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	<title>Comments on: Eigentlich ist es ganz einfach</title>
	<link>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/</link>
	<description>riding on the synchronicity highway</description>
	<pubDate>Thu, 17 May 2012 06:05:59 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Eigentlich ist es ganz einfach by: sven scholz - sagichdoch? &#187; Zensur in D, zweiter Anlauf</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-32093</link>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 11:47:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-32093</guid>
					<description>[...] Aber daran glaube ich nicht. Ich glaube, dass unsere &amp;#8220;Eliten&amp;#8221; nur das tun, was sie seit Jahren tun: dilettieren. Wie die tollen Manager und die Banker, die es geschafft haben, Unmengen an Kapital, das von denen, die davon kaum was hatten, erwirtschaftet worden ist, mal eben an der Börse zu verbrennen und zu versemmeln, weil man glaubte, Wirtschaft auch ohne den unbequemen Umweg über Handel, Produkte, Produktion und - ganz schlimm - Menschen und Gemeinwohl machen zu können, so verbaseln die Politiker zusammen mit den Lobbyisten jener ihren Dilettantismus schon bewiesen habender Wirtschaftseliten jetzt in dumpfer gallopierender Blödheit den Rechtsstaat inklusive Demokratie, Menschenrechte, Bürgerrechte und Gemeinwohl und bemerken die Einschläge ebensowenig wie die Banker und Manager, denen ihre Spielschulden von diesem Staat nun mit &amp;#8220;unseren&amp;#8221; Steuergeldern, mit denen der Arbeiter und Angestellten, die Kurzarbeit haben oder schon ihren Job verloren haben, nicht nur beglichen werden sondern die auch noch dran verdienen (wenn ich höre, dass die HRE jetzt doch nicht enteignet sondern sogar über Wert &amp;#8220;gekauft&amp;#8221; werden soll, dann bleibt nur noch ohnmächtige Wut - auch über jeden Trottel, der jetzt noch FDP wählt, die als erste dieses Vorgehen begrüßt und ganz arg toll findet). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>[&#8230;] Aber daran glaube ich nicht. Ich glaube, dass unsere &#8220;Eliten&#8221; nur das tun, was sie seit Jahren tun: dilettieren. Wie die tollen Manager und die Banker, die es geschafft haben, Unmengen an Kapital, das von denen, die davon kaum was hatten, erwirtschaftet worden ist, mal eben an der Börse zu verbrennen und zu versemmeln, weil man glaubte, Wirtschaft auch ohne den unbequemen Umweg über Handel, Produkte, Produktion und - ganz schlimm - Menschen und Gemeinwohl machen zu können, so verbaseln die Politiker zusammen mit den Lobbyisten jener ihren Dilettantismus schon bewiesen habender Wirtschaftseliten jetzt in dumpfer gallopierender Blödheit den Rechtsstaat inklusive Demokratie, Menschenrechte, Bürgerrechte und Gemeinwohl und bemerken die Einschläge ebensowenig wie die Banker und Manager, denen ihre Spielschulden von diesem Staat nun mit &#8220;unseren&#8221; Steuergeldern, mit denen der Arbeiter und Angestellten, die Kurzarbeit haben oder schon ihren Job verloren haben, nicht nur beglichen werden sondern die auch noch dran verdienen (wenn ich höre, dass die HRE jetzt doch nicht enteignet sondern sogar über Wert &#8220;gekauft&#8221; werden soll, dann bleibt nur noch ohnmächtige Wut - auch über jeden Trottel, der jetzt noch FDP wählt, die als erste dieses Vorgehen begrüßt und ganz arg toll findet). [&#8230;]
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Eigentlich ist es ganz einfach by: MartinM</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-27563</link>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 13:54:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-27563</guid>
					<description>Das Beispiel GDL kann auch deshalb nicht Schule machen, weil die meisten Arbeiter und &quot;Weiße-Kragen-Arbeiter&quot; (&quot;kleine&quot; Angestellten) nur wenig reale Streik-Macht im Sinne des alten Arbeiterliedes &quot;alle Räder stehen still / wenn Dein starker Arm es will&quot; haben. Ein Lokführer oder ein Wartungstechniker hat &quot;Macht&quot; im alten Sinne, man kann auf seine Dienste nicht verzichten, und die erforderliche Qualifikation kann man nicht im Schnellkurs erlernen. Ähnliche Berufsgruppen: Piloten, Ärzte, aber auch Krankenschwestern und -pfleger (die ihre Macht bisher ziemlich zurückhaltend ausübten, kann sich aber schnell ändern). Aber schon ein Versicherungsangestellter oder Bankangestellter, der sehr viel mehr verdient, als jede Krankenschwester, ist &quot;im Notfall entbehrlich&quot;. Da der &quot;Notfall&quot; jetzt da ist, wird ein Bankangestellter sich hüten, &quot;auf den Putz zu hauen&quot;, selbst wenn er langjähriges VerDi-Mitglied ist.  

