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Eigentlich ist es ganz einfach

Warum das mit dem “Aufschwung” und dem Konsum - und damit der Wirtschaft außerhalb reiner Finanzrumschiebereien und dazugehöriger Zinswirtschaft - also dem, was man heute neudeutsch “Realwirtschaft” nennt, wo man mit echtem Geld echte Dinge herstellt, kauft und verkauft, nicht klappen kann ist eigentlich nicht allzu schwer zu verstehen, möchte man meinen.

Diese Tendenz ist ja auch nichts neues, im Gegenteil, das geht ja nun schon (teils mehr als) ein ganzes Jahrzehnt so, dass die Umverteilung des Geldes von Masse auf wenige “Eliten” dazu führt, dass die Kaufkraft der Masse - und damit die komplette hiesige Binnennachfrage - inzwischen völlig irrelevant geworden scheint. An den Autobauern kann man inzwischen allerdings gut erkennen, dass das vielleicht doch keine so tolle Idee war, mittel- bis langfristig. Aber solange weiterhin BWL herrscht wo eigentlich VWL was zu sagen haben sollte und sich die korrupten “Eliten” und Politikerdarsteller dieses Landes weiterhin ausschließlich um ihre Pfründe und deren Erhaltung kümmern, wird sich da trotzdem nix ändern. Somit erwarte ich die zigste Wiederholung dieser Überschriften auf den Newsseiten spätestens wieder nächstes Jahr.

Wir schalten nun um nach Frankreich zu diesen Franzosen.

Nachtrag: Und weil man das hier nicht oft genug zeigen kann:


3 Kommentare

An alle Dienstleister und Produzenten

die wie “PIN” meinen, es sei OK, denen, die für sie arbeiten, nicht einmal einen Mindestlohn zahlen zu wollen: jeder Betrieb, von dem ich erfahre, dass er das so sieht oder gar macht, wird an mir keinen müden Cent verdienen, da ich dessen Produkte oder Leistungen meiden werde, indem ich versuchen werde, auf jeden Fall die Alternative zu finden, die es sinnvoll findet, dass ihre Mitarbeiter für die Arbeit, die sie einbringen, auch einen vernünftigen Lebensunterhalt verdienen. Und dies nicht nur irgendwelchen Shareholdern vorbehalten ist. Und das gilt auch für die, die meinen, einen Mindestlohn durch irgendwelche Tricks umgehen zu wollen. Egal, wie “legal” das ist.

Ich meine: wie pervers ist eine Denke, die einen Mindestlohn als “Gefahr” für die Wirtschaft erachtet? So jemand halte ich selbst für eine Gefahr. Nämlich für eine für die Gesellschaft. Um nicht zu sagen asozial. Im Sinne des Wortes.

4 Kommentare

Aufschwung ist, wenn es den anderen besser geht

Handelsblatt: Den Aufschwung zahlt der Mittelstand. Schön, dass das auch mal wer bei den Medien merkt.

Nachtrag: Bloß die BILD (und die von da abschreiben) blickens natürlich mal wieder nicht)

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