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	<title>sagichdoch?</title>
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	<description>riding on the synchronicity highway</description>
	<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 23:27:33 +0000</pubDate>
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		<title>Wunschpunsch: Populärkultur. Was ich will. Und was nicht.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 19:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Gesellschaft</category>
	<category>Persönlich</category>
	<category>Musik</category>
	<category>Kultur</category>
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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im Gesichtsbuch hat sich eine Gruppe von Leuten, hauptsächlich Musikern, zusammen gefunden, um über das Urheberrecht zu reden. Anlass war eine andere Facebook-Gruppe, die offensichtlich im Rahmen der aktuell gestarteten Kampagne der Rechteverwerter &#8220;Mein Kopf gehört mir&#8221; den selben Müll nachplappert und äußerst unwirsch reagiert, wenn man ihnen die Fakten aufzeigt, die mit diesem Geplapper, wie das bei Propaganda-Kampagnen halt so üblich ist, nicht viel zu tun haben. Stephan Kleinert von der Band <a href="http://botanybay.cc/Botany_Bay/main.html" target="_blank">Botany Bay</a> gründete in Anlehnung an den Namen der anderen Gruppe also die <a href="http://www.facebook.com/groups/358315494220872/" target="_blank">Facebook-Gruppe &#8220;Songwriter für Piraten&#8221;</a> als Gegenmodell gegen diese platte Propaganda. </p>
	<p>In dieser Gruppe versuchen wir, aus der &#8220;Wir gegen die gegen die&#8221;_Falle raus zu kommen. Denn die Frage ist ja: Wie wollen wir - Urheber, Verwerter und Konsumenten - zusammen unsere Leidenschaft für Kultur leben? In dieser Gruppe wollen wir versuchen, eine Vision dafür zu finden. Fair und ausgewogen für alle Beteiligten, ohne einander über den Tisch zu ziehen. Denn wir haben ein gemeinsames Interesse: Kunst und Kultur in unser aller Leben zu ermöglichen und glücklich zu sein.</p>
	<p>Der erste Schritt auf allen Seiten der IMO nötig ist: erkennen, dass wir alle - als &#8220;Kreative&#8221;, als &#8220;Konsumenten&#8221; und als &#8220;Geschäftsleute&#8221; - also alle sogenannten &#8220;Marktteilnehmer&#8221; (denn auch das ist nötig: die Anerkennung der Realität, sonst können wir sie nicht ändern) , ein gemeinsames Ziel haben: Spaß an Kultur (Musik, Texten, Lyrik, Filmen, Bildern), die der Seele gut tut und den Geist anregt (oder beruhigt, auch das), sprich: einfach ein wenig Glück im Leben zu haben. Und um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen müssen wir alle zusammenhalten. Dazu gehört, erst einmal die Bedürfnisse und Wünsche <em>aller</em> Beteiligten als &#8220;legitim&#8221; anzuerkennen.</p>
	<p>Und dann können wir regeln, wie wir speziell die Bedürfnisse, die sich zu widersprechen scheinen, so untereinander in Balance bekommen, dass jeder Beteiligte noch genug Wünsche erfüllt bekommt, dass er auch gut damit leben kann, wenn er zu Gunsten der Wünsche seines Nachbarn auch hier und da ein paar Abstriche machen muss. Denn das muss jeder, damit am Ende alle zufrieden sein können.</p>
	<p>Somit wäre es wohl die erste Aufgabe: mal zusammenstellen, welche Bedürfnisse und Wünsche die jeweiligen Menschen in ihren jeweiligen &#8220;Funktionen&#8221; überhaupt so haben. Also Künstler (am besten tatsächlich aufgeteilt in die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, Musiker, Fotograf, Autor, Produzent, etc.), Konsumenten/&#8221;Fans&#8221;, Verwerter (Verleger, Distributor, Label, etc.). Ohne Bewertung oder Rechtfertigungszwang oder unkonstruktive Konzepte wie &#8220;Schuld&#8221; oder Unterstellungen.</p>
	<p>Im Rahmen des ersten Schrittes, zunächst einmal zusammen zu sammeln, was denn eigentlich die Bedürfnisse und Wünsche der sogenannten &#8220;Marktteilnehmer&#8221; im sogennaten &#8220;kulturellen Sektor&#8221; sind, stellte ich dort mal meine Gedanken vor, erstmal ohne drauf zu achten, ob das &#8220;realistisch&#8221; sei oder mit den Interessen eines anderen kollidiert. Weil facebook leider ein geschlossenes System ist kopiere ich das auch noch mal hier her, vielleicht interessierts ja noch mehr Leute. <a id="more-492"></a></p>
	<p>Ich sehe ich dabei in zwei der beteiligten Gruppen vertreten. Obacht,  jetzt wirds lang&#8230;</p>
	<p><b>1. Als Urheber</b></p>
	<p>Ausgangssituation (Die meisten reinen &#8220;Konsumenten&#8221; wissen das ja meist nicht wie sowas aussieht):</p>
	<p>Ich bin Musiker. Ich habe viel Zeit und Geld investiert, um Musik machen zu können, sowohl was die Ausbildung betrifft als auch was Equipment und Infrastruktur (von Homepage, Instrumente, Proberaum bis zu einem Auto, das ich nie hätte (weil zu teuer) wenn ich nicht ständig große Mengen Kram rumfahren müsste).</p>
	<p>Bei ersterem bin ich zwar Autodidakt, habe also nie Unterricht genommen geschweige denn studiert, nichtdestotrotz habe ich freilich Zeit und auch Geld für Material, mit dem ich mir das beibrachte ausgegeben. Und das nicht wenig. Andere geben noch mehr Geld aus, denn es gibt kaum eine Ausbildung, speziell auf dem Sektor &#8220;populärer&#8221; Musik, die man nicht selbst zahlen muss. Man muss schon großer Idealist sein (und entweder Kohle haben oder bereit sein, längere  Zeit sehr sehr prekär zu leben oder &#8220;nebenher&#8221; arbeiten, was von der zur Verfügung stehenden Zeit abgeht. Ein Student, der seine Studiengebühren selbst erwirtschaften muss weiß was ich meine, ein Student, der &#8220;nur&#8221; seinen Lebensunterhalt für die Studienzeit dazu jobbt könnte es ahnen), um sich das anzutun, denn egal wie sehr das Musik machen Spaß macht: sich deshalb kaputt zu schuften und trotzdem zu hungern macht keinen. Ich hatte das Geld nicht (damals gabs auch im staatlichen Hochschulsektor nichts wie z.B. die Popakademie in Mannheim (BW, also (noch) Studiengebühren).</p>
	<p>Ich wünsche mir, dass speziell den Leuten, die glauben, dass &#8220;Musik machen&#8221; erst mal nicht mehr als ein Hobby ist, verstehen, dass es das eben nicht ist. Es ist ein Beruf, meist auch &#8220;Berufung&#8221;, der, soll das, was dabei rauskommt, ein bestimmtes Qualitätsniveau nicht unterschreiten, so richtig viel Zeit und Geld kostet für Ausbildung als auch über die weitere Zeit um das Niveau zu halten/steigern. Und ich wünsche mir, dass erkannt wird, dass genau das dann auch die Voraussetzung dafür ist, überhaupt &#8220;gute&#8221; Songs zu komponieren. Also dauerhaft kreativ zu sein und urheberrechtlich geschützte Werke zu erstellen.</p>