Die Leute, die etwa im Callcenter oder bei Lidl an der Kasse sitzen, sind ersetzbar und wissen es auch. Und so lange es eine hohe Arbeitslosigkeit und scharfen Druck auf die Arbeitslose gibt, jede, aber auch jede Arbeit anzunehmen, wird sich daran nichts ändern.

Hinzu kommt, dass sehr viele Menschen heute befristete Arbeitsverträge haben. In der Praxis wirkt sich das so aus, wie einer immer wieder verlängerte Probezeit: wer nicht spurt, dessen Vertrag wird eben nicht verlängert. Auch über Zeitarbeitsagenturen arbeitende Leiharbeiter haben i. d. R. wenig Macht. Erst recht auf verlorenem Posten sitzen Scheinselbständige.

Was helfen könnte, wäre ein unter Umständen ein Generalstreik. Da haben die Franzosen, zu deren &quot;nationalen Mythen&quot; ja einige Revolutionen zählen, den Deutschen, die seit Jahrhunderten zur Ordnungsliebe und zur &quot;verdammten Bedürfnislosigkeit&quot; (Lasalle) erzogen wurden, doch Einiges voraus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das Beispiel GDL kann auch deshalb nicht Schule machen, weil die meisten Arbeiter und &#8220;Weiße-Kragen-Arbeiter&#8221; (&#8221;kleine&#8221; Angestellten) nur wenig reale Streik-Macht im Sinne des alten Arbeiterliedes &#8220;alle Räder stehen still / wenn Dein starker Arm es will&#8221; haben. Ein Lokführer oder ein Wartungstechniker hat &#8220;Macht&#8221; im alten Sinne, man kann auf seine Dienste nicht verzichten, und die erforderliche Qualifikation kann man nicht im Schnellkurs erlernen. Ähnliche Berufsgruppen: Piloten, Ärzte, aber auch Krankenschwestern und -pfleger (die ihre Macht bisher ziemlich zurückhaltend ausübten, kann sich aber schnell ändern). Aber schon ein Versicherungsangestellter oder Bankangestellter, der sehr viel mehr verdient, als jede Krankenschwester, ist &#8220;im Notfall entbehrlich&#8221;. Da der &#8220;Notfall&#8221; jetzt da ist, wird ein Bankangestellter sich hüten, &#8220;auf den Putz zu hauen&#8221;, selbst wenn er langjähriges VerDi-Mitglied ist.  </p>
	<p>Die Leute, die etwa im Callcenter oder bei Lidl an der Kasse sitzen, sind ersetzbar und wissen es auch. Und so lange es eine hohe Arbeitslosigkeit und scharfen Druck auf die Arbeitslose gibt, jede, aber auch jede Arbeit anzunehmen, wird sich daran nichts ändern.</p>
	<p>Hinzu kommt, dass sehr viele Menschen heute befristete Arbeitsverträge haben. In der Praxis wirkt sich das so aus, wie einer immer wieder verlängerte Probezeit: wer nicht spurt, dessen Vertrag wird eben nicht verlängert. Auch über Zeitarbeitsagenturen arbeitende Leiharbeiter haben i. d. R. wenig Macht. Erst recht auf verlorenem Posten sitzen Scheinselbständige.</p>
