Formulierungen
Wird ja grad wieder über Kindergeld diskutiert (ja, es ist Wahlkampf, offensichtlich, man erinnert sich daran, dass auch Menschen mit normalen und geringen Einkommen ein bisschen “Macht” haben - zumindest alle 4 Jahre).
Kommt nur mir es komisch vor, wenn da - sowohl seitens Politik als auch seitens Medien - ausschließlich von “sozial schwachen” Familien geredet wird, wenn - von den dargestellten Kriterien für die Klassifizierung, die rein “monetäre” sind, ausgehend - eigentlich “finanziell schwach” gemeint ist?
Und: was bedeutet das im Rückschluss, wenn “kein Geld” gleichbedeutend mit “keine soziale Stärke” ist? Wer Geld hat ist sozial stark? Wer kein Geld hat würde mehr haben, wäre er nur “sozial” etwas “kräftiger” gebaut (was immer das hieße - nix konkretes jedenfalls - Schicksal? Selbst Schuld? Zufall?)?
Sprache kann schon manchmal verdammt verräterisch sein, finde ich.






