Frau Palin…

…scheint bei manchen Promis irgendwie nicht so wirklich beliebt zu sein, will mir scheinen… 😀

John Cleese:

 
Matt Damon

 
Sandra Bernhard

(ich denke mal: to be continued… 😉 )

11 Gedanken zu „Frau Palin…

  1. Nun ja, die Frau ist immerhin Gouverneurin von Alaska. Wobei sie es nicht sonderlich schwer hatte: der bis 2006 amtierende Gouverneur Murkowski war wegen seiner auffällig guten Beziehungen zur Ölindustrie und seiner offenkundigen Korruptionsanfälligkeit bei der Bevölkerung so unbeliebt, dass jemand, der im Wahlkampf die Bekämpfung von Korruption und Verschwendung auf die Fahnen geschrieben hat, öffentlich auf Distanz zu einigen korrupten Parteifreunden ging und außerdem schon rein geographisch dem regierungsamtlichen Filz bisher fern geblieben war, einfach nicht verlieren konnte. Wenn statt der Palin ein Grizzlybär aus den alaskanischen Wäldern angetreten wäre, ich glaube beinahe, die Alaskaner hätte in dieser Situation auch den gewählt.

  2. Ergänzung,: klar, theoretisch hätten sie auch den Kandidaten der Demokraten wählen können, aber das ist in einem Staat, der vom „frontier spirit“ und einer doch noch recht wildwestlichen Mentalität geprägt, wird, ziemlich unwahrscheinlich:
    „Alle Kongressabgeordneten wie auch die Gouverneurin Alaskas sind derzeit Republikaner.“ (Wikipedia)

  3. Noch ein Nachtrag: ich hatte übersehen, dass Tony Knowles, Gegenkandidat von Palin, trotz Mitgliedschaft bei den Demokraten, schon mal Gouverneur von Alaska war. Vielleicht lag’s daran, dass er früher als „Roughneck“ auf den Ölfeldern gearbeitet hat …

  4. Ich bin sicher der allerletzte, der zum Merkel-Fan werden könnte, aber unsere Kanzlerin ist dieser Tante aus Alaska mit Ausnahme der physischen Attraktivität in wirklich jeder Hinsicht derart weit voraus: intellektuell, sprachlich, von der politischen Erfahrung her und so weiter …

    Nach allem, was ich von dieser Frau Palin bisher vernehmen konnte, halte ich sie für ein völlig einfältiges und politisch missratenes Landei, das, wenn es mal gut rüberkommt, bestenfalls auswendig gelernte Phrasen aufsagt. Und zwar so, dass man es merkt.

    Aber die Gefahr ist ja da drüben, dass man wohl nur die religiös und intellektuell retardierte und reaktionäre Weltsicht einer gewissen Schicht beglücken muss, um sogar als halbvoller Eimer Wasser die gute Chance zu haben, zum (Vize-) Präsidenten gewählt werden zu können.

    Als Partei so jemanden als Kandidaten aufzustellen, sollte jeder Bürger als den frechen Versuch der Herabwürdigung der amerikanischen Gesellschaft und ihrer Verfassung ansehen.

    Im Grunde kann ich nur wie Matt Damon besorgt und entgeistert den Kopf schütteln …

  5. Pruuust! John Cleeses Bemerkungen waren obergenial! „Sarah Palin ist wie ein Papagei“ oder „Monty Python könnte sich das ausgedacht haben“ Ich bin beinahe vor Lachen vom Stuhl gefallen.

    Das Gruslige daran: Sollte McCain die Wahl gewinnen – derzeit sieht es nicht danach aus, aber bis zur Wahl ist es noch etwas Zeit – und es in vier Jahren nochmal schaffen, dann bestünde rein statistisch eine etwa 24%ige Chance eines natürlichen Ablebens von McCain während dessen zweiter Amtszeit, dies hat ein Versicherungsmathematiker ausgerechnet, ohne die konkrete Krankenakte von McCain zu kennen. 24% sind schon ziemlich viel.

  6. Bin mir grade nicht sicher ob Palin vielleicht als Bauernopfer geplant ist, nach dem Motto: wenn sie sich fängt ist ja OK, aber wenn sie noch ein paar Zoten bringt kann man sie kurz vor der Wahl mit einem „Retter“ ersetzen, und zigtausend Amis atmen auf und denken „Ach, DANN kann ich den ja jetzt doch wählen“ und gehen doch zur Wahl. Das größte Problem bei Wahlen in Amiland ist glaub ich nämlich, die Leute dazu zu kriegen, tatsächlich hinzugehen.

  7. @Boris: stimmt, das Merkel weiß auch, dass Dinos und Menschen ein paar Jährchen auseinander liegen. Und hat Russland schon näher gesehen als bei einem Ausblick übers Meer bei schöner Fernsicht 😀

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