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Ich bin wieder da. Und was über ein Cajon.

Nach über einem halben Jahr Blogpause wegen eines größeren Serverproblems bin ich endlich wieder da. Und alle meine Blogeinträge ebenfalls. Hurra.

Wenn ich meinen letzten Eintrag so sehe, hat sich nicht so viel getan, der ist, leider, nach wie vor aktuell.

Ansonsten ist einiges passiert in den letzten Monaten, das ich demnächst hier nachholen werde. Viele Fotos, vor allem, mal wieder. Politisch und gesellschaftlich dagegen kann ich eigentlich nur wieder mal feststellen, dass ich das Gefühl habe, in den letzten Jahren schon alles geschrieben zu haben, was mir so auffällt, eigentlich müsste ich nur die Veröffentlichungsdaten aktualisieren, egal, wieviele Jahre ein Artikel zu irgendwas her ist.

Aber es gab auch erfreuliches. Zu allererst: ich habe ein neues Cajon. Und habe in meiner Begeisterung ein Vergleichsvideo zwischen meinem alten Schlagwerk 2inOne Dual und dem neuen J.Leiva Omeya Master gebastelt. Inklusive Sprungpunkte, um einen schnellen Direktvergleich zwischen den beiden, einmal ohne und einmal mit ein paar Effekten machen zu können. Es lohnt sich, das mit guten Boxen oder Kopfhörer anzusehen. Viel Spaß.

 

Wer das gute Stück mal live gespielt sehen und hören möchte: mit den Singvøgeln wird es am 30. April in Mörlenbach und am 29. Mai in Katzwang bei Nürnberg zum Einsatz kommen 🙂

 


Das Video zu „Aus Atlantis“ ist fertig

„Aus Atlantis“ ist wohl einer unserer melancholischsten Songs, da uns manches auf diesem Planeten tatsächlich sehr ratlos zurücklässt. Und Diana Kennedy hat die Stimmung und Farbe des Songs perfekt eingefangen! Ich bin hin und weg.

Ach ja, wer am 4. Oktober Zeit und Lust hat: kommt doch einfach mal im PiPaPo in Bensheim vorbei. Wir wollen das WESTWIND Release mit einem Konzert feiern. Wir haben einen Haufen alte und brandneue Songs vorbereitet.
 


Musiktipp: „The Great Escape“ von Ingo Vogelmann

Ingo Vogelmann (ja, der Produzent meiner Band) hat über die letzten Tage da ja einen Countdown runtergezählt. Ich wusste ja schon was kommt, weil er mich schon hat reinhören lassen – ein bisschen hibbelig musste ich aber warten, bis „The great escape“ auch offiziell zu haben ist durfte ich nicht viel verraten. Jetzt ist es soweit. Musiktipp: „The Great Escape“ von Ingo Vogelmann weiterlesen

Winterblues?

Ich hab ja das Gefühl, derzeit, ich komm‘ zu nix.

Was aber wahrscheinlich am Wetter liegt. Ich bin ja extrem Lichtabhängig, und längere Zeit trübes Wetter trübt auch schnell mein Blickfeld ein.

Weil – eigentlich mach‘ ich ja grade gar nicht wenig:

Auf Arbeit bin ich seit dem letzten Herbst sehr viel stärker eingebunden in Messebranding und -produktionen, was stellenweise extrem anstrengend ist, andererseits aber auch mehr Spaß macht, weil man selbst organisatorisch wie inhaltlich mehr in der Hand hat und nicht mehr nur Hingeworfenes abarbeitet. Die „Stoßzeiten“ sind dadurch allerdings wirklich richtig heftig geworden, ich hoffe, dass mit steigender Routine und Durchsetzung mancher von uns neu eingeführten Methodiken da die Stresskurven wieder etwas weniger steil werden.

Dann: Ich habe mit meiner Band Singvøgel seit einiger Zeit schon ein Crowdfunding laufen, das in drei Tagen beendet sein wird (ich hoffe, ihr schaut vorher noch mal rein und falls euch gefällt, was ihr seht und hört, unterstützt es und sagt es noch rechtzeitig weiter), um das ich mich gekümmert habe.

Für ebenjenes Album bastle ich am Artwork und organisiere die CD-Pressung und was da noch alles so dazu gehört bzw. noch dazu gehören wird.

