PledgeMusic wieder zu sehen
Und wer uns noch mehr helfen will, der verbreitet die Kunde wo und wann immer sie/er noch kann. Ob per Blogartikel, per youtube, per facebook oder twitter - je mehr Menschen, die uns mögen davon mitkriegen, desto besser.
[…]Niemand riskiert Gefängnis, Gesundheit oder Leben “nur wegen der Publicity”! Was ist das für eine zynische Haltung derer, die sowas unterstellen?
Wenn mutige Künstler überall auf der Welt ihre Freiheit riskieren, Sängern “zur Abschreckung” die Zunge abgeschnitten wird, weil ihr regimekritischer Rap auf Youtube mehrere tausend “likes” fand, oder Pianisten die Hände verkrüppelt, oder sie gleich ganz umgebracht werden, dann wird es gerade auch für uns, die wir solche Repressalien schon lange nicht mehr zu befürchten haben (Wie lange ist noch mal eben eine Nazi-Diktatur, in der Künstler neben der Freiheit auch ganz schnell mal ihr Leben verloren, her? Und wie wenig lange die Auflösung der STASI-Gefängnisse der DDR?), Zeit, die eigene Welt voller Zynismus und Ignoranz endlich zu verlassen und die verloren gegangene kulturelle Fertigkeit der Empathie wieder zu einem festen Bestandteil unseres Lebens zu machen und Solidarität mit den Menschen um uns herum und in der Welt zu leben.
Und uns endlich unsere (Pop)Kultur wiederzuholen von denen, die uns ihren Zynismus und ihre Ignoranz als “Kultur” verkaufen wollen. […]
Ist ja jetzt auch schon wieder einige Tage her - ich war Anfang August mit Karan unterwegs im Norden der Republik, nach einem kurzen Zwischenstopp im Münsterland eine wunderbare Woche an der Nordsee im Watt. Und weil der Zweck der Reise u.a. auch der war, Karan ein paar Grundlagen für ihren neuen Fotoapparat beizubringen habe ich natürlich auch einen Haufen Fotos gemacht. Und die kann man jetzt alle hier im Album auf ipernity angucken.
Klar, ich kenne den Track jetzt schon länger, hab ihn einige Male durchgehört, die vollen 8 Minuten und in verschiedensten Versionen der Entwicklungsstadien, aber genau deswegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie jemand, der unsere neuen Aufnahmen noch nie gehört hat, diese wahrnimmt.
Deshalb habe ich heute schon recht heftiges Herzklopfen, wenn wir unsere Fans mit diesem Teaser jetzt das erste Mal in die Arbeit an unserem neuen Album “JETZT” reinhören lassen. Und hoffe einfach, dass die das auch so klasse finden wie wir und Ingo…
P.S.: an die Leute, die bei facebook sind: schon unsere Fanpage geliket, damit ihr auf dem Laufenden bleibt, was wir so machen?
Nachdem wir mit Ingo Vogelmann den (auch namentlich) passenden Produzenten für unsere Band gefunden haben (bzw. er uns ) und ihm die Recording Woche, in der wir mal eben 9 Songs in 6 Tagen aufnahmen, als auch das Ergebnis, ein komplettes neues Album, offensichtlich genauso gut gefallen hat wie uns, und nachdem wir schon die ersten Pre-Masters hören können, die absolut hammergeil klingen, hat sich mit George P. Schnyder, der uns damals ein tolles Video zu unserer in Rekordzeit zusammengebastelten Bewerbung für den Titelsong zum Webprojekt “Krimi 2.0″ (das inzwischen leider eingeschlafen ist) ebenfalls in Rekordzeit hingezaubert hatte, ein alter Freund des Hauses zurückgemeldet. Und so bekommt der epischste Song des kommenden Albums das epischste Video, das man sich vorstellen kann
Vorletztes Wochenende haben wir die Live-Szenen gedreht. Und Karan hat das im Singvøgel-Weblog besser beschrieben als ich das könnte. Deshalb versuche ich das gar nicht erst sondern verweise genau darauf :-p
[…] Der liebe George strahlt nämlich - genau wie Ingo – bei allem, was er tut, eine höchst angenehme Gelassenheit aus. Er rückte mit einem bis unter’s Dach mit Equipment vollgestopftem Wagen an, und das schleppten wir dann alles in das Obergeschoß der Hallen, wo ein riesiger, lichter Raum auf uns wartete. Das Schlagzeug, das Klavier (uff!), Bass und Gitarre und die ganzen Plünnen musste natürlich auch rauf.
