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links for 2009-07-01

  • Wie dieses "Posterous" funktioniert. Oder ob. Und wie's dann ausschaut. Und so. …

Na das is ja blöd, wenn das dann von delicious wiederholt wird - die Frage ist jetzt: cancle ich delicious-Links hier allgemein (hatte ich eh schon überlegt), cancle ich Posterius für hier, weil delicious die Sachen auch hier reinstellt oder cancle ich die Verknüpfung von Posterous nach delicious, so dass delicious keine Posterous-Inhalte wiederholt, weil das eh nur als Link eingebaut würde und nicht als echter content (ein Bild an Posterous taucht in einer delicious-Linkliste ja z.B. nicht auf).

Immer diese Entscheidungen.

Ich glaub, ich lass’ erstmal Posterous nach delicious weg.

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Singvøgel bei LastFM

So, jetzt gibt’s die Singvøgel auch bei LastFM :-)


2 Kommentare

Ich @ MySpace

Ich habe mich jetzt auch bei MySpace registriert, nachdem es ständig aus Musikerkreisen heißt, man “müsse� da dabei sein, Aufmerksamkeit und so, alle wichtigen sind da, und wer da nicht ist den gibt’s nicht und so weiter, kennt man ja. Was soll’s, tut ja nicht weh, und wenn’s schee macht…

Nunja, was soll ich sagen: Das Ding kommt mir vor wie ein ehemaliges Forum, an dem die Betreiber auf der eigentlich mal relativ nebensächlichen User-Profil-Seite ein Gadget nach dem anderen reingefrickelt haben, so dass diese Profilseite immer überladener wurde - und sich auch entsprechend schwierig bedienen lässt. Lustig ist der Versuch, die Seiten zu lokalisieren, denn irgendwann springt das Ganze dann doch wieder auf Englische Sprache um, wenn man irgendwohin klickt, was scheinbar noch nicht sauber lokalisiert wurde, und ab diesem Moment schert sich das System nicht mehr drum, ob man da mal irgendwann “deutsch� angegeben hatte, und darüber hinaus fliegen manche Bedienelemente plötzlich an einer ganz anderen Ecke der Seite rum. Konsistenz wird wohl als überbewertet angesehen, dort. Aber in Web2.0-Zeiten mit hakligen beta-Phasen zu arbeiten ist ja auch irgendwie normal, heutzutage.

Macht aber nix, denn was muss das muss, und man muss ja, sagt man, und wer bin ich, dies in Frage zu stellen, und so kann man jetzt nicht nur mich dort finden, sondern auch Duke und Karan und natürlich auch die Singvøgel. Und mit etwas Glück kann ich für letztere demnächst auch ein paar Songs hochladen.

Denn eins ist ganz nett dort: diese “Musiker-Accounts� schauen mir recht praktisch aus.

Wenn man man durch diese wirre Benutzerführung durchgeblickt hat.

Achso, Dukes “Wege des Herrn�, das da auf meinem Profil als Song läuft habe ich nicht nur gewählt, weil ich den Song schlicht gut finde, sondern weil das im Moment der einzige Song online ist, bei dem ich ein bisschen was an Percussion beigetragen hab’. :-)

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Die Welt der Berater und Beratenen

Meine Güte, da will jemand Firmen dahin gehend beraten, wie sie im Internet kommunizieren können und hat nichts besseres zu tun, als eine Firma, die auf einen Vorschlag jenes Beraters nicht eingeht, namentlich zu nennen und in meinen Augen auf eine Weise zu schreiben, die ich schon eher als “eingeschnapptes runtermachen� bezeichnen würde. Inklusive den Marketingchef der Firma, die seine Dienste offensichtlich abzulehnen wagte, zu zitieren, indem eine mit Sicherheit nicht unbedingt für die breite Öffentlichkeit gedachte Aussage, die ich mir eigentlich nur als eine irgendwie “im Vertrauen� getätigte vorstellen kann, in ebendiese Öffentlichkeit gezerrt wird? Was ist denn das bitte für eine Kommunikationskultur, die da vertreten wird?

Zu seriöser Beratung gehört zu aller erst Vertrauen. Ich bezweifle stark, dass es dem Vertrauen in einen Berater und dessen Kompetenz zuträglich ist, eine solche Reaktion auf einen gescheiterten Akquiseversuch zu zeigen. Einmal, was die Vertraulichkeit zwischen Beratendem und (egal ob erstmal nur potentiell) Beratenem betrifft, und zum anderen, wenn das ganze auch noch in und um das Medium geschieht, das ziemlich im Zentrum meiner angeblichen Kernkompetenzen liegt.

[ironie]Naja, unter Umständen ist Herr Huber auch einfach so erfolgreich, dass er gleich mal von vornherein potentielle Kunden abschrecken will, das würde mir einiges erklären… [/ironie]

Ich kann langsam verstehen, warum man in Firmen nur noch mit Vitamin B und Empfehlung reinkommt: da besteht wenigstens der Ansatz einer Wahrscheinlichkeit, dass da jemand vertrauenswürdiges und professionelles zur Tür reinkommt. Und muss mich nicht wundern, wenn ich bei potentiellen Neukunden erstmal einen Haufen Arbeit in die Aufgabe stecken muss, gegen ein tief verwurzeltes Misstrauen in die ganze Branche anzukämpfen. Denn es scheint ja wirklich nicht unberechtigt zu sein, wie auch schon in der klassischen Werbung.

Ein solches Verhalten jedenfalls bestätigt mal eben eher sämtliche Vorurteile und Klischees, die mit dem Thema Beratung, speziell wenn das Internet dabei ist, verknüpft sind. Wenn ich das für “kontraproduktiv� halte, dann ist das im Vergleich dazu, was mir da sonst noch auf der Zunge läge, sehr höflich ausgedrückt.

Und was die dort zu findenden Thesen zu Blogs als Marketinginstrument betrifft, da sag’ ich schon mal lieber grad garnix zu, da sind die Meinungen schon sehr verschieden… (via lawblog)

Nachtrag: Ach, ich bin ja mal wieder völlig hintendran. Aber ich habe eine Ausrede, denn ich habe die letzten Tage hauptsächlich damit zugebracht, für die kommenden Singvøgel-Konzerte zu proben, und das ist dann doch befriedigender, als sich hypige Worthülsenakrobatik anzutun, die direkt der yuppigen Golf-Generation der späten Neunziger zu entstammen scheint :-)

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