	<p>Wenn das im Bewusstsein - auch so mancher Nerds, von denen manche leider gern mal ärgerlich naive Vorstellungen vom Song schreiben haben (da gibts doch inzwischen &#8216;ne App für) - angekommen ist wäre schon viel getan. Vor allem weil man sich dann nicht mehr dauernd rechtfertigen müsste. Und dabei ist das egal, ob ich mir das &#8220;freiwillig&#8221; so ausgesucht habe - jede(r) tut das, was er tut irgendwie auch &#8220;freiwillig&#8221;. Auch Sysadmins oder Krankenschwestern. Letzteren kommt man übrigens auch stets mit dem Argument &#8220;Aber ist es nicht ein tolles Gefühl, Menschen zu helfen? Und wenn es dir zu stressig und unterbezahlt ist, warum hast du denn dann den Beruf gewählt und nichts besser bezahltes gemacht?&#8221;. Kultur und Soziales haben da ein sehr ähnliches Problem. Bildung auch (Geisteswissenschaften speziell, Stichwort &#8220;Orchideenfach&#8221;).</p>
	<p>Wenn aus diesem Bewusstsein auch bei den Nutzern, bei denen das noch nicht so ist, die Erkenntnis erwächst, dass der Wert eines Musikstückes nicht in der in der Tat für sich selbst &#8220;wertlosen&#8221; Datei liegt sondern in der Arbeit, die aufgewendet wurde, dass diese überhaupt existiert (sozusagen das Ergebnis einer vorangegangenen und finanziell vorgestreckten &#8220;Dienstleistung&#8221; ist, die man mit dem Bezahlen der Datei entlohnt - denn freilich ist &#8220;Diebstahl&#8221; völlig unpassend, weil nur Dinge gestohlen werden können. Aber nicht nur Dinge haben Wert, andererseits) muss sich hoffentlich kein Künstler mehr einen spießigen &#8220;Hättest du halt was gescheites gelernt&#8221;-Kommentar anhören. Oder &#8220;Du wolltest es doch nicht anders&#8221; - denn freilich bedeutet die Entscheidung, Musik über Hobbyniveau hinausgehend machen zu wollen nicht auch, in Armut und Mangel leben &#8220;zu wollen&#8221;.</p>
	<p>Vom Gesetzgeber wünsche ich mir eine klare und für alle verständliche Unterscheidung zwischen &#8220;gewerblicher&#8221; und &#8220;privater&#8221; Nutzung von Kulturgegenständen und ein Lizenz- und Verwertungsrecht, das sich auf diesem Unterschied aufbaut. Ich würde das relativ einfach halten wollen: private Nutzung ist ab dem Zeitpunkt gegeben, ab der Mehrwertsteuer gezahlt wurde (denn dieses markiert im Normalfall den Kauf eines Produktes durch einen sogenannten &#8220;Verbraucher&#8221;) UND keine Einkünfte damit erzielt werden.</p>
	<p>Die private Nutzung schließt ein: die Privatkopie (die durch Wegfall von DRM oder Kopierschutzmaßnahmen auch ermöglicht werden muss und bekanntlich abgegolten ist durch entsprechende Abgaben auf Geräten und Datenträgern). Veröffentlichung sollte eingeschränkt möglich sein (das Urlaubsvideo mit einem Musikstück im Background, z.B., inklusive hochladen auf eine Videoplattform und/oder Einbetten auf eine private Homepage, SocialMedia Profil o.ä. - dass diese Plattformen u.U. damit Geld verdienen ist eine andere Baustelle, wenn diese die Möglichkeit zum Einstellen von privaten Videos ermöglichen müssen sie freilich auch entsprechende Entgelt-Konditionen mit den Rechteinhabern aushandeln, denn hier sind wir im Bereich kommerzieller Nutzung. Die aber nichts mit der Privatperson, die das Video erstellt und hochgeladen hat, zu tun hat)</p>
	<p>Auf Verwerterseite wünsche ich mir wieder weniger Corporate-Denke (Quartalsergebnisse, kurzfristige und -sichtige Strategien) und wieder mehr &#8220;Herz&#8221; für das, was man da eigentlich verkaufen möchte. Dazu gehören faire Verträge (keine Total-Buy-Out-Verträge mehr, sowas gehört schlicht verboten) und die Erkenntnis, dass eine langfristige Investition nachhaltigere Ergebnisse nach sich zieht. Das Rausfeuern immer neuer Eintagsfliegen entwertet die Produkte. Einen Teil der Verantwortung dafür, dass heute speziell im Pop-Bereich Musik oft  kein Wert mehr zugestanden wird dürfte auch in dieser Form des &#8220;Produktmanagements&#8221; der großen Labels liegen.</p>
	<p>Das ist doch nicht, wofür ihr mal angetreten seid, oder? Billigstes Fast Food, am liebsten zu Gourmet-Preisen verkauft? Come on! Auch ihr wolltet doch mal die Welt verändern! Als ihr gegen alle Widerstände Leute auch politisch und sozialkritisch ambitionierte Acts groß gemacht habt. Damals. Und schaut sie euch an, gerade die sind nach wie vor die, die euch einen Haufen Geld in die Kasse spülen. The Who, Stones, Beatles, U2, Nirvana, BAP uvm. - hat sich da die Investition nicht wirklich gelohnt, auch und gerade auf lange Sicht? Und warum hört man von euch heute nur noch Belanglos-POP, Herz-Schmerz-Befindlichkeitsfidifidi und Party? Wir hatten seit der Mitte der 90-ger mindestens so viele Kriege wie in den 60-gern, 70-gern und 80-gern, sogar mitten in Europa. In der Populärmusik hat man davon so gut wie nichts mitbekommen! Wo war eure Unterstützung für Künstler, die sich damit auseinander gesetzt haben?</p>
	<p>So unkommentiert hätte auch der mainstreamigste Populär-Bereich in den vorangegangenen Jahrzehnten keinen Krieg gelassen, keine gesellschaftliche Entwicklungen, die sich aus einer Krise nach der anderen ergeben, usw. - und das liegt nicht daran, dass es die Künstler dazu nicht gegeben hätte. Sondern daran, dass ihr lieber Heimatfilme verkauft habt. Kraft durch Freude, wir sind wieder wer, nur keine Kunden durch sowas wie Gesellschaftskritik oder Welt-Probleme vergrätzen. Ich wünsche mir, dass ihr nicht mehr so feige seid. Und Künstler wieder explizit dazu ermuntert, auch &#8220;politisch&#8221; zu sein. Ihr habt eine Aufgabe in der Gesellschaft. Wenn ihr die nicht wahrnehmen wollt: sterbt, denn dann braucht euch keiner mehr.</p>
	<p>Ich halte Verwerter nicht für überflüssig. Im Gegenteil: sie können Dinge, die ich nicht kann. Sie wissen, wie man diesen Bürokratiescheiß mit GEMA, GVL, usw. handelt, so, dass ich am Ende sogar was rausbekäme. Sie haben PR-Möglichkeiten. Sie können finanzieren. Sie können mir den Rücken frei halten. Ich will gar nicht &#8220;mich selbst vermarkten&#8221; müssen, denn das kostet einen Haufen Zeit, der von meiner sowieso spärlichen Zeit, die ich für Musik aufwenden kann, nochmal abgeht. Ich will nicht Veranstaltern selbst hinterhertelefonieren müssen, es gibt nichts blöderes als sich selbst anpreisen zu müssen, ich freue mich, dass es Booker, Verleger, Distributoren, Verkäufer, PR-Leute usw. gibt, und sie alle sollen dafür, dass sie mit meiner &#8220;Ware&#8221; Handel treiben auch ihren fairen Anteil am Gewinn haben. Diesen Gewinn erzielt man mit den Menschen, die sagen &#8220;Ja, das ist toll, da bezahle ich gern dafür&#8221;.</p>
	<p>Die die tatsächlich nicht bezahlen wollen interessieren nicht, die würde so oder so nicht zahlen, die nehmen mir also nichts weg, auch wenn sie meine Musik hören, denn ob sie sie hören oder nicht, ich sähe keinen Cent von ihnen, auch keinen theoretisch zu errechnenden, denn könnten sie mich nicht &#8220;illegal&#8221; haben hätten sie mich halt gar nicht und hörten halt was anderes. Mögen ihnen die Ohren abfaulen, sollten sie mich ständig hören, aber mir nichts zahlen wollen, aber es ist Zeit- Energie- und Geldverschwendung, sich an denen aufzureiben. Ich halte die übrigens für eine absolut vernachlässigbare Minderheit, ohnehin.</p>
