Newspeak
Ha, passt ja grad wie die Faust aufs Auge zu meinem langen vorletzten Beitrag. Ein Vortrag über Orwells “Newspeak” - Neusprech - im Überwachungsstaat:
(via)
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Sollte ein Kommentar nach dem Abschicken nicht gleich auftauchen, ist er in die Moderation gerutscht (z.B. weil ein Link drin ist, es der erste Kommentar seit längerer Zeit ist oder Javascript ausgeschalten ist). Ich bitte um Verständnis (und etwas Geduld bis zur Freischaltung), dass das passieren kann, da ich den Spamfilter sehr scharf justiert habe, um Maßnahmen wie Captchas oder ähnliches zu vermeiden. Ich gönne keinem Spamkommentar auch nur eine Sekunde Onlinezeit, da geh' ich lieber hin und schalte "gute" Kommentare zwischendurch mal von Hand frei. Lieber etwas Arbeit für schöne Sachen als viel Arbeit mit irgendeiner Scheiße...

bembelkandidat meint dazu:,
5. January, 2009 @ 15:28
bin jetzt endlich mal dazu gekommen, den vortrag anzusehen, wirklich erschröcklich!!!
wirklich sehenswert!!!
Sven meint dazu:,
5. January, 2009 @ 16:12
Ja, da ich ja auch mal Sprachwissenschaften studiert habe hat er mir zwar konkret nichts neues erzählt, aber es ist ein schöner und umfassender Überblick über die derzeitige Sprachsituation rund um das Thema “Sicherheit”, der das Thema einmal schön sowohl breit wie an mancher Stelle tief darstellt und auch bei dem, der sich des Problems bewusst ist auf jeden Fall das eigene Bild abzurunden vermag.
sven scholz - sagichdoch? » Zensur in D, zweiter Anlauf meint dazu:,
12. April, 2009 @ 12:46
[…] Natürlich wird der deutsche Internet-Zensurfilter (nichts anderes ist das, egal, wie der Newspeak ihn nennen wird) schnellstmöglich und völlig selbstverständlich für alles mögliche andere ebenfalls genutzt werden, denn was möglich ist wird in der Regel auch getan, siehe Aufhebung des Bankgeheimnisses “nur um organisiertes Verbrechen zu bekämpfen”, Vorratsdatenspeicherung und Ausweitung der Überwachung, faktische Abschaffung von Informantenschutz im Journalismus oder Mandantenschutz für Anwälte , uvm. “wegen der Terroristen”, usw. usw. usw. - längst wird dieser ganze Kram für alles genutzt, bis in die kleinsten Bagatellen hinein, einfach, weil man’s kann. “Anständige” Bürger sind nicht betroffen? Doch, gerade die. Unanständige nämlich wissen eh, wie sie diesen “Maßnahmen” entgehen können. […]