	<p>Was helfen könnte, wäre ein unter Umständen ein Generalstreik. Da haben die Franzosen, zu deren &#8220;nationalen Mythen&#8221; ja einige Revolutionen zählen, den Deutschen, die seit Jahrhunderten zur Ordnungsliebe und zur &#8220;verdammten Bedürfnislosigkeit&#8221; (Lasalle) erzogen wurden, doch Einiges voraus.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Eigentlich ist es ganz einfach by: Tobias</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-27411</link>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 20:37:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/eigentlich-ist-es-ganz-einfach/#comment-27411</guid>
					<description>Ein ähnliches Paradox wie in der Bildungspolitik. Ein jeder Politiker redet davon, wie wichtig Bildung ist, wenn's dann aber konkret wird, gibt es weder mehr Personal noch mehr Geld.
Bei der Kaufkraft das gleiche: jeder findet das super wichtig, wird's aber mal konkret, ist kein Geld da. Irgendwie lässt sich auch immer ein Grund finden, warum es gerade nicht passt mit den Lohnerhöhungen: der Aufschwung darf nicht gefährdet werden ... man darf die Konjunktur nicht abwürgen ... im Abschwung geht nun überhaupt nix.
Selbst der Staat, der gerade mit Milliarden nur so um sich wirft, wird knauserig, wenn er die eigenen Angestellten bezahlen soll. 3% mehr dieses Jahr, 1,2% mehr nächstes Jahr. Das reicht gerade mal zum Inflationsausgleich. Verdi bekam für dieses Ergebnis dann auch gerade mal 69% Zustimmung (ohne den Osten, der mit 80% zugestimmt hat, weil endlich 20 Jahre nach der Wiederverinigung gleicher Lohn in Ost und West gezahlt wird, wäre es knapp geworden mit der Mehrheit). Ich hatte gehofft, dass das Beispiele GDL aus dem letzten Jahr Schule macht und begriffen wird, dass sich Standhaftigkeit letztlich doch auszahlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein ähnliches Paradox wie in der Bildungspolitik. Ein jeder Politiker redet davon, wie wichtig Bildung ist, wenn&#8217;s dann aber konkret wird, gibt es weder mehr Personal noch mehr Geld.<br />
Bei der Kaufkraft das gleiche: jeder findet das super wichtig, wird&#8217;s aber mal konkret, ist kein Geld da. Irgendwie lässt sich auch immer ein Grund finden, warum es gerade nicht passt mit den Lohnerhöhungen: der Aufschwung darf nicht gefährdet werden &#8230; man darf die Konjunktur nicht abwürgen &#8230; im Abschwung geht nun überhaupt nix.<br />
Selbst der Staat, der gerade mit Milliarden nur so um sich wirft, wird knauserig, wenn er die eigenen Angestellten bezahlen soll. 3% mehr dieses Jahr, 1,2% mehr nächstes Jahr. Das reicht gerade mal zum Inflationsausgleich. Verdi bekam für dieses Ergebnis dann auch gerade mal 69% Zustimmung (ohne den Osten, der mit 80% zugestimmt hat, weil endlich 20 Jahre nach der Wiederverinigung gleicher Lohn in Ost und West gezahlt wird, wäre es knapp geworden mit der Mehrheit). Ich hatte gehofft, dass das Beispiele GDL aus dem letzten Jahr Schule macht und begriffen wird, dass sich Standhaftigkeit letztlich doch auszahlt.
</p>
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