Ein Video der Open Rights Group erläutert - leider bisher nur auf englisch - Hintergründe und Auswirkungen der von der EU geplanten Verlängerung der Schutzfrist von Tonaufnahmen, das offensichtlich ein weiteres Gesetz ist, das den Verfassern direkt von interessierten Lobbyisten, hier wohl der Rechteverwertungsindustrie, in die Feder diktiert wurde.
Da wir als Musiker von diesem Gesetz direkt betroffen sind - und wieder mit dem Schein-Argument “das geistige Eigentum von Künstlern zu schützen” gerade Künstlern sowohl künstlerische Möglichkeiten und Freiheiten wie auch konkret faktisch finanzielle Teilhabe an den eigenen Werken gekürzt werden (letzteres eine Tendenz, die ja schon seit Jahren auch bei der GEMA - mit dem selben Argument - zu verfolgen ist) - unterstützen wir die Forderung der “Soundcopyright”-Initiative, dieses Gesetzesvorhaben zu stoppen. (via netzpolitik).
Eine Ausweitung des in Teilen eh schon völlig überzogenen und kulturfeindlichen Umgangs mit - nein, eben am Ende nicht dem Urheberrecht, sondern den Verwertungs- und Monetarisierungsrechten derer, die mit den Werken von Kulturschaffenden schlicht “Geschäft” machen und sonst nix, mit teils absurdesten Auswüchsen, ist nicht nur nicht notwendig sondern wäre ein weiterer Sargnagel für ebendas, was da vorgeblich “geschützt” werden soll: Kultur und Kunst.
Und so eine Demonstration unterirdischen journalistischen Niveaus veröffentlicht die “Welt” auch noch - da macht jeder Sechstklässer für die Schülerzeitung bessere Interviews. Wahrscheinlich glaubt der Inteviewer noch stolz, er habe “kritisch nachgehakt”, wenn er auf Kindergartenniveau seine stereotypen “Aber trotzdeeeem…” - Hilflosigkeiten abgesondert hat, weil er auf argumentativer Ebene so offensichtlich garkeine Möglichkeit zu einer Entgegnung fand.
Nicht, dass es solche Möglichkeiten an der ein oder anderen Stelle nicht gegeben hätte. Aber es gehört halt dann auch etwas Hirnschmalz und Kompetenz dazu, diese Ebene auch zu bedienen. Da reicht es nicht, den Orwellschen Begriff des “Newspeak” mal gehört zu haben - da sollte man seinen Orwell wenigstens gelesen und auch verstanden haben.
Allerdings müsste dem Interviewer dieser Begriff dann freilich im Halse stecken geblieben sein, denn dann wüsste er ja, dass er auf der Seite derer sitzt, die seit Jahren den Newspeak der neoliberalenLobbyorganisationen und derer Handlanger in den Parteien brav kritiklos übernehmen, weitertragen und verbreiten. Ein Beleg dafür, wie unbehelligt von jeglicher Selbstreflexion, Kompetenz und Erkenntnis Journalismus inzwischen praktiziert wird ist deshalb dieses Interview. Nicht wegen dem, was Lafontaine sagt, sondern wegen dem, was man von dem Interviewenden da zu lesen bekommen muss.
Ich sehe bei den Medien immer weniger Leute, die das, was Journalismus mal sollte und wollte, noch können. Dieser Journalist gehört jedenfalls nicht dazu, im Gegenteil, er stellt für mich - mal wieder - einen weiteren Tiefpunkt für das aktuelle journalistische Niveau dar, das ich somit mal wieder noch ein Stück tiefer auf der nach unten hin offensichtlich völlig offenen Gammeljournalismusskala korrigieren muss.
Wobei ich nicht weiß, was ich schlimmer finde: das Niveau speziell des Interviewers oder dass es ein solches Stück Inkompetenz tatsächlich in die Öffentlichkeit schafft und damit bewiesen ist, dass es offensichtlich auch niemand anderen gibt, dem diese unterirdische Performance dieses Journalisten-Darstellers auffällt und die Dinge dahin befördert, wo sie hingehören: das Interview in den Müll und den Interviewer zu denen, die so einer wahrscheinlich, bis es ihn mal selbst erwischt, eh nur als Sozialschmarotzer begreifen will.
