“Yaaa! Biiingooo!”
(via)
Wer sich fragt, wozu jemand Geld ausgibt, um solche Daten zu erwerben (und warum es Scheiße ist, wenn solche Daten von Firmen nicht nur schlampig verwaltet sondern gar bewusst rausgegeben werden) lese bitte einfach hier weiter… sollte einfach mal in einem Callcenter für kaum ne Hand voll Euro/h anschaffen gehen, wo man mit ebensolchen Bankdaten per Rückfrage-verwirrungsspielchen mit Leuten Verträge abschließen muss, ohne dass die das merken. Dass für ein “Ich möchte nur eben prüfen, ob meine Daten hier stimmen” auch korrekte Daten benötigt werden, um diese Tricks wirken zu lassen, liegt auf der Hand. Aber was soll das schon, Datenschutz, das ist doch bloß wieder so ein linkes Gedöns (#7).
Neben den “Killerspielen� lauert ein noch größerer Feind: die Tigerente!
Nur Edmund Stoiber mit seiner CSU steht heldenhaft zwischen den Kindern und der zerstörerischen Kraft von panamaischen Bananenkisten und gelbgestreiften Monsterschnäbeln.
Man dürfe nicht zulassen, so Stoiber gestern in Berlin, dass der 76 Jahre alte Janosch mit seinen teilweise antireligiösen Zeichnungen und Äußerungen Zugang zu unseren Kinderzimmern erlange. Kirche, Gesellschaft und Politik müssten statt dessen an einem Strang ziehen und den Kindern Orientierung, Werte und Religion vermitteln.
Ich wusste es. Aliens bestrahlen uns. Und manchen scheinen sie schon die letzten von Weißbier noch nicht ganz zerlegten Synapsen weggebraten zu haben…
… ist ja schon länger unter aller Sau und bleibt es wohl auch angesichts des ach so wichtigen G8-Gipfels, der soooo superwichtig ist, dass man den ganzen Tag live berichten muss, aber offensichtlich dennoch nicht wichtig genug, um wenigstens hier endlich doch mal wieder zur Abwechslung wenigstens einigermaßen seriösen Journalismus zu betreiben. Das Gegenteil ist der Fall, man scheint sich da beim “seriösen Journalismus� gegenseitig mit Enten, Missdeutungen und Fantasiestories überbieten zu wollen.
Nicht dass das was neues wäre oder ich ernsthaft was anderes erwartet hätte.
Aber jetzt weiß ich auch wie sowas kommt…
Aber zum Glück gibts diese völlig unseriösen Internettagebücher, da kann man sich wenigstens informieren, was wirklich so los ist rund um G8. Und weiß meist schon Bescheid, wärend die “seriösen� noch teils Tage lang ihre Falschmeldungen voneinander abschreiben.
Allerdings kann allzu wüster Gammeljournalismus noch richtig Ärger machen. Wie gesagt, wenn ich wissen will, wie’s wirklich war les’ ich Blogs von Leuten, die wirklich vor Ort waren…
eure “Sorge� um den Verbraucher und euer Geseier á la “Der Verbraucher muss die Möglichkeit haben, zu wissen was er kauft� in Bezug auf die “Gesundheit� von Produkten nehme ich euch nicht ab.
Nicht, wenn ihr ein paar Wochen vorher, noch dazu als “Verbraucherschutzministerium�, ablehnt, dass Lebensmittel, die mit Hilfe von Gentechnik entstanden sind/ gentechnisch veränderte Inhalte haben, das Kund tun müssen. “Nicht nötig� entscheidet ihr mal eben wieder über das, was IMO die meisten “Verbraucher� für schon längst überfällig halten. Klar, warum sollte ich kleines Bürgerlein auch ein Recht darauf haben, zu wissen, wofür ich meine Kohle ausgebe. Nachher könnte ich ja am Ende das kaufen, was ich tatsächlich gerne hätte und das, was ich nicht möchte im Regal stehen lassen. Das können “Volksvertreter�, die diese Bezeichnung seit längerem schon nicht mehr verdienen, ja nun wirklich nicht zulassen, wo kommen wir denn da hin, am Ende bekommt man den gewünschten Nach-Politik-Aufsichtsratsposten nicht, was? Geht doch einfach sterben, ihr lobbyhörigen korrupten Arschlöcher! möchte man am liebsten sagen. Bin ich aber zu gut erzogen zu, fürchte ich.