	<p>Denn sonst vergrätzt man die IMO viel größere Gruppe derer, die bezahlen würden, es aber erst mal  nicht tun (können, aus welchen Gründen auch immer). Die werden bezahlen, wenn sie feststellen &#8220;Oh, das gefällt mir&#8221;, was sie aber erst können, wenn sie mich gehört haben. Und wenn sie es so können, wie sie es gern möchten, also wenn man ihnen die &#8220;Ware&#8221; so verkauft, wie sie sie gern haben möchten, in der Form, Präsentation  und der Einfachheit, wie sie das möchten (Beispiel: iTunes und Co., ein Millionenmarkt, den jetzt ein Computerhesteller dominiert, weil die Musikindustrie es nicht schaffte, eine solche Verkaufsplattform als Antwort auf Napster und Co. aufzubauen, weil sie zu beschäftigt war, Napster &#038; Co. zu verklagen. Dabei wäre es so einfach gewesen&#8230;.).</p>
	<p>Die werden aber nicht bezahlen, wenn man sie kriminalisiert, drangsaliert und mit juristischer Scheiße überhäuft, obwohl sie doch unsere Fans sind. Ich würde da dann auch nichts mehr zahlen. Könnten mich mal am Arsch lecken. Logisch? Na also.</p>
	<p>Ich wünsche mir ein Förderungsmodell (keine Ahnung, wie das aussehen kann, aber vielleicht fällt ja wem was ein), das das derzeit mangelnde Engagment der Industrie ausgleicht, Kunst am Rande und außerhalb des Mainstreams zu fördern, denn kommerziell erfolgreich ist freilich nur, was einen Massemarkt erreicht, und das ist nie so progressiv wie die, die neue Impulse geben, Neues erfinden, experimentieren und damit nur einen Nischenmarkt bedienen, der allein ihnen keinen finanziellen Halt geben kann, weil er einfach zu klein ist. Ohne diese Leute aber dreht sich der Mainstream immer mehr im Kreis, verstreamlinet immer weiter, wie man ja heute sehen kann. Nie zuvor in der Geschichte war Mainstream so Retro wie heute.</p>
	<p>Das liegt IMO auch daran, dass kaum was neues entstehen kann, weil dafür kein Platz und kein Geld da ist. Der Rückgriff auf die progressiven Elemente der 70-ger und 80-ger ist reine Notwehr, denn dort gibt es wenigstens noch Progressives, auf das man zurückgreifen kann. Überlegt mal, die die die 80-ger erlebt haben: 25 Jahre alte Musik als direktes(!) (denn freilich gabs auch immer Inspirationen aus vorangegangenem) Vorbild für aktuelle Bands? Wir hätten die ausgelacht und gefragt, was die mit dieser Opa-Mucke wollen. Heute wird aus dem Elektro, dem Punk, dem Grunge, dem Metal und dem New Wave der 80-ger nochmal rausgeholt was irgend geht. Denn was anderes ist nicht da. Es gibt niemanden, der darin einen Wert sieht. Und entsprechend Finanzen dafür reserviert. Eigentlich müssten die Plattenfirmen das tun, gerade aus den Erfahrungen der vor-90ger heraus, so viel Inspiration gabs nie, und soviel wirklich &#8220;gute&#8221;, neue Musik und Künstler, die man verkaufen konnte gab es entsprechend auch nie.</p>
	<p>Tun sie aber nicht. Also muss es, wenn sie solche Musik bzw. auch solche Einflüsse auf ihre Popkultur, haben möchte, die &#8220;Gesellschaft&#8221; tun. Die, die mit dem Wort &#8220;Kultur&#8221; am Ende auch gemeint sind. Und denen eine vielfältige Kultur nutzt und mehr wert ist als die Zahlen in einer Bilanz.</p>
	<p>Kann sein, dass ein Konzept wie das BGE dieses Problem lösen helfen kann. Bis das allerdings wirklich kommt, wenn überhaupt, können noch Jahre und Jahrzehnte verstreichen. Nutzt uns also nichts, ebensowenig wie eine Lösung zu finden, die so tut, als gäbe es es schon. Denn sie nützt heute (noch) niemandem. Im Gegenteil, sie schadet, denn sowas gaukelt eine Lösung nur vor, so dass man vergisst, eine für die aktuellen Umstände zu finden.</p>
	<p>Flatrate? Bürokratischer Alptraum und hat die selben Probleme wie die GEMA-Praktik: es drohen genau die durch den Rost zu fallen, die jeden kleinen Cent nötig hätten.</p>
	<p>Also: irgendwie muss es eine Kulturförderung geben, und zwar eine, die explizit die unterstützt, die nicht schon Verträge in der Tasche haben, die unabhängig sind und die noch keinen kommerziellen Erfolg haben (also das Gegenteil der heute gängigen Praxis, die sich gerade auch an kommerziellem Erfolg orientiert). Wie? (Noch) keine Ahnung. Die derzeitige Förderung, speziell im populären Bereich, beschränkt sich auf Jugendförderung (die berüchtigten &#8220;Band-Durchschnittsalter 27&#8243;-Veranstaltungen). Also: Kulturförderung. Von Bands, von Veranstaltungen und Locations, auf denen Bands spielen können, von Finanzierungen für Produktionen. *Centindenwunschbrunnenwerf*</p>
	<p>Dann GEMA: Leidiges Thema, ich machs kurz: Ich will eine Rechtewahrnehmung, die sich nicht an die Person bindet sondern ans Werk. Heißt: ich will Werke anmelden können, am liebsten sogar nach Nutzungen aufgeschlüsslt, also Song X als GEMA-Material für Broadcasting und Tonträger, aber live und Internet nehme ich meine Rechte selbst wahr. Song Y ist CC. Song Z setze ich gar public domain. Derzeit ist ein Standard-GEMA-Vertrag quasi ein total Buy-Out, nicht nur aller bestehenden sondern auch aller zukünftiger Werke in welcher Form auch immer (sogar jede Impro-Jamsession auf einer open-Mic-Bühne, ob ich das will oder nicht). Das ist nicht mehr zeitgemäß und auch nicht praktikabel.</p>
	<p>Ebenso wie die GEMA-Vermutung. Inzwischen machen so viele Menschen Musik, und veröffentlichen die auch, vor allem auch im Internet, weil man eben keine entsprechend darauf spezialisierten Techniker mehr dafür braucht. Früher(TM) konnte man in der Tat vermuten, dass alles, was irgendwie &#8220;ausgestrahlt&#8221; wurde auch GEMA-Material ist, weil der Aufwand bis dahin auf jeden Fall große professionelle Betriebe benötigte, so dass niemand &#8220;broadcastete&#8221;, der nicht so stark &#8220;professionalisert&#8221; war, dass die GEMA zum Standard gehörte. Heute ist das anders. Also weg damit.</p>
	<p>Pay to Play: sittenwidrige Scheiße, sollte ebenso verboten werden wie Total-Buy-Outs. Hm, das wissen vielleicht auch viele Konsumenten gar nicht: als unabhängige Band hast du kaum mehr Möglichkeiten für Auftritte. Slots auf Festivals werden meist an Label oder sonstwen reserviert, die natürlich ihre signed artists da unterbringen oder Internetportale, die dann irgendein blödsinniges &#8220;Voting&#8221; veranstalten, kleine Bühnen gibts kaum mehr, weil den Wirten GEMA zu teuer ist und sie gemerkt haben, dass sie mit &#8220;Kleinkunst&#8221; (meist Stand-Up Comedy o.ä.) billiger fahren usw., dafür verbreitet sich die Sitte wie die Pest, dass Künstler in &#8220;Pay to Play&#8221;-Modellen quasi selbst für ihre Auftritte bezahlen. Also nicht nur keine Gage, sondern sogar Kosten. Auch Vorgruppen werden zunehmend nicht mehr gebucht sondern müssen sich einkaufen, oft wird auch meistbietend versteigert (heißt, sogar Bands fördern die Selbstausbeutung anderer Bands, das ist schon sowas wie Kannibalismus).</p>
	<p>Unter solchen Bedingungen kommt so mancher Spruch von Konsumenten, speziell auch manchem Nerd, der die &#8220;Kostenlosigkeit&#8221; einer Mp3-Datei rechtfertigen möchte (die das aber freilich einfach nicht wissen, sonst würde die sowas ja nicht sagen) äußerst zynisch, dass &#8220;die Bands heute doch viel mehr Geld durch Konzerte und Merchandising verdienen können und das doch der Mehrwert wäre, mit dem sich ein Auskommen erwirtschaften&#8221; ließe - nein, tut es nicht, jedenfalls nicht für kleine Bands ohne Investor: Merch (Shirts etc.) muss erstmal eingekauft werden, also auch hier: vorgestreckt, in entsprechder Auflage/Anzahl, und kleine Konzert werfen kein Geld ab sondern im Gegenteil, sie kosten meist sogar welches.</p>
