Þat mælti mín móðir,
at mér skyldi kaupa
fley ok fagrar árar
fara á brott með jeðum,
standa upp í stafni,
stýra dýrum xwingi,
halda svá til hafnar,
hǫggva mann ok annan
Und in den Kommentaren finde ich sogar noch ein anderes, ähnliches Projekt, mit der gesamten Saga!
Die LOGA SAGA LOPTGENGILS erzählt die gesamte Geschichte von Episode I bis VI. Großartig!
Þat vas fyr löngu
á Þorra vegi
langt ok langt heðan…
Die direkten Reden sind ja klasse - hier z.B. Darth Vader zu Obi Wan im Todesstern, Episode IV, vor dem für Herrn Wan körperlich ziemlich tödlich verlaufenden Duell:
Veiðir kvað:
“Kom þú heill Óbbi,
minn aldavinr!
Vastu meistari minn
þás mœttumsk áðr;
en hykkat nú,
at halr komi,
þótt dáðafullr,
nema dauðr, heðan.”
Seit Westerwelle und Öttinger den Qualitätsstandard in Sachen englische Sprache neu gesetzt haben sind offensichtlich alle Anstrengungen aufgegeben worden, die Auswirkungen der Bildungsmisere noch irgendwie kaschieren zu wollen…
Im Gegensatz zu den Schwarzmalern, die an den im letzten Moment doch rassistisch entscheidenden US-Wähler glauben (“Bradley-Effekt”) und den Herrn Pommes überraschend siegen sehen erwarte ich ganz im Gegenteil einen Modern-Talking-Effekt™ und sehe schwarz für’s weiße Haus.
… ist ein Wort, das man seit Monaten ständig hört. Muss ich doch endlich mal im Lexikon nachschlagen was das eigentlich bedeutet. Heut schaff’ ich’s aber noch nicht. Mal sehen, morgen vielleicht.
(P.S.: so, damit hätte ich diesen Kalauer auch endlich hier untergebracht. Wollt’ ich schon seit Monaten…)
Wird ja grad wieder über Kindergeld diskutiert (ja, es ist Wahlkampf, offensichtlich, man erinnert sich daran, dass auch Menschen mit normalen und geringen Einkommen ein bisschen “Macht” haben - zumindest alle 4 Jahre).
Kommt nur mir es komisch vor, wenn da - sowohl seitens Politik als auch seitens Medien - ausschließlich von “sozial schwachen” Familien geredet wird, wenn - von den dargestellten Kriterien für die Klassifizierung, die rein “monetäre” sind, ausgehend - eigentlich “finanziell schwach” gemeint ist?
Und: was bedeutet das im Rückschluss, wenn “kein Geld” gleichbedeutend mit “keine soziale Stärke” ist? Wer Geld hat ist sozial stark? Wer kein Geld hat würde mehr haben, wäre er nur “sozial” etwas “kräftiger” gebaut (was immer das hieße - nix konkretes jedenfalls - Schicksal? Selbst Schuld? Zufall?)?
Sprache kann schon manchmal verdammt verräterisch sein, finde ich.
konk-en: (konke; konkte; hat gekonkt)
sw.V., die Umsetzung des Prinzips “Fuchs und saure Trauben”; im Zustand der Unkenntnis schlechtreden; aus Angst ablehnen; nicht verstehen (wollen);
So, jetzt ist es mal wieder so weit, ich verordne mir Abstinenz von Nachrichten, egal ob in der Glotze oder im Radio. Da krieg’ ich sonst nur Kreislauf von, von der verlogenen Scheiße, die mir da aus Politikermündern in vollster Überzeugung entgegenquillt.
Den Ausschlag gab heute “Sozialdemokrat” Münte, der “soziale Gerechtigkeit” scheinbar darin erfüllt sieht, dass es allen genauso Scheiße zu gehen habe, wenn er nach dem altbekannten Muster “Es ist nicht einzusehen, dass es {insert beliebigen Gruppennamen here} besser geht als {insert irgendeinen anderen Gruppennamen, der mit der ersten in keinerlei Zusammenhang steht, außer, dass auch dies eine Gruppe ist here}” das alte “wir spielen alle gegeneinander aus, dann wird sich keiner gegen uns wenden”-Spiel und natürlich das Bild des Sozialschmarotzenden “Selber Schuld”-Bildes bringt, denn freilich sind Arbeitslose unter 60 nur faule Säcke.
Was mich weniger aufregt ist das inhaltliche, denn von unseren realitätsfernen “Eliten” und sich sonstwie als was Besseres fühlenden ist man diese Attitüden das ja seit Jahren gewohnt.