Wenn das Crowdfunding fertig, das Artwork erstellt, die CD gepresst, die Pledge-Goodies fertigproduziert und an die Unterstützer verschickt und das digitale Album in den Downloadshops verteilt, dann war das ein Projekt, das von den Kompositionen über die Aufnahmen bis zur Finanzierung und Produktion über ein Jahr in Anspruch nahm.

Ich arbeite seit September im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten im Verwaltungsrat der C3S mit, damit wir so schnell wie möglich eine GEMA-Alternative zum Laufen kriegen. Auch, wenn andere dort sehr viel mehr Zeit und Arbeit investieren (können) und meine paar kleinen Möglichkeiten dagegen wirklich mickrig aussehen, hoffe ich, dass auch das bisschen, das ich beitragen kann, ein wenig hilft, das Projekt zum Ziel zu führen.

Dann ist ja derzeit FAWM, wo ich auch dieses Jahr wieder mitmache, das lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn ich auch dieses Jahr kaum die Chance haben werde, wirklich 14 Songs abzuliefern. Aber das ist mir egal, letztes Jahr waren es 8, da ist mein persönliches Ziel, diese zu toppen. (Was hinter FAWM genau steckt könnt ihr hier in Karans und meinem Artikel beim musikpiraten e.V. lesen)

Allerdings habe ich mir dafür wahrscheinlich das falsche Thema rausgesucht, denn ich versuche mich diesmal in Filmmusik. Man kann die beiden bisherigen Stücke dazu als Studien begreifen, ich probiere da Dinge aus, Prinzipien wie Spannungsaufbau, Stimmungserzeugung etc. – also die Umsetzung von „Funktionalitäten“ von solchen Soundtracks.

Das Fotografieren ist da derzeit mangels Zeit und Gelegenheit ein wenig ins Hintertreffen geraten, aber ich denke, dass sich das spätestens dann ändert, wenn zum einen die CD „raus“ ist und zum anderen auch das Wetter wieder etwas mitspielt.

Irgendwo über der Süd-Schweiz - 20140122

So, und das war jetzt mal gut, das hier runterzuschreiben, einfach nur, um mir selbst zu zeigen, dass dass tretmühlige Gefühl zwar tatsächlich seinen Grund in „viel zu tun auf vielen Baustellen gleichzeitig“ hat, aber das damit zusammenhängende Gefühl des „ich komm zu nix, es geht nicht voran“ täuscht und beileibe nicht bedeutet, dass nichts passieren würde.

Das Gegenteil ist der Fall, und ich freue mich schon darauf, wenn die ersten Rückmeldungen der Welt auf die vielen Sachen, die ich da grade rausfeuere, eintrudeln werden.

Ich hoffe nur, dass die Welt nicht allzu lange wartet damit, denn ich könnte schon mal wieder so langsam einen Rücklauf gebrauchen, der mir nicht nur sagt, dass ich schon irgendwie das richtige mache und erst mal weitermachen soll, wird schon. Sondern mehr auch mal so in Richtung Ergebnis, auf dem man jetzt was weiteres aufbauen kann – oder zur Abwechslung vielleicht sogar eins, auf dem sich Dinge auch mal ohne ständigen Marathonlauf ein wenig weiterentwickeln.

Irgendwann würde ich nämlich auch gerne einfach mal wieder einen Moment durchschnaufen und die Aussicht genießen.

 




Ipernity: Der Gitarrist

 
The Guitarist - 20130831

 

Künstliches Geld

Ich habe drüben im Singvøgel-Weblog was längeres über Geld, Kosten, Bezahlung, Wert und Wertschätzung rund um Musik und Musik“geschäft“ geschrieben.

[…]Es geht um das leidige Geld. Denn es kostet Geld, Musik zu machen, und das nicht zu knapp. Musiker kaufen Instrumente und Zubehör, sie brauchen Räumlichkeiten, sie müssen mobil sein, sie benötigen viel Zeit, zum üben, um Promotion zu machen, um an andere Orte zu kommen. Wenn sie ihre Musik veröffentlichen wollen, benötigen sie weiteres Equipment, noch mehr Zeit, weitere Menschen, die Dinge für sie tun. Wenn ein Album dann veröffentlicht werden soll, muss Artwork erstellt werden, gedruckt, eine CD gepresst, konfektioniert und verschickt werden. Selbst wenn man „nur“ digital veröffentlicht, braucht man einen Distributor, der die Daten auf verschiedene Plattformen verteilt, auf denen sie verkauft werden können.

