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Archiv zur Kategorie Musik

Nihil novi. Wieder mal.

Seit einiger Zeit überlege ich mir, was ich schreiben will - oder “müsste” - nur um festzustellen, dass ich das, was mir so einfiele, längst schon mal geschrieben habe. Egal, ob es sich um den Umgang mit Kultur & Künstlern in diesem Land handelt, oder um das unsäglich besserwisserische Herumgenörgle der einen an Engagement der anderen oder das Für-blöd-verkaufen-Versuchen aller seitens Politik, Wirtschaft und Mainstreammedien.

Vielleicht sollte ich einfach anfangen, die Jahreszahl all meiner Artikel nach und nach auf 2011 zu setzen. Merkt wahrscheinlich kein Mensch.

 


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Held sein.

Judith von den Helden gibt die einzig richtige Antwort auf Jung von Matts Anfrage, ob sie bzw. “Wir sind Helden” nicht Werbung für die BILD machen wollen:

“Ich glaub es hackt!”

Und begründet dies deutlich:

[…]Die BILD -​Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-​Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle-​Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -​Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument — nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.[…]

Und ich unterschreibe das Wort für Wort. Und bedaure all die Zyniker, die hinter dieser Replik ihrerseits nur einen PR-Trick zur Selbstvermarktung vermuten können. In deren Welt voller Misstrauen und Missgunst leben zu müssen, in der nichts und niemand mehr ohne Hintergedanken möglich scheint wäre mir ein Grauen. Arme Schweine.

(Die Helden-Seite ist im Moment völlig überlastet. Sobald wieder ein Deeplink möglich ist werde ich den nachsetzen)

Nachtrag:

Die BILD schaltet also in der taz eine ganzseitige Anzeige, in der sie Judiths Brief abdruckt und für ihre eigene Werbung missbraucht. Nicht überraschend, dass die BILD versucht, das Spiel weiterzuspielen, und erfrischend, dass “Wir sind Helden” sich entschieden, über dieses Stöckchen nicht zu springen und sich auf kein Ping-Pong-Spielchen einzulassen.

Enttäuschend allerdings die taz selber, die diese Anzeige allen Ernstes abdruckt. Folgerichtig ist “Interessant übrigens, dass sich die taz dafür zur Verfügung stellt” in meinen Augen der wichtigste Satz in diesem Interview.

Die taz hatte die seltene Wahl, sich als “Helden” oder “Mediennutten” zu erwiesen. Und hat sich für letzteres entschieden. Die taz hat damit ihre Seite gewählt: das System. Speziell: das System “BILD”. Damit weiß ich nun, was vom regelmäßigen BILD-Bashing der taz zu halten ist: ein gegenseitiges kalkuliertes “Win Win”. Und was von dem Image des “alternativen” Mediums: Nichts. Gut zu wissen.

 


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Video: Born free

Ist schon etwas älter. Aber weil grad mal wieder jemand meinte, unbedingt rassistische Ideologien als “Meinung” zu verniedlichen und unbedingt dann als eine angebliche solche als “schützenswert” erachtete, und auch, weil die Sarrazins und ähnliche nach wie vor “anders sein” als zu bekämpfenden Makel zu brandmarken versuchen anstatt zu erkennen, dass Vielfalt immer ein “Mehr” für alle ist und niemals ein “Verlust” sein kann, dachte ich mir, ich sollte das mal wieder featuren.

Weil wegsehen und damit tolerieren von jeglichem rassistischem Denkmuster im Glauben, dass es einen ja nicht beträfe so ziemlich das dümmste ist, das man machen kann. Denn Rassismus als Muster ist willkürlich: wer heute nicht betroffen ist kann morgen schon das nächste Ziel sein. Und wenn es nur wegen seiner Haarfarbe ist.

(Achtung: das Video ist nichts für schwache Nerven. Und für Kinder wohl auch eher nicht geeignet!)

(Direktlink zum Video auf Vimeo)

M.I.A, Born Free from ROMAIN-GAVRAS on Vimeo.