Was mich echt aufregt ist diese Überzeugung, mit der hier unter Umgehung sämtlicher Logik “argumentiert” wird, um eben nicht zu sagen, gelogen, gehetzt und für Dumm verkauft wird - es wird eben nicht argumentiert sondern nur stumpf behauptet und konstruiert, ohne Substanz und reale Zusammenhänge. Es wird ein Matsch von indifferenten Inhalten geliefert, der nicht mehr unterscheiden kann zwischen Meinung, Behauptung, Postulat und Tatsache, und so schütten die mir da einen Haufen niveaulosen, stinkenden Sprachmüll in die Ohren. Das ist akustische Luftverschmutzung und grenzt an Körperverletzung, wenn man sich klar macht, dass das ja von einem Hirn verarbeitet werden muss.
Diese gezeigte Dummheit und der damit verbundene Glaube, alle Zuhörer seien mindestens ebenso dumm und merken das nicht regt mich auf. 200 Puls! Echt!
Und erzählen bei der “Richtigstellung” den selben Blödsinn grad nochmal.
Geht ja auch garnicht anders, denn um was anderes sagen zu können als vorher müsste man ja begriffen haben, dass das vorher tatsächlich Blödsinn war. Und eben nicht nur “missverstanden” oder sogar nur “falsch zitiert”.
Es ist deren Missverständnis: dass der “Eindruck” der durch “sinnentstellende Kürzung” entstanden sei, ein falscher sei und nun “korrigiert” sei.
Sorry, aber ich sehe in der Aussage und damit auch im “Eindruck”, keinen Unterschied, ob jemand sagt “seiner Meinung nach” sei es nur eine Frage der Zeit - oder ob das “die Meinung von Experten” sei.
“Experten” sind scheinbar eh für Politiker das, was für Kinder “der fremde Mann” ist, der den Kratzer ins Auto gemacht hat oder einem sagte, man solle das oder jenes tun . Und “alle Experten” sind sowieso das für Politiker was für die BILD “ganz Deutschland” heißt.
Ist doch Quatsch! Sowas mache ich doch, um meiner Behauptung Autorität, Pseudo-Sachlichkeit und Allgemeingültigkeit zu verleihen. Und damit ändert sich genau garnichts an dem Eindruck, den ich von Anfang an von dieser ständigen hysterischen Panikmache hatte und habe.
“Eine Volkszählung ist doch heutzutage kein Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung mehr, jeder gibt doch heutzutage freiwillig schon viel mehr persönliche Daten Preis als noch vor 15 Jahren”
Ja von wegen. Das Zauberwort der Selbstbestimmheit heißt: freiwillig.
Es geht nicht darum, dass “sowieso überall” Daten über mich gesammelt werden oder nicht - es geht darum, ob Daten mit meinem Einverständnis gesammelt werden, und ob dies dort, wo ich das nicht will, auch wirklich unterbleibt.
“Selbstbestimmung” heißt eben nicht, dass das andere bestimmen, sondern ich selbst.
Das Argument, dass ich doch da und da auch Daten preisgäbe und deshalb doch nichts dagegen haben könne, wenn Daten auch dort und dort gespeichert würden ist also eine reine (rethorisch nicht mal allzu geschickte) Augenwischerei, die vom - höchst eindeutigen und unmissverständlichen - Inhalt des Begriffs ablenkt.
So ähnlich wie das blöde “Wer nichts zu verbergen hat…” -Argument, mit dem das Rechtsstaatsprinzip gegen ein Überwachungs- und Schuldvermutungsprinzip ausgetauscht wird.
Die Welt ist nämlich in Wirklichkeit simpel. Sprache kann dies vielleicht versuchen zu verschleiern. Oder aber einfach mal ebenso simpel ausdrücken.
[…] Günther Beckstein hat nicht gesagt “Wir wollen alle rund um die Uhr beobachten?, er hat gesagt “Wir wollen ein Konvertitenregister haben?.
Wir wollen wissen, wer übertritt, weil wir wissen: Nicht alle…Es treten zum Beispiel viele über, weil sie einen Ehegatten muslimischen Glaubens geheiratet haben, und man will jetzt eine gemeinsame Konfession haben. Wir wissen von einigen, nicht von allen, vielleicht noch nicht einmal von der Mehrzahl, dass sie danach bewusst Kontakt suchen zur radikalen, auch gewaltbereiten Islamistenszene und sich dort radikalisieren lassen.
Bosbach wies diese Berichte als Fälschung zurück. “Ich habe in der Sendung ziemlich genau das Gegenteil erklärt”, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion. “Meine angebliche Forderung nach einem Konvertiten-Register kommt in der ganzen Sendung nicht vor”
Also ich dachte immer, ich kann ganz gut Deutsch. und meine Deutschkenntnisse vermitteln mir hier sehr genaue, ja, unmissverständliche, Aussagen.
Aber naja, inzwischen ist die Unverbindlichkeit der eigenen Rede ja scheinbar für bestimmte Kreise schon normal. Im Zweifel meint man halt auch mal das Gegenteil von dem, was man sagt, scheints…