Wäre ja vielleicht heilsam. Nachdem die schleichende Abschaffung der Pressefreiheit ja ohnehin offensichtlich von den Medien selbst schon kaum bemerkt wird - bzw. - und das wiederum passt zum Kindergartenniveau - nur erst hinterher rumgeheult wird anstatt vielleicht mal vorher seinen verdammten Job zu machen.
Und ja, auch wenn da jemand anderes interviewt worden wäre als hier zufällig ein Oskar Lafontaine hätte ich diesen Eintrag geschrieben. Und schon, dass ich glaube, das dazuschreiben zu müssen finde ich ärgerlich, aber letztlich ja genau das Resultat auch dieses hier sichtbaren Tendenzjournalismus’ - und der Grund, warum mich sowas so auf die Palme bringt. Wer heute den “professionellen” Journalismus noch für eine unabhängige, kritische und neutrale Stütze der Demokratie hält, hält die Lobbyhure “Politiker” auch noch für Volksvertreter.
Demnächst sind ja hier wieder Wahlen. Nein, ich habe noch nie Linkspartei gewählt. Allerdings bekomme ich langsam wirklich Schwierigkeiten. Ich fürchte, der Pispers hat recht, und auch dafür verachte ich die “etablierten Parteien” ebenso wie die neoliberale Gesinnungsjournallie. Ich bleibe dabei, ich bin nicht “links” (mal davon ab, dass diese Verortungen sowies inzwischen völlig obsolet geworden sind) - aber wenn ich die wählen will, die in vielen für mich relevanten Punkten meine Meinung vetreten, also “Volksvertreter”, mich selbst als zum “Volk” gehörend definierend - dann bleibt mir ja fast nix anderes mehr übrig?
Die Xenophoben-Partei mit den “jüdischen Vermächtnissen” einerseits und notorischen Altnazis andererseits etwa, die erst soziale Einrichtungen abschafft, Schulen verhungern lässt und Lehererstellen kürzt, und dann im Wahlkampf plötzlich “Jugendverwahrlosung” beklagt (und mit “draufhauen” beantworten will), “Bildungsnotstand” und “Akademikermangel” ausmacht (und mit Studiengebühren reagieren will) und nach der Abschaffung von zig Lehrerstellen “mehr Lehrer” fordert und Wahlkampf mit ausländerfeindlichen Ressentiments ihre dumpfe Wählerzielgruppe zu bedienen sucht? Die schließt sich ja von selbst aus, die sind keine Lösung, denn sie sind die Ursache all der Probleme, die sie bekämpfen zu wollen behauptet - sie müssten sich ja selbst bekämpfen. Zumal ich diese für die korruptesten von allen halte.
Die “Liberalen”? Ausgerechnet die, die für alles stehen, was jetzt die komplette Weltwirtschaft in Schutt und Asche gelegt hat? Die nach wie vor “weniger Staat” rufen, trotz der Offensichtlichkeit dessen, wohin ein Staat, der sich der Wirtschaft unterordnet, führt? Die “Staat abschaffen” sagen aber damit “Gemeinwohl abschaffen” meinen? Die Solidarität und Chancengleichheit schon für “Kommunismus” halten? Eine Partei, die verurteilte Steuerbetrüger als qualifiziert für einen Ehrenvorsitz erachten?
Die Grünen? Da schau ich kurz nach Hamburg und winke sowieso schonmal ab, mit den Grünen gibt’s am Ende noch Atomkraft und Flughafenerweiterung, hauptsache Regierung, die stehen doch wirklich für nix mehr. Doch, für Hartz IV - denn es war die Rot-Grüne Koalition, die dieses Sklavensystem eingeführt hat. Ich habe lange und regelmäßig - und durchaus überzeugt - grün gewählt, ich bekenne. Ich dachte wirklich, die nehmen ihr Programm ernst. Naja, jeder kann sich mal irren. Grün jedenfalls hat bei mir genauso verschissen wie die SPD.
