Stöckchenaktion mit Tracker
DonVanone hat eine nette Möglichkeit gefunden, auf sich aufmerksam zu machen: er beginnt eine “Stöckchen�-Aktion, aber diesmal mit der Möglichkeit, den Verlauf des Stöckchens mitzuverfolgen, was er mit einer ziemlich großen grafischen Darstellung visualisiert. Und da mir Martin nun ebenjenes Stöckchen zuwarf werde ich mich doch mal dran setzen, die Fragen zu beantworten:
Warum bloggst du?
Mitteilungsbedürfnis. Ich hör mich ja auch so gerne quatschen. Und wie sagte mal wer: “Was einen an dir aufregt ist nicht deine Rechthaberei, das Schlimme ist, dass du wirklich meist recht hast� - naja, und ich habe die unangenehme Eigenschaft, dafür sorgen zu müssen, dass das so viele Leute wie möglich mitbekommen…
Seit wann bloggst du?
Seit dem 21. August 2001. Allerdings ist der Synchronicity Highway schon lange nicht mehr online, das Gjallarhorn hat auch eine technische Aktualisierung erfahren (das gibts seit Februar 2004) und “sagichdoch� gibts seit Juni 2004.
Selbstportrait?
Siehe Impressum.
Nachtrag: Ach was solls, wozu hat man denn nen Selbstauslöser:

Warum lesen deine Leser deinen Blog?
Sie werden schon einen Grund haben. Aber da bin ich wohl der falsche Adressat für diese Frage, oder?
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Mom, mal schauen - ahja: sven
(OK, “sven� ist langweilig. Sehr häufig kommt “ein anderes Wort für (wasauchimmer)� rein, was auch volle Absicht war. Eine schräge Anfrage war heute “Beschwerdestelle für Sozialschmarotzer in Essen“, sollte da wer wirklich nach einer Möglichkeit zum Denunzieren gesucht haben hoffe ich mal, dass meine Postings zu diesem Thema den Sucher eines besseren belehren konnten…)
Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
der hier
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Da gibt es viele. Stehen alle in der Blogroll da rechts. Ich kann mich da nicht auf eines einigen, sorry, geht nicht.
Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Das (es heißt DAS Blog!!!!) vom Semmel.
Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Rund 60.
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Semmel und Schnatterliese, weil ich glaube, dass Herr Semmel Stöckchen hasst und Frau Schnatter in den Selbstfindungswochen steckt, da passt sowas. Dann wäre da noch Herr Rollinger und Frau Serotonic, letztere, weil sie nach einer halben Ewigkeit endlich wieder Internetz hat, und ersterer, weil ich mir vorstellen kann, wie der sich ähnlich wie der Herr Semmel so richtig “freut� darüber
(die ID für den Stöckchentracker liefere ich nach sobald ich eine bekommen habe)
Die Stöckchentracker-ID lautet 12112212322123. Kann dann hier eingetragen werden.







Karan meint dazu:,
22. May, 2006
@ 22:52
Schein-objektive Maßstäbe von außen an andere anzulegen ist halt oft viel bequemer als die eigenen Beweggründe zu hinterfragen… und dahinter verbirgt sich meist ein gerüttelt’ Maß an Unzulänglichkeitsgefühlen.
(Übrigens weiß ich nicht, worum es bei diesem Pseudothema geht, das ist mir auch herzlich wurscht. Denn das Thema an sich ist, wie Dein Link belegt, eine bitterernste Sache…)
bembelkandidat meint dazu:,
25. May, 2006
@ 04:17
wie, wer redet da nicht über sex?
ob ich jemandem glaube oder nicht, das ist meine privatsache.
ob allerdings eine person in der öffentlichkeit glaubwürdig ist oder nicht, das hängt nicht nur von mir ab, ich könnte ja irren, sondern von der mehrheit. die bestimmt letztlich wer glaubwürdig ist oder nicht, das dürfte in der blogosphäre nicht anders sein. ob die als glaubwürdig befundene person letztlich richtiges, wahres, also im eigentlichen sinn glaubwürdiges abliefert, das ist noch eine ganz andere frage.
Sven meint dazu:,
26. May, 2006
@ 15:36
Ja, das aber ist genau der Punkt: etwas kann glaubwürdig sein. Allgemein, sozusagen “objektiv�.
Ob aber jemand glaubwürdig ist halte ich für etwas, das man pauschal (weil imo pseudosachlich) nicht sagen kann - sondern eben nur persönlich entscheiden, denn es geht um eine Person. Eine bestimmte Handlungsweise, also dann wieder eine Sache, kann dagegen “glaubwürdig� sein oder nicht, ganz allgemein (Zumal der Teil, der zu einem “Gesamturteil� führte, also pars pro toto gefällt werden müsste, nicht annähernd die nötige Dimension erreicht, um einen Menschen, “allgemeingültig� noch dazu, zu be- oder gar verurteilen). Aber: das sagt nicht viel über die Person aus, zumindest eben nicht in Bezug auf ein Werturteil, was es dann zwangsläufig wäre. Und auf das Mehrheitsprinzip, gerade bezüglich eines “Urteils�, dass ich mir persönlich bilden will, kann man vielleicht schauen, nachdem ich mir dieses aus eigener Anschauung und Reflexion gebildet habe, sozusagen zum Abgleich meiner Wahrnehmung mit der einer “Masse� - aber mit Sicherheit ist das niemals die Basis für meine persönliche Entscheidung, wie ich eine Person einschätze. Du kennst ja den Spruch mit den Fliegen und ihrer Lieblingsspeise…
Zumal ich meine Einschätzung auch nicht von Einzelpunkten abhängig mache, wie das im Moment in jener Diskussion auch oft zu beobachten ist, sondern von einem Gesamtbild, in dem ein einzelner Punkt, das vielleicht zu ktitisieren ist, den Gesamteindruck nicht sofort in sein Gegenteil verkehren kann. Selbst wenn die Kritik voll umfänglich berechtigt sein sollte, zählt das Gesamtbild, und nicht der eine “Fehler� - im Gegenteil: sowas würde mir zunächst einmal nur bestätigen, es mit einem ganz normalen Menschen zu tun zu haben. Und ein ganz normaler Mensch ist erstmal per se imo immer glaubwürdig. Denn diese “Würde� hat jeder Mensch, die gehört imo zu seiner “Menschenwürde�.
“Glaubwürdigkeit� muss ich nicht erst beweisen. Beweisen müsste ich die erst, wenn ich diese einmal selbst komplett verspielt haben sollte. Dazu aber muss ich mir schon einiges leisten, und zwar auf einer sehr persönlichen Ebene, nicht auf einer Ebene, die ich - wie in diesem Fall, als eine (zu) ideologisch geführte Metadiskussion auf das Persönliche herunterprojeziert sehe. Eine sachliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen und Argumenten ist etwas anderes, da gehören Personen und die Hinterfragung ihrer “Würden� nicht hinein, sonst geht das völlig an der Sache vorbei und direkt in die Hose. Denn dann wird “Unmenschliches� (heißt: Dingliches) auf “Menschliche� Sphären übertragen, und das darf imo nicht passieren, wenn man schon von “Würdigkeiten� redet. Und in der Sache kommt man auch auf keinen grünen Zweig, es geht also auf beiden Ebenen schief.