 


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FAWM 2011

Auch dieses Jahr ist wieder “February Album Writing Month”. Und auch dieses Jahr machen Karan und Duke wieder mit.

Und diesmal ich auch.

Habe zwar eigentlich keine Zeit dafür, weil der Februar jobtechnisch einer der stressigstenund zeitaufwändigsten im Jahr ist, somit werde ich wohl auf keinen Fall 14 Tracks fertig bekommen sondern dürfte froh sein, wenn ich überhaupt die Hälfte davon schaffte, aber egal, das macht einfach so viel Spaß, und eine Handvoll Songs sind besser als gar keiner - und auch besser als wieder nur zuzugucken, wie Karan und Duke einen Song nach dem anderen raushauen :-)

Es ist jedenfalls schon ein bissl was zusammen gekommen. Und wird sicher noch mehr.

 


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“Für Zeiten wie diese” ist endlich fertig :-)

…und zu haben ist es hier :-)



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Wochendmusik: Wo die Götter tanzen

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Es war einmal

Muss ich mir in letzter Zeit immer mal wieder ganz laut selber sagen…


Mach Märchen wahr, mach dich nicht klein
Tu, was du denkst und was du fühlst
Es war einmal und es wird sein
Und es wird sein, weil du es willst.


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Singvøgel auf Reverbnation

Bin grade am Widgets ausprobieren…


Band website templateQuantcast

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Held des Augenblicks - Bewerbungsvideo für Krimi 2.0


“Held des Augenblicks” ist der Wettbewerbsbeitrag der Singvøgel für den Titelsong des Grassroot-Filmprojektes “Krimi 2.0″, das von Michael Jäger gestartet wurde. Für die Bewerbung wurde gewünscht, eine Demo in ein Video zu packen. Wie es der Zufall wollte, mussten wir nicht wie befürchtet selber ein Beschwichtigungsvideo basteln (wir hatten schon ein paar Strichmännchen-Zeichnungen fertig, die wir mit ein paar Bandfotos zu einer Slideshow zusammenbasteln wollten) - The mighty internet hive bescherte uns via Alex den Kontakt zu einem Videokünstler, der uns nicht nur zusagte, uns ein Video für lau zu drehen, nein, uns klappte die Kinnlade runter, als er uns sagte, er käme am Wochenende unseres Auftritts auf dem großartigen Iserlohner Friedensfestival mit “den Darstellern vorbei zum Filmen von ein paar Live-Schnipseln” - mit was?? “Den Darstellern”? Hammer, plötzlich hatten wir ein Video mit richtig vielen Schauspielern, denn George holte Cast My Life, mit denen zusammen er das “Julia und Julia”-Projekt realisiert, auch für unser Video ins Boot! So sprachlos hat man mich glaube ich noch selten gesehen :-)

Ich denke, das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, ich kann kaum glauben, dass dieses Teil wirklich alle Geschwindigkeitsrekorde gebrochen hat, denn der Song wurde geschrieben und arrangiert an je einem halben Tag, in unserem Proberaum komplett aufgenommen und abgemischt an einem einzigen Wochenende, und zwischen dem ersten Anruf bei George bis zum Hochladen des fertigen Videos vergingen für Konzept, Script, Filmaufnahmen, Rohschnitt, Nachdreh, Endschnitt und Postproduction nochmal grade mal 14 Tage. Und hätten Crew und Filmtechniker während dieser Zeit nicht noch “nebenher” ihre eigentliche Arbeit an ihrem Web-Soap-Projekt “Julia & Julia” gehabt wäre es wahrscheinlich nochmal schneller gegangen!