Auch diese Dienstleistungen kosten erst einmal Geld. Bis ein Musiker oder eine Band ein Album bei iTunes oder Amazon oder Google oder wo auch immer stehen hat, wo das dann für einen Zehner verkauft wird, von dem die Band dann je nachdem zwischen 30 bis 75% des Verkaufspreises abbekommt, ist also schon ein kleiner 5-stelliger Betrag von den Musikern selbst investiert worden, und da ist jetzt nicht mit eingerechnet, was es gekostet hat, überhaupt soweit zu kommen, dass man über eine Produktion eines Albums nachdenken kann, also Ausbildung, Stilentwicklung usw. usf..

[…]

Wer rechnen kann, kann also relativ einfach ausrechnen, ab wann ein Musiker beginnt, den ersten Cent „Gewinn“ zu machen: sobald die Summe der Online-Erlöse und die Summe der Differenz zwischen Stückpreis und Verkaufspreis der verkauften CDs [/ Downloads] langsam in den 5-stelligen Bereich kommt. Und selbst das ist noch eine „falsche“ Rechnung, denn in der Zeit, die das benötigt, sind ja weitere laufende Kosten zu schultern. Aber selbst diese vereinfachte Rechnung zeigt schon, wie schwer es ist für kleine, unabhängige Musiker außerhalb des großen Musik-Business und ohne riesige Fanbase, sich vom Verkauf eigener Musik finanzieren zu können – geschweige denn, davon „leben“ zu können. Bzw.: wie unmöglich, solange DAS die einzige Einnahmequelle bleibt. […]“

weiterlesen: „Umsonst ist nicht kostenlos“

 

C3S Crowdfunding gestartet! Die GEMA-Alternative macht Ernst!

YAY! Das Crowdfunding zur Gründung der GEMA-Alternative -> „C3S“ wurde soeben gestartet!

-> http://www.startnext.de/c3s

Ich denke mal, ihr habt schon von der C3S gehört, der in Gründung befindlichen alternativen Verwertungsgesellschaft – wir -> Singvøgel sind da ja schon seit einiger Zeit engagiert dabei, die Vorbereitungen laufen schon seit fast 2 Jahren (oder wars sogar länger? Egal.), und ich kann Neues vermelden: es wird Ernst!

Beim C3S-Barcamp

Über ein -> Crowdfunding versuchen wir in den nächsten Wochen, ein Startkapital zusammen zu bekommen und je mehr zusammenkommt desto besser, denn wir können den Betrag quasi verdoppeln, da wir -> für jeden Euro nochmal einen von der Film und Medien Förderung NRW bekommen können (Förderungen funktionieren meist so, dass sie in dem Umfang gewährt werden, wie der zu Fördernde selbst investieren wird)!

Beim Crowdfunding gibt es drei Möglichkeiten, die C3S zu unterstützen (Menü in der rechten Seitenleiste oben, über der Liste der „Goodies“): man kann ein Dankeschön kaufen, bekommt also direkt was für sein Geld, man kann einfach so etwas spenden und, IMO das wichtigste man kann investieren, sprich, einen Genossenschaftsanteil á 50 Euro vorzeichnen und damit Mitglied der C3S werden.

Künstler, die das tun, haben für die Genossenschaft, die im September gegründet werden wird, Antrags- und Stimmrecht – jedes Mitglied gleichberechtigt, also nicht wie bei der GEMA manche mehr, manche weniger, der größte Teil schlicht gar nicht – und werden Werke zur Verwertung anmelden können, sobald die C3S soweit ist, dass sie die Verwertung tatsächlich wahrnehmen kann.

Der interessanteste Punkt (aus meiner Sicht als Musiker) ist dabei, dass die Verwertung Werk-basiert geschieht und nicht wie bei der GEMA im Total-Buy-Out-Modus: es wird nur genau das Werk verwertet, das ich anmelde und nur in dem Rahmen, wie ich es anmelde. Die einzige Verknüpfung zu mir als Person besteht darin, dass ich nur anmelden kann, wofür ich das Urheberrecht habe.