	<p><b>2. Als Konsument</b></p>
	<p>Als Konsument geht es mir derzeit relativ gut, denn ich konsumiere hauptsächlich unabhängige Musik, so dass ich an der Stelle persönlich wenig mitbekomme von den Gängelungen, denen Nutzer von Mainstream-Musik ausgesetzt sind, denn ich kaufe meist &#8220;direkt beim Erzeuger&#8221;, also den jeweiligen Bands, die ich höre, oder im &#8220;Großmarkt&#8221;, denn mp3-Alben kann man ja inzwischen DRM-frei und bequem kaufen. OK, der Großteil des Geldes dieser letzteren Käufe geht nicht mehr zu den Plattenherstellern, was aber nunmal daran liegt, dass die es verschliefen, selbst diese virtuellen Plattenläden aufzubauen.</p>
	<p>Aber ich will von Plattenfirmen nicht als potentieller Verbrecher angesehen werden, und ich will nicht mit Geldstrafen bedroht werden, wenn ich meinem Kumpel oder im Social Media-Netzwerk meinen Freunden oder auf meinem Blog der ganzen Welt meine Begeisterung über eine neu entdeckte Band zeigen will und dazu ein Hörbeispiel verlinke oder auf einen Geburtstagssampler ein paar meiner Lieblingssongs brenne. Das nennt man &#8220;Empfehlung&#8221;, und die Chance, dass das der Verbreitung und damit auch weiteren Verkäufen nutzt ist weit größer als dass dass jemand z.B. aufwändig den Stream rippt und das Teil kopiert ohne was zu zahlen. Hätt er ja eh nie, siehe oben.</p>
	<p>Ich will aber auch, dass es nicht noch schlimmer wird, sprich, keine Netzsperren, noch mehr Drohungen, Unterstellungen und Verdächtigungen, die am Ende meine Privatsphäre durchlöchern, keine Zwangsabgabe, um Einkünfte zu generieren, die auf dem freien Markt offenbar niemand mehr zu zahlen bereit ist (Leistungsschutzrecht o.ä.) usw usf. - wie wäre es statt dessen damit, mir das und so zu liefern, wie ich das gern hätte? Ich zahl sogar dafür. Dann.</p>
	<p>Bei Filmen (ich liebe Bewegtbild) ist das etwas anders, da ärgere ich mich, dass mir die Industrie nicht das liefert was ich will, nicht mal, obwohl ich dafür bezahlen würde (meine Original-DVD-Sammlung belegt meine Bereitschaft dazu glaube ich eindeutig) - ich will die aktuellste Serienstaffel sehen, wenn es sie gibt und nicht 3 Jahre drauf warten. Ich will die Filme sehen wann und wo ich möchte, dazu gehört, dass ich sie mir konvertieren oder kopieren kann (oder man mir entsprechende Formate ohne Zusatzkosten zur Verfügung stellt). Ich zahl sogar dafür. Dann.</p>
	<p>Ich rippe meine gekauften DVDs auf Netzwerk-Platte. Dass ich dazu einen Kopierschutz überwinden muss nervt. Ich mach das aber nicht nur, weil ich von jedem Gerät drauf zugreifen will, das ich habe, sondern schmeiß bei der Gelegenheit auch immer die &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221;-Werbung raus. Ihr Trottel: ich will nicht von euch  als Kunde beschimpft werden gerade WENN ich eine legale, von mir bezahlte DVD von euch angucke! Also: lasst den Kopierschutz weg und vor allem diese Beleidigung von Trailer.</p>
	<p>Grundsätzlich missfällt mir, dass ich nach neuen Sachen, die etwas weg vom oder gar weit außerhalb des Mainstreams liegen, ewig suchen muss, und wenn ich was gefunden habe, feststellen muss, dass deren technische Qualität meist nicht mit deren kreativen Qualität mithalten kann, nicht weil sie schlecht wären, sondern weil sie einfach nicht die Mittel (Zeit, Equipment, Geld) haben, trotz möglichst großer Selbstausbeutung (übrigens auch etwas, das ich von der anderen Seite ebenfalls sehe, an mir selbst). </p>
	<p>Weil sie niemand unterstützt, nicht finanziell, nicht Promo-mäßig, nicht mit Gigs, mit gar nichts. Ich will diese tollen, verrückten, die Bezeichnung &#8220;authentisch&#8221; wirklich verdienenden, originären Leute in mindestens der selben guten Qualität hören, sehen und spüren wie den weichgespülten Mainstreammüll, mit dem ich überall geflutet werde, ob ich das will oder nicht, und für den scheinbar so viel Kohle da ist, dass man es sich leisten kann, 10 fach redundant immer das selbe in 20 Varianten mit einem PR-Geld rauszuhauen, dass man sich fragt, wo denn dieses ganze Geld her kommt, wenn es der Branche angeblich so schlecht geht.</p>
	<p>Ich will Förderungen, die es  independent Labeln erlauben, langfristig investieren können, um ihre Künstler nachhaltig aufbauen zu können, wenn es schon die, die es sich eigentlich leisten könnten und das auch früher mal leidlich taten, nicht mehr tun.</p>
	<p>Ich will Konzerte, auf denen nicht immer und nur die selben Superstar-Headliner bis in den vorletzten Slot zu sehen sind (ein oder zwei brauchts als Zugpferd, klar, aber doch nicht nur noch!) , denn die können auch eigene große Touren machen und bekommen die auch voll. Ich will Vielfalt.</p>
	<p>Und last but not least: <strong>Ich will Popkultur, die sich wieder um Gesellschaft, Politik und Menschen kümmert, die wieder dort hinzeigt wo es richtig weh tut, ich will Protesthymnen und Pathos, ich will Musiker, die sich wieder trauen, Positionen und Stellungen zu beziehen und für diese eintreten.</strong></p>
	<p>&nbsp;<br />
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</p>
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		<title>It&#8217;s sooooo fun! :-D</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 19:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Persönlich</category>
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		<description><![CDATA[	
  
	  Taken with picplz at Mason &#38; Taylor in Tower Hamlets.
 Posted via email  from Glimpses&#8230; 
 
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<div class='p_embed p_image_embed'> <a href="http://getfile0.posterous.com/getfile/files.posterous.com/svenscholz/fyEthAsqJkdCCojCIuceHzsrJuhqfjcGFEmHztxrmcrmIIisnqxjDDlEugCB/media_https1i1picplzt_tnBFd.jpg.scaled1000.jpg"><img alt="Media_https1i1picplzt_tnbfd" height="667" src="http://getfile1.posterous.com/getfile/files.posterous.com/svenscholz/fyEthAsqJkdCCojCIuceHzsrJuhqfjcGFEmHztxrmcrmIIisnqxjDDlEugCB/media_https1i1picplzt_tnBFd.jpg.scaled500.jpg" width="500" /></a> </div>
	<p />  Taken with <a href="http://picplz.com">picplz</a> at <a href="http://picplz.com/pics/mason-and-taylor-bethnal-green-greater-london/">Mason &amp; Taylor</a> in <a href="http://picplz.com/city/tower-hamlets/">Tower Hamlets</a>.<br />
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		<title>Straßenbahnfahn</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 08:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Persönlich</category>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/strasenbahnfahn/</guid>
		<description><![CDATA[	
  
	  Taken with picplz at Rhein-Neckar-Zentrum in Viernheim, Germany.