Womit wir bei der SPD wären. Die in meinen Augen asozialste Partei von allen - denn sie behauptet nach wie vor, für “Sozialstaat” zu stehen, obwohl nicht mal Kohl in 16 Jahren es geschafft hat, den Sozialstaat in dem Maße zu demontieren und Chancengerechtigkeit, Solidarität und alles, was ein demokratisches Gemeinwesen noch ausmachte, abzuschaffen, wie die SPD in den letzten Jahren. Vor der neoliberalen SPD stand der Sozialstaat schon kurz vor dem Abgrund. Die SPD hat ihn da mit dem menschenverachtenden System “Hartz IV” erfolgreich einen riesigen Schritt weiter gebracht. Hartz IV macht die SPD für mich ebenso kategorisch unwählbar wie es die CDU/CSU in ihrer nationaltümelden Xenophobie und ihrer - von der SPD ja auch mitgetragenenen - Tendenz zu grundgesetzwidrigentotalitären Strukturen schon immer war.
Piratenpartei oder andere “andere”? Die PP ist noch nicht soweit. Ich finde es klasse (und habe das unterstützt) und wichtig, dass sie es auf den Wahlzettel geschafft hat, vielleicht ist der ein oder andere Vertreter der PP auf lokaler Ebene auch wirklich schon eine Wahlalternative, aber eine Stimme für die PP auf Landesebene wäre in meinen Augen verbrannt. Leider. Noch. Aber mal sehen, diese Wahl kommt zwar noch etwas zu früh für ene PP, aber wenn ich das richtig beobachte ist das endlich mal wieder eine “Splitterpartei”, die sich zu etwas größerem entwickeln kann, ähnlich wie die Grünen mal vor langer Zeit.
Nachtrag: Wer glaubt, alle WELT-Peinlichkeiten gefunden zu haben kann ja mal mit Feynsinn vergleichen, der sich inzwischen die Mühe gemacht hat, das Geschwurbel aufzudröseln und zu kommentieren.
Weiß nicht, irgendwie hab ich heute schlechte Laune. Handy zuhause liegengelassen, schonmal Scheiße.
Nachrichten sollte ich auch lieber nichtmal mehr die 4 Minuten im Radion hören, regen mich nur auf. Ich mein: Da jammert eine Lobby über die Auswirkungen ihrer eigenen Verhinderungsarbeit und keiner haut ihnen das mal kräftig um die Ohren, im Gegenteil, die Lobbyhuren in Berlin machen neue Geschenkpakete zurecht, nicht ohne den Leuten auch noch eins in die Tasche zu lügen wegen “Umweltschutz”, wie lächerlich ist das denn?
Die beste CO2-Bilanz ist dann erreicht, wenn ich eine alte Gurke noch solange fahre, wie es irgendwie geht (solangs kein 25l-Hanomag ist), denn “moderne” Autos verbrauchen nicht wirklich weniger, auch wenn ihre Motoreffizienz vielleicht wirklich die von vor 10 oder 20 Jahren übertrifft: dafür hat der nämlich die dreifache Tonnage von damals zu schleppen, das gleichts wieder aus. Und bis der Liter Verbrauch weniger die CO2-Bilanz, die durch den Bau der Karre von negativ auf positiv verrutschen kann, also, so lange hält heute gebaute Technik ja garnicht mehr, mit ihren vielen Sollbruchstellen und eingesparten Qualitätssicherungsläufen. Zumal ja, damit der Autobau überhaupt weiter funktionieren kann, nach drei Jahren spätestens das nächste Teil her soll, besser noch nach zwei Jahren, anders lässt sich ja die zweijährige Steuerbefreiung nicht interpretieren.