Das ist sogar für GEMA-Mitglieder interessant, denn GEMA-Mitglieder können ja, wenn ich das richtig verstanden habe, seit einiger Zeit bestimmte Medien aus der GEMA-Verwertung „ausnehmen“ (das dann freilich auch wieder ganz oder gar nicht, aber immerhin) – heißt, wenn ein GEMA-Mitglied sich im Internet nicht von der GEMA vetreten lässt kann die C3S dies dort weit flexibler übernehmen als es die GEMA tut. Radioairplay GEMA, Internet-Streaming, Youtube, Netzradio und was es im Internet sonst noch alles gibt C3S, zum Beispiel.

Mit dem Unterschied eben, dass man über die C3S nur genau die Werke verwerten lässt und nur in genau dem Rahmen, wie man möchte. Das heißt, auch wenn die GEMA ja bekanntlich kein Creative Commons ermöglicht (inwieweit das auch für profesionelle Musiker ein interessantes Modell sein kann hatte ich -> letztens ja auch ausführlich im Singvøgel-Blog beschrieben), könnte man ein Werk über die C3S z.B. zumindest im Internet genau so verwerten lassen als wäre es ein CC-Werk (Nicht allerdings in echter CC-Lizenz, da diese ja die Verwertung auf/in allen Medienformen bestimmt, also auch auf den Teil, den die GEMA übernimmt. Da das aber wegen der Ablehnung von CC seitens der GEMA nicht geht, bleibt GEMA-Mitgliedern eine CC-Lizenz weiterhin verschlossen) – das geht dadurch, dass die C3S nicht das komplette „Urheberrecht“ (genau genommen die damit verbundenen Rechte, schon klar) einer Person sondern nur die Verwertung der Rechte, die mit einzelnen Werken verknüpft sind und nur die, die man explizit angibt übernimmt, da beißt sich (ich bin kein Jurist, drum sag ich sicherheitshalber: „nach meinem Verständnis“) nichts mit dem, was man bei der GEMA unterschreibt, solange man dort eben keine Vollverwertung vornehmen lässt.

Aber auch für „normale“ GEMA-Mitglieder, die schon lange Veränderungen in der GEMA selbst fordern, aber nicht gegen die Stimmübermacht der Verlage und Etablierten ankommen ist eine Unterstützung interessant, denn wenn die C3S Erfolg hat ist die Chance, dass sich auch die GEMA bewegen muss, weil ihr die vielen „kleinen“, die sich dort im Moment über den Tisch gezogen fühlen, sonst womöglich davonlaufen, weil es eine Alternative gibt mit fairen Ausschüttungen und mehr Freiheiten.

Für mich als Musiker wird da ein Traum wahr – im -> Blog meiner Band hatten wir schon 2010 mal einen „Wunschzettel“ geschrieben, wie wir uns eine zeitgemäße Verwertung vorstellen würden, und die C3S erfüllt diese Wünsche jetzt tatsächlich komplett 🙂

Für Veranstalter wäre die Unterstützung einer zweiten Verwertungsgesellschaft übrigens ebenfalls interessant: Die GEMA-Vermutung in der derzeit praktizierten Form wäre nämlich nicht mehr möglich. Das heißt zwar nicht, dass man keine Veranstaltung mehr anmelden muss, denn es wäre freilich nicht zumutbar, dass die Verwertungsgesellschaften quasi die ganze Zeit alles nach irgendwelchen Veranstaltungen durchscannen, eine Meldepflicht ist also durchaus vernünftig, aber die Argumentationsbasis der GEMA, einfach mal eine Rechnung zu schicken, weil sie davon ausgehen durfte, als einzige Verwertungsgesellschaft, dass das aufgeführte Material bis zum Beweis des Gegenteils auf jeden Fall GEMA-Material sei, wäre so nicht mehr haltbar.

Die C3S wird aber auch nicht wie die GEMA es tut irgendwelche Leute wohin schicken und nachsehen, ob da irgendwer irgendwo eine Veranstaltung nicht angemeldet hätte, der Punkt „Fairness“ gilt nach innen wie nach außen und wir hoffen, dass mit dieser Einstellung auch uns seitens Veranstaltern fair begegnet wird und diese ihre gewerblichen Veranstaltungen bzw. öffentlichen Aufführungen von Werken freiwillig anmelden. Das werden sie dann übrigens aussuchen können, bei wem sie das tun, sie müssen das nicht auseinander dröseln: eine Meldung bei einer Verwertungsgesellschaft reicht, die jeweile VG muss das dann selber auseinanderdröseln, für was von der Playlist sie zuständig ist und für was die/eine andere.