 Posted via email  from Glimpses&#8230; 
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class='posterous_autopost'>
<div class='p_embed p_image_embed'> <a href="http://getfile2.posterous.com/getfile/files.posterous.com/svenscholz/gmJFgEutHbqxnhjqghdixfqiDBgosjdCgEroCqxntvlAxcgkroBIvGscvqdc/media_https1i1picplzt_mpChr.jpg.scaled1000.jpg"><img alt="Media_https1i1picplzt_mpchr" height="500" src="http://getfile6.posterous.com/getfile/files.posterous.com/svenscholz/gmJFgEutHbqxnhjqghdixfqiDBgosjdCgEroCqxntvlAxcgkroBIvGscvqdc/media_https1i1picplzt_mpChr.jpg.scaled500.jpg" width="500" /></a> </div>
	<p />  Taken with <a href="http://picplz.com">picplz</a> at <a href="http://picplz.com/pics/rhein-neckar-zentrum-viernheim-hessen/">Rhein-Neckar-Zentrum</a> in <a href="http://picplz.com/city/viernheim-de/">Viernheim, Germany</a>.<br />
<p style="font-size: 10px;"> <a href="http://posterous.com" target="_blank">Posted via email</a>  from <a href="http://svenscholz.posterous.com/strassenbahnfahn" target="_blank">Glimpses&#8230;</a> </p>
 </div>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wunsch &#038; Wirklichkeit</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/wunsch-wirklichkeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 22:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Netz</category>
	<category>Medien</category>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/wunsch-wirklichkeit/</guid>
		<description><![CDATA[	Wunsch:
	&#8220;LEISTUNGSSCHUTZRECHT/URHEBERRECHT: Die Koalition will das Urheberrecht im Internet stärken. Suchmaschinenbetreiber mit Nachrichten-Angeboten wie Google News schütten für ihre Veröffentlichung von Presseartikeln eine Abgabe an die Verlage aus, an der die Autoren und Kreativen beteiligt werden.&#8221;
	Wirklichkeit: 
	&#8220;LEISTUNGSSCHUTZRECHT/URHEBERRECHT: Die Koalition wollte die Einnahmen der Verlage im Internet steigern. Suchmaschinenbetreiber mit Nachrichten-Angeboten wie Google News listen keine Presseartikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilenseite/die-ergebnisse-des-koalitionsgipfels-im-uberblick-1.1894367" target="_blank">Wunsch</a>:</p>
	<blockquote><p>&#8220;LEISTUNGSSCHUTZRECHT/URHEBERRECHT: Die Koalition will das Urheberrecht im Internet stärken. Suchmaschinenbetreiber mit Nachrichten-Angeboten wie Google News schütten für ihre Veröffentlichung von Presseartikeln eine Abgabe an die Verlage aus, an der die Autoren und Kreativen beteiligt werden.&#8221;</p></blockquote>
	<p><b>Wirklichkeit</b>: </p>
	<blockquote><p>&#8220;LEISTUNGSSCHUTZRECHT/URHEBERRECHT: Die Koalition wollte die Einnahmen der Verlage im Internet steigern. Suchmaschinenbetreiber mit Nachrichten-Angeboten wie Google News listen keine Presseartikel mehr in ihren Suchergebnissen und schütten deshalb auch keine Abgaben an die Verlage aus, an der die Autoren und Kreativen sowieso nie beteiligt worden wären.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Spammer des Tages: Stephan von &#8220;tricider.com&#8221;</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/spammer-des-tages-stephan-von-tricider/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 12:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Persönlich</category>
	<category>Wacko</category>
	<category>Netz</category>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/spammer-des-tages-stephan-von-tricider/</guid>
		<description><![CDATA[	Mein Spammer des Tages. Sogar mit Handynummer. Ob ich denen das gewünschte Feedback mal auf deren facebookseite rotze? Oder schicke ich Stephan Eyl eine Mail an &#115;&#x74;&#x65;&#112;&#x68;&#97;&#110;&#64;&#x74;&#114;&#105;&#x63;&#x69;&#x64;&#x65;&#114;&#46;&#99;om? Oder ignoriere ich das wieder, wie beim letzten Mal, und hoffe, er interpretiert das doch irgendwann mal als Desinteresse? Fragen über Fragen&#8230;
	Hallo ,
	vor ein paar Wochen hatte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mein Spammer des Tages. Sogar mit Handynummer. Ob ich denen das gewünschte Feedback mal auf deren facebookseite rotze? Oder schicke ich Stephan Eyl eine Mail an <a href="mailto:&#115;&#116;&#x65;&#x70;&#x68;&#x61;&#110;&#x40;&#x74;&#114;&#105;&#x63;&#105;&#x64;&#x65;&#x72;&#46;&#99;om">&#115;&#116;&#101;&#x70;&#x68;&#97;&#x6E;&#x40;&#116;&#114;&#x69;&#99;&#105;&#100;&#x65;&#114;&#46;&#99;om</a>? Oder ignoriere ich das wieder, wie beim letzten Mal, und hoffe, er interpretiert das doch irgendwann mal als Desinteresse? Fragen über Fragen&#8230;</p>
	<blockquote><p>Hallo ,</p>
	<p>vor ein paar Wochen hatte ich Dir geschrieben und gefragt, ob Du Lust hast, Deine Leser interaktiv in Deinen Blog einzubinden. Einige andere Blogger haben es ausprobiert und spannende Diskussionen gestartet.</p>
	<p>Ralf Rösberger von neulich########n.de hat zum Beispiel folgende Erfahrung gemacht:</p>
	<p>„Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass über 190 Rückmeldungen eingehen würden. Noch mehr freut mich, dass auch Vorschläge gemacht wurden, die ich nicht vorgegeben habe. Für meine kleine Internetseite war die Resonanz umwerfend. Wie gesagt, noch einmal vielen, vielen Dank.“</p>
	<p>Ralf hat mit tricider eine Frage an seine Leser gestellt und in seinem Blog eingebettet. Das Tool ist mehr als eine langweilige Umfrage, denn es lässt die Leser selbst Ideen beisteuern und diskutieren. Hier kannst Du sehen, wie Ralf es gemacht hat: http://neulich################################</p>
	<p>Mit dem Feedback der Blogger haben wir das Tool noch besser gemacht. Hast Du Lust es auszuprobieren? Es ist kostenlos und Du kannst es in einer Minute aufsetzen und wie ein Video in Deinen Blog einbetten. Einfach hier starten: tricider.com.</p>
	<p>Über ein kurzes Feedback würde ich mich sehr freuen.</p>
	<p>Gruß</p>
	<p>Stephan</p>
	<p>PS: Wir sind ein kleines Start-up aus Berlin. Du brauchst keine Angst zu haben, es gibt keine versteckten Kosten oder Haken. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich gerne anrufen: 0177 3 20 11 79.</p>
	<p>______________________________<br />
tricider Gbr<br />
Stephan Eyl, Nicolas Graf von Kanitz</p>
	<p>c/o Beuth Hochschule für Technik<br />
Kurfürstenstraße 141<br />
10785 Berlin</p>
	<p>Tel: 0177 3 20 11 79</p>
	<p><a href="http://www.tricider.com/" rel="nofollow" target="_blank">http://www.tricider.com/</a></p>
	<p>Be a pioneer: <a href="http://www.facebook.com/tricider" rel="nofollow" target="_blank">http://www.facebook.com/tricider</a><br />
Spread the good news: <a href="http://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=www.facebook.com%2Ftricider" rel="nofollow" target="_blank">http://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=www.facebook.com%2Ftricider</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wulff</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/wulff/</link>
		<comments>http://www.svenscholz.de/index.php/wulff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 22:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Gesellschaft</category>
	<category>Medien</category>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/wulff/</guid>
		<description><![CDATA[	Das Nicht-Thema des Jahres. Irrelevant wie sonstwas. Ich würde da auch nicht groß drüber schreiben, vor allem nicht im Blog, wo ich eh schon zu lange so wenig schreibe. Wenn das nicht ein Anlass wäre für manche Beobachtung, die mir auffiel. Und als Mittel zum Zweck erscheint mir Wulff dann grade noch brauchbar. Wenn das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das Nicht-Thema des Jahres. Irrelevant wie sonstwas. Ich würde da auch nicht groß drüber schreiben, vor allem nicht im Blog, wo ich eh schon zu lange so wenig schreibe. Wenn das nicht ein Anlass wäre für manche Beobachtung, die mir auffiel. Und als Mittel zum Zweck erscheint mir Wulff dann grade noch brauchbar. Wenn das Ganze sonst schon keine weitere Relevanz besitzt.</p>
	<p><b>Beobachtung 1: </b><br />
Ein riesiges Problem für das in unserem Kulturkreis vorherrschende internalisierte streng dualistische Denkmodell, das beinhaltet, möglichst alles auf genau zwei Antipoden herunter brechen zu müssen, dazu die passenden ebenfalls dualistischen (pseudo)logischen Schlüsse und Bewertungsmodelle, speziell die nach Augustinus - &#8220;Es gibt nur eine Wahrheit, und was dieser nicht entspricht ist falsch&#8221; und all ihrer Derivate, scheint mir schon die Konstellation der Protagonisten zu sein. </p>
	<p>Zunächst das Herunterbrechen auf zwei gegenüberstehende Seiten. OK, das ist noch kein Problem, BILD und Wulff, das war noch einfach. </p>