Aber was argumentiere ich da auch über dieses Thema, denn dass Thema Umwelt bei der Geschichte ein Ernst gemeintes sein könnte glaubt denen ja eh schon lange keiner mehr. Um Arbeitsplätze geht’s auch nicht, denn dann gäbe es schon seit Monaten eine klare Ansage, was KFZ-Steuer, Umweltvorgaben etc. pp. betrifft, denn dass es die nicht gibt ist ja der Hauptgrund (von wegen Finanzkrise) warum kein Arsch mehr Autos kauft: es gibt nicht nur kein gescheites Produkt für den Haufen Kohle, den ich dafür abdrücken müsste (und den ich Dank dieser und der letzten Regierung und ihrer diversen “Liberalisierungen der Märkte” u.ä. eh nicht habe), ich wüsste ja schon garnicht, welche der im Moment verfügbaren halbherzig in den Kinderschuhen steckenden Technologien ich überhaupt nehmen soll (am liebsten Hybrid, aber das nützte ja dann wieder nur den Japanern, auch dumm gelaufen) weil eben die Autoindustrie, anstatt sich mal auf den Hinter zu setzen und die fetten Gewinne der Vergangenheit in die Entwicklung echten Fortschritts zu stecken diese lieber an der Börse verzockten oder an PR-ler und Lobbyisten weitergaben, dafür zu sorgen, dass die allgemeine Unsicherheit mit Hilfe weiterer Verzögerungen irgendwelcher Beschlüsse, die vielleicht am Ende doch wenn nicht was für die Umwelt, dann doch wenigstens Klarjeit gebracht hätten, schön weiter wächst.
In Wirklichkeit ist’s nämlich einfach nur der selbe Scheiß, den unsere “Volksvertreter” oder sonstige Möchtegern-Elite schon seit Jahren machen: Klüngel, Klientel-Gefallen, ein bisschen Geschacher, heiße Luft und Schäfchen ins Trockene bringen. Mit “Volk” hat das natürlich nichts zu tun. Wie könnte man denn auch überhaupt auf eine solche abwegige Idee kommen.
Hab ich erwähnt, dass ich heute ganz miese Laune habe?
Glaubt doch hoffentlich keiner, dass das jetzt vorbei ist, oder? Ich meine: da zocken jetzt grade nochmal ein paar Leute kurz ab, das ist doch alles, was da an den Börsen läuft, oder? Reges Daytrading als Zeichen für eine Besserung des Zustandes? Ausgerechnet die schnellen Zocker werden als Indiz für eine Stabilisierung rangeholt? Glaubt ihr Gammeljournalisten, Wirtschaftsverhurten Politiker und Bank-PR-ler euch eigentlich noch selber ein Wort? Und wer bitte glaubt ihr, dass euch das abkauft? Allenthalben von “Vertrauen” zu schwätzen, aus Politikermund, da ist wie wenn mir der Papst mit klugen Praxistipps erklären wollte, wie man eine Frau beim Sex besser, umfassender und mit und für mehr Spaß befriedigen kann. Und wie realitätsfern ist diese Meschpoke, um nicht zu bemerken, dass ihnen ihr Geschwätz wirklich niemand - also richtig n i e m a n d ! - mehr glaubt???
Zu diesen unseren “Volksvertretern”, die in mit Hilfe der Medien einen auf “Alles wird gut, wir schützen euch vor den bösen bösen Bankern, die böse böse Sachen gemacht haben, von denen ja keiner was ahnen konnte” machen hat “weissgarnix” hat sich als Topfgucker betätigt und geschaut, wer uns die Suppe wirklich eingebrockt hat. Und - völlig unüberraschend, wie ich finde - rausbekommen, dass auch die Köche ein einziger Eintopf sind und im selben Topf rumschwimmen: Politiker wie Lobbyisten wie Banker usw. - die sogenannte “Elite” unter sich eben, die schon schaut, dass am Ende doch noch schön alle anderen den Kopf dafür hinhalten für den Scheiß, den sie baut.
Ich bin der letzte, der sich auch nur ansatzweise mit diesem Banken-Dingsbums-Kram irgendwie auskennt. Drum schreibe ich dazu auch nicht viel. Drum bin ich froh, dass es Blogs gibt, auf denen Leute schreiben, die da mehr Durchblick haben als ich. Und die ich deshalb verlinken kann. Also: hingehen und lesen.