[…]
Am Abend konnten wir uns alle kaum noch auf den Beinen halten. Und waren hochzufrieden über den produktiven Verlauf der ganzen Sache.
Und wir Singvøgel sind voller Dankbarkeit: dafür, daß es Menschen wie George und Ingo gibt, die leidenschaftlich lieben, was sie tun. Und die ihre Fähigkeiten so großzügig mit uns teilen. Damit etwas ganz Neues entstehen kann. Wir ahnen, nein, wissen: es wird großartig!
Ich bin ja seit einiger Zeit Santander-Kunde. Ich habe mir das nicht ausgesucht, ich wurde verkauft. Von der SEB. Die mich vor ein paar Jahren auch schon mal gekauft hatte. Von der Vereinsbank. Bei der ich Anno Schlagmichtot einstmals ein Konto eröffnete, weil die die einzigen waren, damals, kurz nach’m Krieg (wir hatten ja nix), die zum kostenlosen Girokonto HBCI-Banking und kostenlose VISA-Card anboten.
Als die SEB mich übernahm änderte sich nichts. Alle Jahr mal kam ein Angebot, auf ein anderes Kontomodell zu wechseln, das ich durch schlichtes Ignorieren ablehnen konnte. Alles funktionierte wie gewohnt. Deshalb hat mich das nicht weiter gestört, war ich halt bei der SEB.
Jetzt bin ich bei der Santander. Und vor ein paar Wochen schrob diese mir folgendes:
wir freuen uns, Ihnen als gutem Kunden mitteilen zu können, dass Ihnen ab sofort unser Premium-Konto GiroStar für 12 Monate kostenlos zur Verfügung steht. […] Ihr Konto haben wir bereits auf das leistungsstarke Paket GiroStar umgestellt – Sie brauchen nichts weiter unternehmen, als die Vorteile ab sofort zu nutzen.[…]
Wir garantieren Ihnen, dass Sie GiroStar, das regulär € 5,99 im Monat kostet, für 12 Monate kostenfrei erhalten. Sollten Sie nach Ablauf der 12 Monate GiroStar nicht weiter nutzen wollen, senden Sie uns dieses Schreiben mit umseitigem Vermerk und Unterschrift zurück. […]stellen wirIhr Konto wieder auf Giro4Free um. […]
Ich roff dann dort an und vermeldete meine Irritation darüber, dass ich nicht gefragt wurde, ob ich meinen bestehenden Vertrag ändern möchte und auch nicht wüsste, etwas unterschrieben zu haben, das erlaubt, dass eine Seite ohne Einwilligung des Vertragspartners den bestehenden Vertrag in einen ganz anderen ändern dürfte.
Die Dame war nett und scheinbar konnte sie nachvollziehen, dass ich eine solche “Marketingmaßnahme” als nicht wirklich seriös einstufte. Und sagte zu, den Vorgang rückgängig zu machen. Was sie auch tat. Dass mich die Bestätigung, die ein paar Tage später kam und aussah, als solle ich schon wieder was unterschreiben, irritierte, weil es für mich nicht ersichtlich war, dass das nur eine Bestätigung war, auf die ich nicht weiter reagieren muss, mag als Hinweis dienen, dass sich da ein ziemliches Misstrauen eingestellt hat. Aber das haben wir ja klären können, soweit so gut.
Nichtsdestotrotz, liebe Santander, muss ich euch sagen, dass diese Aktion meinem Vertrauen in euch nicht gut getan hat. Genau genommen bin ich da jetzt ziemlich misstrauisch geworden, und ich hasse es, misstrauisch zu sein gegenüber “Geschäftspartnern” - wo möglich, breche ich solche Beziehungen gern ab, weil ich lieber mit Leuten/Firmen Verträge habe, denen ich nicht misstraue. Dass so eine Bankkundenübernahme auch in seriös und reibungslos geht hat die SEB damals bewiesen, somit habe ich einen Vergleich, der mir sagt, dass man das, was ihr da macht, nicht tun muss, um sowas über die Bühne zu kriegen und ich deshalb davon ausgehen muss, dass ihr das tun wollt.
