Unplugged…
…fast, zumindest, war’s am Samstag in Nürnberg und hat einen Riesenspaß gemacht. Und in diesem Set-Up wird es auch in Miltenberg auf der Bühne auf der Burg am nächsten Sonntag sein - vielleicht hat ja wer Zeit und Lust?
…fast, zumindest, war’s am Samstag in Nürnberg und hat einen Riesenspaß gemacht. Und in diesem Set-Up wird es auch in Miltenberg auf der Bühne auf der Burg am nächsten Sonntag sein - vielleicht hat ja wer Zeit und Lust?
Neben meiner eh schon nicht ganz fitten Gesamtstimmung hat es mich nun wohl auch endlich mal gesundheitlich erwischt. Eigentlich wollte ich ja über die Feiertage mal etwas ausführlicher über die Musikmesse berichten (das waren nämlich zwei echt prima Tage mit tollen Leuten) und überhaupt ein paar Sachen machen, die ob der vergangenen recht stressigen Wochen liegen geblieben sind, aber scheinbar spinnt mir die Stirnhöhle und ohne Tonnen von Dopingmitteln kann ich kaum gradeaus gucken, geschweige denn länger als ein paar Minuten am Stück in einen Monitor.
Somit verweise ich auf den ausführlichen Bericht auf dem Singvøgel Weblog von Karan, dem ich nichts hinzuzufügen habe außer einem dicken “me too”.
Und jetzt hau’ ich mir nochmal eine Ibuprofen rein und leg’ mich wieder hin. Bis die Tage.
Aus dem beliebten Bestseller “Mal eben reich und berühmt werden - ein Countdown in 10 Schritten”:
Schritt Nummer 8: Ein Gig auf der Frankfurter Musikmesse.
Die Singvøgel auf der regioactive-Bühne in Halle 4.2. Mag wer zugucken (und natürlich hören) kommen?
(yesss. yessss. yeeeehaaaa!)
Meine Güte, da will jemand Firmen dahin gehend beraten, wie sie im Internet kommunizieren können und hat nichts besseres zu tun, als eine Firma, die auf einen Vorschlag jenes Beraters nicht eingeht, namentlich zu nennen und in meinen Augen auf eine Weise zu schreiben, die ich schon eher als “eingeschnapptes runtermachen� bezeichnen würde. Inklusive den Marketingchef der Firma, die seine Dienste offensichtlich abzulehnen wagte, zu zitieren, indem eine mit Sicherheit nicht unbedingt für die breite Öffentlichkeit gedachte Aussage, die ich mir eigentlich nur als eine irgendwie “im Vertrauen� getätigte vorstellen kann, in ebendiese Öffentlichkeit gezerrt wird? Was ist denn das bitte für eine Kommunikationskultur, die da vertreten wird?
Zu seriöser Beratung gehört zu aller erst Vertrauen. Ich bezweifle stark, dass es dem Vertrauen in einen Berater und dessen Kompetenz zuträglich ist, eine solche Reaktion auf einen gescheiterten Akquiseversuch zu zeigen. Einmal, was die Vertraulichkeit zwischen Beratendem und (egal ob erstmal nur potentiell) Beratenem betrifft, und zum anderen, wenn das ganze auch noch in und um das Medium geschieht, das ziemlich im Zentrum meiner angeblichen Kernkompetenzen liegt.
[ironie]Naja, unter Umständen ist Herr Huber auch einfach so erfolgreich, dass er gleich mal von vornherein potentielle Kunden abschrecken will, das würde mir einiges erklären… [/ironie]
Ich kann langsam verstehen, warum man in Firmen nur noch mit Vitamin B und Empfehlung reinkommt: da besteht wenigstens der Ansatz einer Wahrscheinlichkeit, dass da jemand vertrauenswürdiges und professionelles zur Tür reinkommt. Und muss mich nicht wundern, wenn ich bei potentiellen Neukunden erstmal einen Haufen Arbeit in die Aufgabe stecken muss, gegen ein tief verwurzeltes Misstrauen in die ganze Branche anzukämpfen. Denn es scheint ja wirklich nicht unberechtigt zu sein, wie auch schon in der klassischen Werbung.
Ein solches Verhalten jedenfalls bestätigt mal eben eher sämtliche Vorurteile und Klischees, die mit dem Thema Beratung, speziell wenn das Internet dabei ist, verknüpft sind. Wenn ich das für “kontraproduktiv� halte, dann ist das im Vergleich dazu, was mir da sonst noch auf der Zunge läge, sehr höflich ausgedrückt.
Und was die dort zu findenden Thesen zu Blogs als Marketinginstrument betrifft, da sag’ ich schon mal lieber grad garnix zu, da sind die Meinungen schon sehr verschieden… (via lawblog)
Nachtrag: Ach, ich bin ja mal wieder völlig hintendran. Aber ich habe eine Ausrede, denn ich habe die letzten Tage hauptsächlich damit zugebracht, für die kommenden Singvøgel-Konzerte zu proben, und das ist dann doch befriedigender, als sich hypige Worthülsenakrobatik anzutun, die direkt der yuppigen Golf-Generation der späten Neunziger zu entstammen scheint ![]()