Somit geht der Aufruf zur Unterstützung nicht nur an Musiker/Künstler sondern auch an Veranstalter, Broadcaster, Verlage usw. usf. – die C3S ist nicht „Konkurrenz“ zur GEMA sondern Ergänzung und Alternative für alle, die sich außerhalb des absolut Althergebrachten bewegen. Und das dürften ja inzwischen, egal ob Nische oder Mainstream, mehr oder weniger fast alle sein.

Überdies wird sich die C3S als europäische Verwertungsgesellschaft gründen, das heißt, Künstler aus ganz Europa können sich dort anmelden (sprich: Gesellschafter werden), also auch z.B. österreichische oder auch englische, französche, usw. Künstler!

Natürlich können auch reine „Konsumenten“ 😉 die C3S unterstützen. Einfach, weil sie das toll fänden, dass sich mehr Künstler für Creative Commons Lizenzen entscheiden könnten, denn es ist wahrlich nicht einfach, auch nur einen Cent mit Musik zu verdienen, die wenigsten haben da glaube ich eine Vorstellung davon, wie das wirklich ausschaut, auch hierzu -> schrob ich unlängst im Singvøgel-Blog, und wenn eine einfach zu handhabende Verwertung gewerblicher Nutzung von CC-Material möglich wäre wäre würden vielleicht auch mehr gewerblich handelnde Marktteilnehmer auch mal ein CC-Stück oder eine CC-Band spielen/nutzen/engagieren usw. – was bedeutet, dass auch CC-Künstler Geld für ihre Arbeit bekommen könnnen, was wiederum Entlastung bedeutet, damit mehr Zeit, mehr Möglichkeit, besseres Equipment, bessere Aufnahmen, kurz: mehr Qualität, bessere Musik, auch auf die Ohren von allen, die gern Musik hören.

Schauts euch also mal an, und wenn ihr das für unterstützenswert erachtet: sagt es weiter, macht mit – helft uns, eine faire, alternative und eine der modernen Medienvielfalt Rechnung tragende Verwertungsgesellschaft zu realisieren 😀

Crowdfunding Feature: „C3S :: Die faire GEMA-Alternative / The fair alternative in collecting societies.“ from C3S on Vimeo.

Hier nochmal die relevanten Links:

http://c3s.cc
http://www.startnext.de/c3s

Und hier noch -> die Pressemitteilung zum Crowdfunding:

Düsseldorf, 15. Juli 2013 – Die GEMA sieht sich nicht erst aktuell bei Urhebern und Konsumenten in der Kritik. Bislang gibt es keine Alternative dazu. Wer als Musikschaffender mit seinen Werken in der Öffentlichkeit stattfinden möchte, muss Mitglied bei der GEMA werden. Die Initiative Cultural Commons Collecting Society (C3S) möchte dies ändern und hat am gestrigen Sonntag ein Crowdfunding gestartet zur gemeinsamen Investition in eine faire Alternative zur GEMA. Der Gründungstermin steht fest: 25. September während des Reeperbahn Festivals in Hamburg.

Mit der Digitalisierung haben sich die Bedürfnisse von Konsumenten und Urhebern geändert. Lange wurde auf eine Anpassung und Umstrukturierung gewartet, die unabhängigen Musikern zugute kommt. Jedoch weder die GEMA selbst, noch die Politik oder das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) können die bestehende Situation ändern.

Aus diesem Grund wurde die C3S (Cultural Commons Collecting Society) als Initiative zur Gründung einer neuen, alternativen Verwertungsgesellschaft ins Leben gerufen. Eine Gemeinschaft, die sozial, offen und demokratisch agiert. […] weiterlesen…

Achjaaa, fast vergessen – Ein kleines Dankeschön vornweg gibts übrigens jetzt schon: Der -> „Ignition Mix“ mit 22 Knaller-Musik-Tracks zum Download auf Free Music Archive. Und die Singvøgel sind auch dabei. Und dass das schon über 18.000 mal runtergeladen wurde zeigt ja auch irgendwie, dass es ein Publikum gibt für Musik, die sich etwas abseits vom Mainstream bewegt 🙂