Und deshalb schaue ich mich schon mal vorsichtshalber nach einer Alternative um. Für den Fall, dass irgendwann nochmal was komisches im Briefkasten liegt. Wisster Bescheid.
Im Gesichtsbuch hat sich eine Gruppe von Leuten, hauptsächlich Musikern, zusammen gefunden, um über das Urheberrecht zu reden (Mit einem IMO nicht besonders passenden Namen, aber was solls). Anlass war eine andere Facebook-Gruppe, die offensichtlich im Rahmen der aktuell gestarteten Kampagne der Rechteverwerter “Mein Kopf gehört mir” den selben Müll nachplappert und äußerst unwirsch reagiert, wenn man ihnen die Fakten aufzeigt, die mit diesem Geplapper, wie das bei Propaganda-Kampagnen halt so üblich ist, nicht viel zu tun haben. Stephan Kleinert von der Band Botany Bay gründete in Anlehnung an den Namen der anderen Gruppe also die Facebook-Gruppe “Songwriter für Piraten” (hatte ich schon erwähnt, dass ich den Namen suboptimal finde?) als Gegenmodell gegen diese platte Propaganda. Da ich ja bekanntlich auch selber in einer Band spiele fand ich den konstruktiven Ansatz in dieser Gruppe natürlich super.
In dieser Gruppe versuchen wir, aus der “Wir gegen die gegen die”_Falle raus zu kommen. Denn die Frage ist ja: Wie wollen wir alle- Urheber, Verwerter und Konsumenten - zusammen unsere Leidenschaft für Kultur leben? In dieser Gruppe wollen wir versuchen, eine Vision dafür zu finden. Fair und ausgewogen für alle Beteiligten, ohne einander über den Tisch zu ziehen. Denn wir haben ein gemeinsames Interesse: Kunst und Kultur in unser aller Leben zu ermöglichen und glücklich zu sein.
Der erste Schritt auf allen Seiten der IMO nötig ist: erkennen, dass wir alle - als “Kreative”, als “Konsumenten” und als “Geschäftsleute” - also alle sogenannten “Marktteilnehmer” (denn auch das ist nötig: die Anerkennung der Realität, sonst können wir sie nicht ändern) , ein gemeinsames Ziel haben: Spaß an Kultur (Musik, Texten, Lyrik, Filmen, Bildern), die der Seele gut tut und den Geist anregt (oder beruhigt, auch das), sprich: einfach ein wenig Glück im Leben zu haben. Und um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen müssen wir alle zusammenhalten. Dazu gehört, erst einmal die Bedürfnisse und Wünsche aller Beteiligten als “legitim” anzuerkennen.
Und dann können wir regeln, wie wir speziell die Bedürfnisse, die sich zu widersprechen scheinen, so untereinander in Balance bekommen, dass jeder Beteiligte noch genug Wünsche erfüllt bekommt, dass er auch gut damit leben kann, wenn er zu Gunsten der Wünsche seines Nachbarn auch hier und da ein paar Abstriche machen muss. Denn das muss jeder, damit am Ende alle zufrieden sein können.
Somit wäre es wohl die erste Aufgabe: mal zusammenstellen, welche Bedürfnisse und Wünsche die jeweiligen Menschen in ihren jeweiligen “Funktionen” überhaupt so haben. Also Künstler (am besten tatsächlich aufgeteilt in die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, Musiker, Fotograf, Autor, Produzent, etc.), Konsumenten/”Fans”, Verwerter (Verleger, Distributor, Label, etc.). Ohne Bewertung oder Rechtfertigungszwang oder unkonstruktive Konzepte wie “Schuld” oder Unterstellungen.
Im Rahmen des ersten Schrittes, zunächst einmal zusammen zu sammeln, was denn eigentlich die Bedürfnisse und Wünsche der sogenannten “Marktteilnehmer” im sogenannten “kulturellen Sektor” sind, stellte ich dort mal meine Gedanken vor, erstmal ohne drauf zu achten, ob das “realistisch” sei oder mit den Interessen eines anderen kollidiert. Weil facebook leider ein geschlossenes System ist kopiere ich das auch noch mal hier her, vielleicht interessierts ja noch mehr Leute. weiterlesen »