Nachtrag: Nanu, da gibt’s doch nicht etwa doch noch irgendwo richtige Journalisten? Sogar welche, die dabei sogar aus der Aufrechterhaltung der “Aus heiterem Himmel schmeißt er hin und lässt alle ratlos zurück”-Legende seitens eines willfährigen Kampagenjournalismus über Lafontaine (von dem man ja halten kann was man will, aber diese Sache damals hab ja sogar ich kapiert) ausscheren? Nur eine Schwalbe oder tatsächlich ein Hoffnungsschimmer?
eigentlich einen Bonus seines Arbeitgebers, wenn er Ypsilantis Hessenwahl versucht zu torpedieren, weil die Frau nix von Atomkram etc. hält?
Wenn HartzIV- und Energieriesenvertreter Clement sagt, Ypsilanti sei wegen ihrer Vorstellungen zur Energiepolitik nicht wählbar, dann ist sowas aus dem Munde eines Monopolisteninteressenvertreters und Atomkraftbefürworters für mich ja schon eine regelrechte Wahlempfehlung.
Weiß noch nicht. Die SPD hat mich in den letzten Jahren auch einige Male ent- und getäuscht - was nützt es, das kleinere Übel zu wählen, wenn selbst das sich inzwischen zu einem solchen Übel entwickelt hat, dass “die anderen sind noch schlimmer” irgendwann auch kaum mehr ein Argument ist? Ich bin da echt ratlos.
Naja, andererseits hat Koch “sein” Übel inzwischen soweit ausgebaut, dass tatsächlich alle anderen als sehr viel kleineres dastehen. Außer die geistigen Vorbilder seiner Kampagne, die NPD und DVU, vielleicht.
… so formuliert hast, dass die Antwort so ausfallen muss, wie du es gerne hättest. Am Beispiel des Bahnstreiks und angeblicher Stimmungsbilder der angeblichen Bevölkerung:
Gestern abend in den Tagesthemen: die ARD präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage zum Bahnstreik. Danach haben die Deutschen mehr Verständnis für die streikenden Lokführer als noch im Vormonat. Und sie sehen die Schuld im Tarifkonflikt eher bei der Bahn.
Heute nun die genau entgegengesetzte Schlagzeile: “Bundesbürger haben kein Verständnis für neue Streiksâ€? - und wieder wird eine Umfrage zitiert. Haben die Tagesthemen-Kollegen Mist gebaut? Nichts da: hier sind Lobbyisten am Werk. Es kommt eben drauf an, wie man fragt. […]
eure “Sorge� um den Verbraucher und euer Geseier á la “Der Verbraucher muss die Möglichkeit haben, zu wissen was er kauft� in Bezug auf die “Gesundheit� von Produkten nehme ich euch nicht ab.
Nicht, wenn ihr ein paar Wochen vorher, noch dazu als “Verbraucherschutzministerium�, ablehnt, dass Lebensmittel, die mit Hilfe von Gentechnik entstanden sind/ gentechnisch veränderte Inhalte haben, das Kund tun müssen. “Nicht nötig� entscheidet ihr mal eben wieder über das, was IMO die meisten “Verbraucher� für schon längst überfällig halten. Klar, warum sollte ich kleines Bürgerlein auch ein Recht darauf haben, zu wissen, wofür ich meine Kohle ausgebe. Nachher könnte ich ja am Ende das kaufen, was ich tatsächlich gerne hätte und das, was ich nicht möchte im Regal stehen lassen. Das können “Volksvertreter�, die diese Bezeichnung seit längerem schon nicht mehr verdienen, ja nun wirklich nicht zulassen, wo kommen wir denn da hin, am Ende bekommt man den gewünschten Nach-Politik-Aufsichtsratsposten nicht, was? Geht doch einfach sterben, ihr lobbyhörigen korrupten Arschlöcher! möchte man am liebsten sagen. Bin ich aber zu gut erzogen zu, fürchte ich.
Achso, was, wenn nicht die “Sorge� um die Gesundheit des Bürgers treibt euch sonst zu diesem lächerlichen “Fit statt Fett�-Aktionismus? Ablenkung von eurem Nichtstun.
Achso, und natürlich Kohle, was denn sonst. Eine versteckte Steuererhöhung, mal wieder. Euch ist’s ein Dorn im Auge, dass es Lebensmittel zum reinen “Genuss� gibt, auf die es noch 7% Mehrwertsteuer hat.