	<p>Dass jetzt die vielen anderen Protagonisten in dieser Veranstaltung, also die anderen Medien, die Zuschauer, denen diese Medien Dinge verkaufen wollen, die Parteien, die Personen, die Wulff ins Amt brachten, die vielen reichen &#8220;Freunde&#8221; Wulffs, jetzt im blinden Fleck stehen nimmt man gerne mit.</p>
	<p>Aber schon bei <em>&#8220;Wenn bei zwei Seiten einer &#8220;böse&#8221; ist ist der andere gut&#8221;</em> wirds jetzt schon ganz eng. Wenn Wulff der Böse ist müssen die BILD-Leute die Guten sein. WTF? BILD gut? Nein BILD ist nicht gut! OK, dann ist Wulff der Gute. Oh, warte&#8230;.</p>
	<p>Und richtig: viele der &#8220;Diskussionen&#8221;, die man so verfolgen kann drehen sich wie selbstverständlich um genau diese Frage: wer von den beiden ist jetzt der Gute und wer der Böse? Diese Denknorm scheint so stark und selbstverständlich, dass die schmerzhafte Dissonanz selbst für Leute, die BILD sonst für das manifestierte Böse an sich halten sie nicht hindert, die BILD und einen Kai Dieckmann zum Opfer zu erklären und als ein solches für bar jeden Zweifels. </p>
	<p>Oder eben andersrum, Leute, die z.B. Guttenberg (korrekterweise) seinen &#8220;Fehltritt&#8221; eben nicht durchgehen ließen, plötzlich den präsidialen Vertuschungs- und Täuschungsversuch um die Finanzierung der Hütte des derzeitigen Amtsinhabers eines Amtes, dessen einzige Relevanz darin besteht, &#8220;moralische Instanz&#8221; zu sein als vom Amt zu trennende Privatangelegenheit sehen wollen, als Faux Pas, für den man sich halt zu entschuldigen habe, was er ja auch getan habe, sich anzusehen beeilen, weil das ja &#8220;logisch&#8221; ist: die BILD-Zeitung als manipulatives Hetzblatt kann ja nur ein unschuldiges Opfer, das durch langjährig trainierte und etablierte Perfidie einer manipulierenden Meinungsmacht getrieben und ins schlechte Licht gestellt wird, jagen.<a id="more-486"></a></p>
	<p>Und so dreht sich der Großteil der Diskussionen, die Beiträge aufwerfen, die die jeweiligen Verantwortungen der jeweiligen Seiten aufzeigen - selbst die Beiträge, die beiden Protagonisten die selbe Menge an &#8220;Schuld&#8221; zuweisen, darum, wer der Gute und wer der Böse sei. Mit allen dazugehörigen Auswüchsen, inklusive einer <em>&#8220;Der Feind meines Feindes ist mein Freund</em> - Solidarisierung mit dem vermeintlich Guten und der <em>&#8220;Wenn du nicht für mich bist, bist du gegen mich&#8221;</em> - Kriegserklärung denjenigen gegenüber, die die andere Seite als den Bösen identifiziert hat, denn diese Identifizierung ist ja auch immer auch die Wahl der Seite. Und die eigene Seite als eine Böse Seite anzuerkennen geht ja nicht, denn das hieße einerseits automatisch, die andere, die die man selbst für das Böse an sich hält, ist die Gute Seite, und das geht nicht, denn durch die eigene Seitenwahl wäre <em>man selbst</em> ja plötzlich auch ein Böser, und man selbst, ja man selbst ist <em>immer</em> bei den Guten. </p>
	<p>Und schon streiten sich selbst Menschen, die eigentlich ähnlicher Wellenlänge sind bis aufs Blut und mit einer Emotionalität, dass man sich die Augen reibt. Weil eine marginale Andersgewichtung einer Bewertung sie zu Vertretern komplett konträrer Lager macht. Der Kampf zwischen Gut und Böse kennt keinen Kompromiss, das Gute muss obsiegen, und Augustinus weiß, dass es nun mal nur eine Wahrheit geben kann, ein &#8220;auch Recht haben&#8221; kann es nicht geben, denn wenn ich dem anderen Recht gäbe hieße das, ich habe Unrecht. Dieses Muster ist so stark, dass viele es nicht einmal bemerken, wenn man es ihnen innerhalb einer solchen Diskussion versucht zu erklären: das Weltbild ist die Welt und die Grenzen der Welt sind die Grenzen des Denkens.</p>
	<p>Wenn dann bei Artikeln, die die <a href="http://www.wolfgangmichal.de/?p=1544" target="_blank">Rolle der BILD-Zeitung</a> und <a href="http://gutjahr.biz/blog/2012/01/politik-und-medien/" target="_blank">auch anderer Medien</a> ebenso kritisch hinterfragen wie <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/wulff-affaere-im-praesidentenpelz-11596855.html" target="_blank">Wulffs Handlungen</a> die Diskussion dann um die Frage geht, ob denn eine Kritik an BILD nicht die Verantwortung Wulffs schmälere, verharmlose, entschuldige etc., manchmal auch umgekehrt, kann man das schön beobachten. (Dass das eine weniger oft passiert als das andere hat einen Grund, den Stefan Niggemeier <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/vom-glueck-bild-zu-sein/" target="_blank">schön beschrieben hat</a>, das spar ich mir jetzt mal, wird eh viel zu lang, alles <img src='http://www.svenscholz.de/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
	<p>Dabei ist dieses vermeintliche Dilemma eigentlich überhaupt kein Problem, wenn man eben nicht in den dualistischen Fehler verfällt, zu glauben, dass es zu einem Täter immer auch ein Opfer geben müsse und diese beiden Rollen streng getrennt wären bzw. Verantwortung, die man auf einer Seite findet, automatisch die auf der anderen verringere, weil Verantwortung <a href="http://www.nornirsaett.de/norm-schuld-die-rueckkehr-ins-paradies/" target="_blank">nach den Gesetzen des Schuldprinzips</a> immer nur auf der Seite des Täters, also des Bösen, liegen könne. </p>
	<p>Hier sieht man also zwei Täter, die um den Titel des Opfers kämpfen, um in diesem Weltbild ihre Unterstützer zu finden, indem sie dem Muster gemäß eine vermeintliche Wahl zwischen Gut und Böse und wenn gewählt wurde eine Solidarisierung mit ihnen zu provozieren. Beide Protagonisten versuchen dabei, sich als moralische Instanz aufzustellen, beide Protagonisten handeln aber zutiefst unmoralisch. Man könnte sagen: beide in einen Sack und draufschlagen, man trifft keinen falschen.  </p>
	<p>Der letzte Strohhalm, wenn man es bis hierhin erfolgreich geschafft hat, sich dieses Mechanismus zu entziehen und zu sagen &#8220;OK, zwei Täter, beides sind Böse&#8221;, doch noch aus diesen beiden Gegnern auch Antipoden im Sinne eines Werturteils zu machen ist das &#8220;Argument&#8221;, dass eine der beiden Seiten &#8220;nicht anders könne&#8221;, also somit weniger verantwortlich für sein Handeln sein muss als der andere und wir so doch noch von der Verantwortung ins Schuld-Prinzip rutschen können. Da wird mit Faust verglichen, und Mephisto bemüht, von Archetypen gefaselt, nur um das irgendwie hinzukriegen. Und schon ist das Verhalten der BILD quasi archetypisch, es ist ja quasi Mephistos natürlichste Aufgabe, der Versucher zu sein, oder eben Wulff dem Trickster als armes Opfer verfallen, dem Meister der Lügen, gegen den kaum jemand eine Chance hätte.</p>
	<p>Quatsch! Wir sind hier nicht im klassischen Drama, hier agieren normale Menschen mit freiem Willen, und was sie tun tun sie, weil sie sich selbst dafür entscheiden es zu tun: Sowohl BILD als auch Wulff hatten und haben stets jede Möglichkeit, moralisch zu handeln und haben sich dagegen entschieden. Hier gibt es keinen Archetypen. Nur moralische Totalversager. </p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><b>Beobachtung 2:</b><br />
Wenn man es geschafft hat, diese ganze Geschichte mal nicht dualistisch anzusehen, kann man sich mal die Protagonisten ansehen und findet - jetzt wenig überraschend - fast ausschließlich diesen bestimmten Schlag Leute vor, <a href="http://jensscholz.com/index.php/2012/01/08/das-ende-der-karriereplaner" target="_blank">die Jens hier so schön beschrieben hat:</a> </p>
	<blockquote><p>[&#8230;] Wir kennen die schon aus unserer Schulzeit und die waren genau die Mitschüler, die sich immer mit dem System gut gestellt haben. Die genau hingeschaut haben, wer ihnen nutzen kann und die immer versucht haben, sich mit denen zu verbrüdern, damit sie ihnen bei den Hausaufgaben und Referaten helfen oder besser, sie ihnen gleich fertig erstellen im Tausch mit meistens materiellen Vorteilen und Gefallen. Insgesamt kamen diese Mitschüler relativ konservativ rüber, allerdings täuschte das - Konservativ waren nur ihre Ansichten zu Frauen und Beziehungen (denn wenn man Frauen aus der Karrieregleichung lässt hat man gleich schon viel weniger Konkurrenz) und ihre Ablehnung von jeder und jedem anderen, der auch nur den Ansatz einer Nonkonformität zu ihrem recht einfachen Wertekanon zeigte.</p>
	<p>Die Einfachheit des Kanons war aber wichtig, denn sie war Grundlage für ihren Lebensentwurf. Der Mittelpunkt dieses Lebensentwurfes bildete und bildet die &#8220;Karriere&#8221;. [&#8230;]&#8221; </p></blockquote>