Achso, was, wenn nicht die “Sorge� um die Gesundheit des Bürgers treibt euch sonst zu diesem lächerlichen “Fit statt Fett�-Aktionismus? Ablenkung von eurem Nichtstun.
Achso, und natürlich Kohle, was denn sonst. Eine versteckte Steuererhöhung, mal wieder. Euch ist’s ein Dorn im Auge, dass es Lebensmittel zum reinen “Genuss� gibt, auf die es noch 7% Mehrwertsteuer hat.
Na? Stimmts?
Ihr könnt nach Hause gehn.
neu dabei
und weiter:
…to be continued
Ruft gerade eben ein Callcenter an, die übliche Frage ob man ein paar Fragen für “eine Umfrage� stellen dürfe. Ich bin guter Laune und entsprechend gespannt, was die heute probieren (Eine Umfrage “zum Thema NASA� wurde in Aussicht gestellt) und sage “OK, ausnahmsweise dürfen Sie mich fragen�, wohl wissend, dass diese “Umfrage� keine ist, denn sonst hätte der Mensch am anderen Ende der Leitung ja erstmal brav aufgesagt, für wen und zu welchem Zweck die “Umfrage� stattfände und auf welches Einverständnis sie sich berufen, mich anzurufen, wie EMNID, Wahlforschung, und wie sie alle heißen, bei denen ich schon echte Umfragen mitgemacht habe, es üblicherweise tun. Zumal ich neugierig bin, was die mich denn über “die NASA� zu fragen versuchen. Nach dem üblichen “Ich hatte Ihren Namen nicht verstanden� und “Und wie war nochmal der Name des Callcenters?� und deren Beantwortung durfte der Mann also - explizit “ausnahmsweise� - loslegen.
Und so fragt er also als erstes, ob ich schon mal was von der NASA gehört habe. “Klar�, sag’ ich, “natürlich�.
Die zweite Frage lautet dann, ob ich wüsste, dass die NASA Teile für den Bau von Robotern “herstelle�. “Nein�, sag’ ich, “dass die Teile selbst herstellten� wüsste ich nicht und ich sei auch eher der Meinung, “die NASA� als Behörde würde solcherlei Teile eher bei Firmen, die über die Möglichkeit der Herstellung von speziellen Teilen verfügen, in Auftrag geben und kaufen oder entsprechende Forschung bei solchen Firmen oder speziellen Forschungseinrichtungen wie Unis (das MIT z.B., das bekanntermaßen u.a. am Apollo-Programm mitarbeitete) o.ä. finanzieren.
Mit dieser zweiten Frage war “die Umfrage� dann allerdings zu meiner offensichtlichen Enttäuschung schon beendet. Ich dachte ja, dass man wenigstens den Anschein einer echten Umfrage wahrt und mindestens fünf, besser rund zehn Fragen stellen würde, aber man wollte wohl schnell zum Ziel kommen. Als nächstes kam nämlich schon die Ankündigung man würde “mich� (genuschelter Nebensatz: wenn ich “einverstanden� sei) in eine Tombola geben und mich, würde ich “gezogen werden, gegebenenfalls nochmal anrufen�.
So lachte ich also lauthals und meinte “Haha, nein, bitte machen Sie das Häkchen unbedingt bei ‘nicht einverstanden’, ich habe keine Lust, die nächsten Wochen ständig irgendwelche Lotteriegewinne angeboten zu bekommen�. Der Mann sagte zu, dies zu tun.
Ich bedankte mich brav, dass ein Callcenter mehr mir Gelegenheit gegeben habe, meine Telefonnummer unter “nicht einverstanden, dass man anruft� gelistet zu haben, das erhöhe die Chancen, vielleicht einmal weniger mit Spamanrufen belästigt zu werden.
Schade, ob denn die nun nicht erfolgenden Anrufe für die NKL oder die SKL erfolgt wären, wollte er mir dann allerdings doch nicht mehr sagen.