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	<title>Comments on: Tag ist Nacht und hell ist dunkel</title>
	<link>http://www.svenscholz.de/index.php/tag-ist-nacht-und-hell-ist-dunkel/</link>
	<description>riding on the synchronicity highway</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:33:15 +0000</pubDate>
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 		<title>Comment on Tag ist Nacht und hell ist dunkel by: sven scholz - sagichdoch? &#187; Kampagnenjournalismus</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/tag-ist-nacht-und-hell-ist-dunkel/#comment-12109</link>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 15:18:02 +0000</pubDate>
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					<description>[...] Und so eine Demonstration unterirdischen journalistischen Niveaus veröffentlicht die &amp;#8220;Welt&amp;#8221; auch noch - da macht jeder Sechstklässer für die Schülerzeitung bessere Interviews. Wahrscheinlich glaubt der Inteviewer noch stolz, er habe &amp;#8220;kritisch nachgehakt&amp;#8221;, wenn er hilflos auf Kindergartenniveau seine stereotypen &amp;#8220;Aber trotzdeeeem&amp;#8230;&amp;#8221; - Hilflosigkeiten abgesondert hat, weil er auf argumentativer Ebene so offensichtlich garkeine Möglichkeit zu einer Entgegnung fand. Nicht, dass es solche Möglichkeiten an der ein oder anderen Stelle nicht gegeben hätte. Aber es gehört halt dann auch etwas Hirnschmalz und Kompetenz dazu, diese Ebene auch zu bedienen. Da reicht es nicht, den Orwellschen Begriff des &amp;#8220;Newspeak&amp;#8221; mal gehört zu haben - da sollte man seinen Orwell wenigstens gelesen und auch verstanden haben. Allerdings müsste dem Interviewer dieser Begriff dann freilich im Halse stecken geblieben sein, denn dann wüsste er ja, dass er auf der Seite derer sitzt, die seit Jahren den Newspeak der neoliberalen Lobbyorganisationen und derer Handlanger in den Parteien brav kritiklos übernehmen, weitertragen und verbreiten. Ein Beleg dafür, wie unbehelligt von jeglicher Selbstreflexion und Erkenntnis das inzwischen praktiziert wird ist dieses Interview. Nicht wegen dem, was Lafontaine sagt, sondern wegen dem, was man von dem Interviewenden da zu lesen bekommen muss. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>[&#8230;] Und so eine Demonstration unterirdischen journalistischen Niveaus veröffentlicht die &#8220;Welt&#8221; auch noch - da macht jeder Sechstklässer für die Schülerzeitung bessere Interviews. Wahrscheinlich glaubt der Inteviewer noch stolz, er habe &#8220;kritisch nachgehakt&#8221;, wenn er hilflos auf Kindergartenniveau seine stereotypen &#8220;Aber trotzdeeeem&#8230;&#8221; - Hilflosigkeiten abgesondert hat, weil er auf argumentativer Ebene so offensichtlich garkeine Möglichkeit zu einer Entgegnung fand. Nicht, dass es solche Möglichkeiten an der ein oder anderen Stelle nicht gegeben hätte. Aber es gehört halt dann auch etwas Hirnschmalz und Kompetenz dazu, diese Ebene auch zu bedienen. Da reicht es nicht, den Orwellschen Begriff des &#8220;Newspeak&#8221; mal gehört zu haben - da sollte man seinen Orwell wenigstens gelesen und auch verstanden haben. Allerdings müsste dem Interviewer dieser Begriff dann freilich im Halse stecken geblieben sein, denn dann wüsste er ja, dass er auf der Seite derer sitzt, die seit Jahren den Newspeak der neoliberalen Lobbyorganisationen und derer Handlanger in den Parteien brav kritiklos übernehmen, weitertragen und verbreiten. Ein Beleg dafür, wie unbehelligt von jeglicher Selbstreflexion und Erkenntnis das inzwischen praktiziert wird ist dieses Interview. Nicht wegen dem, was Lafontaine sagt, sondern wegen dem, was man von dem Interviewenden da zu lesen bekommen muss. [&#8230;]
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