	<p>Und dann wird mir klar: hier muss ich nicht Partei ergreifen. Erst recht muss ich mich mit keiner Seite solidarisieren. Im Gegenteil: Alle Beteiligten - und das ist nicht Wulff und Diekmann, sondern auch die &#8220;reichen Freunde&#8221;, die &#8220;Parteifreunde&#8221; aller Couleur, die sogenannten &#8220;seriösen Medien&#8221; - sie alle spielen hier eine Soap Opera vor, eine kleine geschlossene Welt, in der Leute mal etwas weiter vorn und mal etwas weiter hinten liegen, in der sich Leute heute in moralischer Überlegenheit sonnen und sich in Empörung ereifern und morgen die sind, über die sich ereifert wird, in der es vordergründig darum geht, Macht zu erlangen oder zu erhalten, oder anderen zu nehmen. Aber wenn man genau hinschaut, wie ein Zuschauer, der eine Posse auf einer Bühne sieht, dann merkt man: diese mit immensem Aufwand inszenierten Bewegungen angeblicher Machtverschiebungen sind im Vergleich zur echten Welt minimal. </p>
	<p>Nur die hysterische Empörung, die lautstarke Skandalisierung, die grelle Bebilderung, die mit nichts kleinerem daherkommen kann als dem <em>Untergang der Demokratie</em>, wenn von <em>&#8220;Angriff auf die Pressefreiheit&#8221;</em> schwadroniert wird, nur weil jemand jemand anderem <a href="http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Vorwurf_der_N%C3%B6tigung_von_Redaktionen#cite_ref-Anm03_10-0" target="_blank">kindisch auf die Mailbox weint</a>, oder aber vom <em>Ende aller Kultur und allen Anstands</em>, weil ein anderer halt jetzt mal einen Bundespräsidenten durch den Dreck schleift wie es sonst nur bei HartzIV-Empfängern, Ausländern, C-Promis oder anderen armen Schweinen, die sich nicht wehren können, Gang und Gäbe ist, oder den <em>&#8220;Verlust in das Vertrauen in die Politiker und die Politik allgemein&#8221;</em> weil ein Bundespräsident vielen - auch mir - korrupt erscheint - als ob es ohne diesen Fall um dieses Vertrauen auch nur einen Deut besser gestellt wäre - nur diese immensen ständigen Überhöhungen, es geht niemals auch nur eine Nummer kleiner, lassen einen Glauben, es mit hohen Höhen und tiefem Fall zu tun zu haben.</p>
	<p>Dabei fällt hier niemand. Hier und da rutscht jemand ein paar Zentimeter. Mal hoch mal runter. Vielleicht auch mal einen Meter. Aber es findet alles &#8220;da oben&#8221; statt, auf dem Gipfel. Weit weg <a href="http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef/komplettansicht" target="_blank">vom Tal</a>, weit weg von der großen Tiefebene, weit weg von den restlichen 99%, wo man die &#8220;volle Härte des Gesetzes&#8221; spürt, wenn man einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-in-lueneburg-mann-nahm-kekse-aus-muelltonne-1.1253894" target="_blank">gammligen Keks aus einer Mülltone fischt</a>, während <a href="http://www.metronaut.de/2012/01/die-wirklich-wichtigen-rucktritte-bleiben-aus/" target="_blank">Minister, die das Grundgesetz verletzten, nach wie vor völlig ungeschoren davon kommen.</a> </p>
	<p>Man bleibt unter sich, da oben, man sortiert vielleicht mal neu, wer welches Zimmer in diesem Penthouse der Gesellschaft belegt, aber man zieht nicht aus und man lässt auch niemanden rein, der nicht dazu gehört. Es ist also letztlich wirklich egal.</p>
	<p>Noch. </p>
	<p>Denn wie Jens auch richtig bemerkte: </p>
	<blockquote><p>[&#8230;]Offensichtlich sind die Privilegien, die sich diese Generation selbst geschaffen hat, in der Transparenz nicht belastbar. Offensichtlich haben wir es satt, diesen Leuten zu erlauben, uns ihre Weltsicht aufzudrücken, in der sie die wertvollen Menschen sind und wir die anderen. Der erste Schritt ist, zu bemerken, dass man Ihre Karrieremodelle nicht mehr tragen will und ihr Spiel nicht mehr mitspielen mag [&#8230;]. Vielleicht merken gerade sehr viele Menschen, dass wir die nicht brauchen. Vielleicht erkennen wir, dass wir nicht mit der Hilfe der richtigen Beziehungen, dem Aufbau und Ausnutzen von Abhängigkeiten. Intrigen und Mobbing und des Austausches von materiellen Gefälligkeiten weiterkommen sondern dass wir ja echte Qualifikationen haben und sinvoll anwendbare Fähigkeiten und dazu Ziele, an deren obersten Stelle nicht irgendeine &#8220;Karriere&#8221; steht aus der wir unser Selbstwertgefühl schöpfen. Und dass unsere Methoden die besseren sind.</p>
	<p>Vielleicht erleben wir also tatsächlich gerade den Beginn vom Ende dieser elenden Ellenbogen-Generation und vielleicht reicht die Zeit sogar, bis die nächste wieder funktionierende Methoden findet, um vorher doch mal ein paar Dinge in Ordnung bringen zu können. [&#8230;]&#8221;</p></blockquote>
	<p>Wenn es wirklich gelingt, wenn nur ein paar bisherige Zuschauer einfach aufstehen und gehen, und den Blick auf diese kleine Theaterbühne mit den viel zu grell und übertrieben agierenden Schauspielern links liegen lassen, raus gehen und ihr eigenes Ding durchziehen und den anderen zeigen, dass es auch anders geht, weil möglich ist, was man sich vorstellt und man sich das vorstellen darf, was man möchte,  und so die Erkenntnis wächst, dass <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-12/bedingungsloses-grundeinkommen-interview" target="_blank">Alternativen und Konzepte grundsätzlich zum Menschenbild derer, die es entwerfen, passt</a> - und damit auch klar wird, dass im Moment einfach zu viele Leute das Sagen haben, die ganz offensichtlich ein Menschenbild haben, das nichts neben der eigenen Person wertschätzt und wir mit der Förderung und Unterstützung neuer Konzepten also auch automatisch neue Leute mit neuen Menschen- und Weltbildern bekommen und das einfacher ist als die alten Köpfe zu entfernen - dann verschwinden diese Leute da oben nach und nach dorthin, wo sie hingehören. In die Irrelevanz. Denn dann findet das Leben draußen, vor dem Theater, in frischer Luft und Sonne statt. Ohne die.</p>
	<p>Und den resignierten Zynikern, die den Glaubenssatz &#8220;Da ändert sich doch eh nix, das ist doch alles naiver Idealismus&#8221; so verinnerlicht haben, dass sie ihn jedem, der noch ein wenig Feuer unter seinem Hintern spürt, <a href="http://jensscholz.com/index.php/2012/01/08/das-ende-der-karriereplaner#c1374" target="_blank">entgegenrufen müssen</a>: Ihr Trottel, Handlanger des Establishments, ihr seid genau da, wo sie euch haben wollen! Und ihr seid willige Instrumente dieser Leute, indem ihr als Demotivatoren für sie in der Welt herumstreift und versucht, jedem, der an echten Alternativen arbeitet, den Mut zu rauben und macht damit euren Glaubenssatz zu einer selffulfilling prophecy.</p>
	<p>Denn freilich <a href="http://www.taz.de/!81178/" target="_blank">gibt es sie schon</a> und gab es immer, die Alternativen. Aber mit neuen Medien, die das Broadcastingmonopol aufgehoben haben und  Kommunikation über Länder und Kontinente hinweg ermöglichen gibt es eine reelle Chance, diese an den Gatekeepern und den Schutzmechanismen der Camarillas vorbei sichtbar zu machen. Egal ob das Unternehmer sind, die einfach <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13804136/Eine-Unternehmerin-bricht-mit-allen-Regeln.html" target="_blank">eigene Regeln aufstellen, was für sie &#8220;unternehmerischer Erfolg&#8221; bedeutet</a>, ob das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" target="_blank">Konzepte sind, die von einem völlig anderen Menschenbild ausgehen</a>, oder Parteien, die solche &#8220;spinnerten&#8221; Konzepte <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/parteitag-der-piratenpartei-eine-generation-hat-wieder-eine-vision_aid_690749.html" target="_blank">trotz allen Spotts der Etablierten und Zyniker zu Politik werden lassen wollen</a>.</p>
	<p>Und die Nackt- und Substanzlosigkeit der &#8220;alternativlosen&#8221; etablierten Welt für alle sichtbar zu machen. </p>
	<p>Mik Check&#8230; <em>Mik Check&#8230;</em> - Der Kaiser&#8230; - <em>Der Kaiser&#8230;</em> &#8230;hat ja&#8230; <em>&#8230;hat ja&#8230;</em> gar nichts an! </p>
