24. September, 2009 @ 7:05
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[…] Ich höre mit, wie man ĂĽber den in der Krise wiederentdeckten „Markenkern soziale Gerechtigkeit“ spricht, nippe an meinem Glas. „Ein fragwĂĽrdiges Wort“, gebe ich ungefragt zu bedenken. „Kräuseln sich da nur mir die Haare? Das ist Marketingsprache!“ Die kleine Gruppe aus Werbern und Politiker-Mitarbeitern, in deren Gespräch ich mich eingemischt habe, grinst unsicher, nickt mir zu, setzt das Gespräch fort. Klingt dieser Begriff nur in meinen Ohren so falsch? Es wird, so scheint mir, der sozialen Gerechtigkeit nicht gerecht, als Markenkern herhalten zu mĂĽssen, als strategische Komponente, Verpackungsbotschaft fĂĽr ein Produkt. So werden Werte zu Werbung: ent-wertet. Tickets to nowhere. Und die Verpackung ĂĽbernimmt. So wird die Partei zum Produkt, macht sich selbst zur Ware. Das ist pure FDP! „Wer den Beweggrund einer Partei in Warensprache packt, verkauft sie. Meistbietend.“ […]
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Sollte ein Kommentar nach dem Abschicken nicht gleich auftauchen, ist er in die Moderation gerutscht (z.B. weil ein Link drin ist, es der erste Kommentar seit längerer Zeit ist oder Javascript ausgeschalten ist). Ich bitte um Verständnis (und etwas Geduld bis zur Freischaltung), dass das passieren kann, da ich den Spamfilter sehr scharf justiert habe, um Maßnahmen wie Captchas oder ähnliches zu vermeiden. Ich gönne keinem Spamkommentar auch nur eine Sekunde Onlinezeit, da geh' ich lieber hin und schalte "gute" Kommentare zwischendurch mal von Hand frei. Lieber etwas Arbeit für schöne Sachen als viel Arbeit mit irgendeiner Scheiße...