	<p>Einzig, freilich, worauf geachtet werden muss ist, dass die Versuche der &#8220;da oben&#8221;, dieses Medium, über das ihnen derzeit so an die Substanz gegangen werden kann, <a href="http://netzpolitik.org/2012/sopa-wer-sagt-was/" target="_blank">unter Kontrolle</a> - und damit außer Kontrolle von &#8220;jedermann&#8221; - zu bekommen, verhindert werden. Denn <a href="http://www.stopp-indect.info/?page_id=2&#038;lang=de" target="_blank">das versuchen sie massiv</a>. Und damit man nicht merkt, dass sie es sind bzw. dass es überhaupt stattfindet, versuchen sie es <a href="http://www.internet-law.de/2012/01/abschied-von-den-deutschen-grundrechten.html">über den Umweg EU</a>. Wo die Exekutive die Gewaltenteilung umgehen kann und in Form von Ministern Richtlinien  wie eine Legislative durchsetzen, die die echte Legislative dann gefälligst nur noch abzunicken hat. Weil sie - teils noch zu Recht - glauben, dass die EU erst bemerkt wird, wenn es zu spät ist. Aber auch <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/520/1/lang,de/" target="_blank">das ist zum Glück nicht mehr garantiert</a>&#8230;.</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><b>Beobachtung 3:</b><br />
Warum eigentlich macht die BILD das mit Wulff, wo sie doch sonst drauf scheißt, ob jemand moralisch sauber agiert oder nicht? Jeder erinnert sich doch an die Jubelartikel über Guttenberg, selbst als dieser schon völlig enttarnt war? Ganz einfach: Wegen seiner Bemerkung zum Islam, der &#8220;zu Deutschland gehöre&#8221;. Eine andere Intention erscheint mir jedenfalls als unwahrscheinlich. </p>
	<p>Ich sehe das so: Weil Wulff diesen lichten Moment seines Redenschreibers nicht bemerkt hat, so dass er ihn nicht weggefiltert hat (das ist meine Vermutung, warum Wulff das überhaupt gesagt hat) wird er jetzt von der Springerpresse gemaßregelt. Die nur gewinnen kann: entweder er knickt ein und man macht ein Gentlemans Agreement, wie in diesen Kreisen üblich (wovon ich ausgehe, denn Mama Merkel und Busenfreundin Friede werden da schon für sorgen, denn wer soll denn da bitte Nachfolger werden? Ich tippe auf eine schöne &#8220;Aussprache&#8221; und danach ist Wulff mal irgendwann wegen irgendwas BILD-Gewinner. Und das Wort &#8220;Islam&#8221; sagt er nie wieder.)) </p>
	<p>oder BILD macht so lange weiter, bis sie einen Bundespräsidentenkopf im Trophäenschrank hat, mit dem sie in Zukunft verlorenes Drohpotential wieder erlangt hätte: <em>&#8220;Wir haben einen BP abgeschossen, was glauben Sie, was wir mit Ihnen machen, wenn Sie nicht tun was wir wollen! Und jetzt: hüpf! Hüpf!&#8221;. </em></p>
	<p>Und die restliche &#8220;Elite&#8221;, die Geldgeber, sie sind auch noch aus den Schlagzeilen, weil Wulff dann nicht, wie er eigentlich müsste, wegen seiner Vertuschungsversuche dieser &#8220;anonymen&#8221; 500.000 Eur zurücktritt sondern wegen angeblicher &#8220;Drohungen&#8221; (die ich &#8220;sinnloses Gejammer auf einen AB von irgendwem draufheulen&#8221; nenne, aber doch bitte keinen Angriff auf die &#8220;Pressefreiheit&#8221;, aber das geht ja heute keine Nummer kleiner mehr als quasi kurz vorm neuen Nazi-Deutschland, während per Staatstrojanern von mehreren Ministern munter konsequenzlos die Verfassung gebrochen wird und der Verfassungsschutz über 10 Jahre eine Terrorbande finanziert, die ungestört massenhaft Leute umnietet, und auch hier gibt es keine nennenswerten Konsequenzen bis heute) einem in meinen Augen islamophoben, schmierigen und nicht minder unmoralischen Hetzblatt gegenüber. </p>
	<p>Also Win Win Win für die BILD: die reichen Kumpels aus der Schusslinie, Schlagzeilen für Wochen, ständige Erwähnung bei bis dahin als seriös gegolten habenden Medien und damit Relevanz ohne Ende, und entweder ein immenser Machtgewinn für&#8217;s Droharsenal oder endlich wieder einen handzahmen BP, der der eigenen Hetze gegen den bösen Muselmann nicht mehr im Wege steht. </p>
	<p>Und eben deshalb ist mir diese ganze Affäre herzlich schnuppe. Und Teile Marina Weisbands Wunsch, dass es &#8220;schön wäre, einen Bundespräsidenten zu haben, der glaubwürdiger ist als die BILD-Zeitung&#8221;. So als Minimalforderung. Wenigstens.</p>
	<p><object width="450" height="259"><br />
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	<p>Und wer jetzt noch was über Kultur lesen will, etwas mit Substanz, der <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=11811" target="_blank">klickt jetzt einfach hier noch drauf</a>.</p>
	<p>&nbsp;<br />
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		<title>Der Krieg der Banken&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 16:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
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		<description><![CDATA[	Ich habe zwar zur Ursache der Inflation in der Weimarer Republik eine etwas andere Meinung, und auch ein paar mal zu oft &#8220;ausländisch&#8221; vor dem Wort &#8220;Bank&#8221; suggerieren mir etwas zu stark, dass es da Unterschiede zu &#8220;inländischen&#8221; gäbe, als ob Banken nicht sowieso schon lange so international wären, dass eine irgend-&#8221;ländische&#8221; Zuordnung irgendeine Relevanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe zwar zur Ursache der Inflation in der Weimarer Republik eine etwas andere Meinung, und auch ein paar mal zu oft &#8220;ausländisch&#8221; vor dem Wort &#8220;Bank&#8221; suggerieren mir etwas zu stark, dass es da Unterschiede zu &#8220;inländischen&#8221; gäbe, als ob Banken nicht sowieso schon lange so international wären, dass eine irgend-&#8221;ländische&#8221; Zuordnung irgendeine Relevanz hätte - aber im Großen und Ganzen ein höchst interessanter, höchst aufrührerischer Artkel, vor allem in Hinblick auf die allenthalben kolportierte Inflationspanik, die speziell hier in und von deutschen Medien geschürt wird und mit der derzeit alles abgebügelt wird, was nicht ins &#8220;alternativlose&#8221; Konzept passt.</p>
	<p>Und wieder überraschenderweise in der FAZ, der man wohl als letztes eine manische Linkstendenz nachsagen kann. Auch wenn man in letzter Zeit öfters dort was liest, was man eigentlich eher in einer Frankfurter Rundschau oder gar einer TAZ erwarten würde&#8230;</p>
	<p>FAZ: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/oligarchie-der-finanz-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html" target="_blank">&#8220;Der Krieg der Banken gegen das Volk&#8221;</a></p>
	<blockquote><p>[&#8230;]Bankstrategen haben gelernt, über ihre Pläne nicht demokratisch abstimmen zu lassen, nachdem die Isländer 2010 und 2011 es zweimal abgelehnt haben, der Kapitulation ihrer Regierung vor Großbritannien und den Niederlanden nach den massiven Verlusten isländischer Banken zuzustimmen. Und den Griechen, denen in diesem Herbst ein Referendum verwehrt wurde, blieb nichts übrig, als massenhaft auf die Straßen zu gehen, um ihren Widerstand gegen die von der Europäischen Zentralbank geforderten Privatisierungen zu zeigen.[&#8230;]</p></blockquote>
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		<title>re:publika 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Persönlich</category>
	<category>Termine</category>
	<category>Netz</category>
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		<description><![CDATA[	Jaaaa, 2012 klappts endlich - das erste Mal. Das wird aber auch endlich mal Zeit  
	]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Jaaaa, 2012 klappts endlich - das erste Mal. Das wird aber auch endlich mal Zeit <img src='http://www.svenscholz.de/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><a href="http://re-publica.de/12/" style="border:0;  title="Meet me in action at re:publica 12" target="_blank" ><br />
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	<p>&nbsp;
</p>
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		<title>Fotos vom Wochende</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 20:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		
	<category>Persönlich</category>
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		<description><![CDATA[	Am letzten (Spät)Sommerwochenende des Jahres mit Freunden an Mosel und Rhein. Zum Fotos gucken ->hier lang.
	

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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am letzten (Spät)Sommerwochenende des Jahres mit Freunden an Mosel und Rhein. Zum Fotos gucken <a href="http://www.ipernity.com/doc/sven/album/251336" target="_blank">->hier lang</a>.</p>
	<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/sven/album/251336" style="border:0;" target="_blank"><img src="http://u1.ipernity.com/20/74/07/11537407.c52e34ac.500.jpg" width="500" height="333" style="margin-left: -5px;"alt="Mosel" border="0"/></a>
</p>
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		<title>Blackpool Sands</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 13:04:14 +0000</pubDate>
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	<category>Persönlich</category>
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