Und das Video zeigt, dass Michaels Vision, dass “das Netz” etwas kreatives erschaffen kann, schon jetzt funktioniert, denn ohne dieses Internet da wäre nichts davon zustande gekommen, Kontakt, Vernetzung, Kommunikation lief übers Netz, wir hätten nie diese vielen tollen Menschen kennengelernt geschweige denn, dass wir zusammen ein Video gemacht hätten. Somit ist dieses Bewerbungsvideo nicht nur Bewerbung und Beitrag zu einem interessanten neuen und kreatives Konzept - nein, genau genommen ist es schon eine Vorwegnahme - und irgendwie dadurch auch ein Versprechen, dass auch die “große” Vision Chancen auf Realisation hat - mit etwas Vetrauen darauf, dass dieses seltsame Universum einem schon irgendwie die Möglichkeiten bietet, auch wenn man selber keine Ahnung hat, wie es das anstellen könnte. Das Leben findet immer einen Weg, um mal einen anderen Schauspieler zu zitieren. Drum ist es auch gut, dass das Projekt trotz manchem Zweifel weitergeht und dem Universum die Tür für so manche Überaschung offen bleibt…

Musik:
Die unverwechselbaren Singvøgel

Video:
Der unvergleichliche George P. Schnyder

Casting/Cast:
Die unglaublichen Mädels und Jungs von Cast My Life

Flattr dieses Lied:
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Piratin…


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Das Musikportal “thesixtyone”

Heute muss ich hier mal eine Empfehlung für ein Musikportal loswerden, das ich letztens via Jens fand und das ich inzwischen fast täglich wie ein Radio im Hintergrund laufen habe, so gut ist das.

Auf thesixtyone trifft man auf independent Musik und Musik vieler unbekannter Bands und Einzelkünstler in einer Bandbreite, wie ich sie bislang nirgends sonst in diesem Variantenreichtum gefunden habe (die meisten Plattformen haben ja erfahrungsgemäß doch irgendeinen Fokus auf einen bestimmten Stil oder ein Genre), von Klassikstücken über Singer/Songwriter, Pop, Rock, progressive, Hip hop, bis hin zu elektro und Dancefloor-Stücken. Ebenfalls großartig die Bandbreite im Stil, das geht von tollen eingängigen “mainstreamtauglichen” Teilen (ich habe ja nix gegen Mainstream, im Gegenteil, das was am ms nervt ist der Dudelfunk, der Ultra-Mainstream-Stücke in der Hot Rotation solange totspielt, bis man das Stück nicht mehr hören kann) über Crossovers und experimentelles bis hin zu wirklich sehr sehr strangen Sachen.

Die Navigation ist gewöhnungsbedürftig (mal zur Abwechslung keine Infoüberbordende Portaloberfläche), aber sie gefällt mir, weil sie wirklich sehr konsequent das nach vorne holt, um das es geht: die Songs. Durch die ungewöhnliche Oberfläche erschließt sich die Funktionalität der Seite leider nicht so intuitiv, wie man sich das wünschen könnte, aber es lohnt sich, da anfangs etwas dranzubleiben und zu schauen, dass man da doch durchsteigt. Im Prinzip ist es dann auch garnicht so kompliziert, wenn man’s mal begriffen hat, denn so viele Funktionen hat’s dann gar nicht, und wenn man zwei-drei kapiert hat, hat man auch das Prinzip schon verstanden. Und dann verspreche ich, hat man einen Haufen Spaß mit der Site.

Tipp: um die Funktionen besser kennenzulernen (und recht schnell ein - zwei “Level” weiterzukommen) die “Quests” mitmachen (Menüleiste rechts oben)

Ein paar “Social”-Funktionen hat es auch, da die “Listener”-Accounts Playlisten anlegen und sich gegenseitig folgen können (und man in der Funktion “for you” quasi einen Mix der Playlisteninhalte derer anhören kann, denen man “folgt”. Mein Listener-Account ist übrigens dieser hier.

Schon fast obligatorisch gibts freilich auch Verknüpfungen mit twitter und facebook.

Wer selber Musik macht/vertreibt kann sich bei thesixtyone auch einen artist- oder label-account anlegen und eigene Lieder/Alben hochladen. Die coolen Listener-Funktionen sind damit allerdings nicht machbar, drum lohnt auf jeden ein zusätzlicher Listener-Account parallel zum Künstler-Account anzulegen und damit im Fundus zu surfen.

Demnächst wird Inzwischen ist - natürlich - dort auch was von den Singvøgeln zu hören sein (und hoffen freilich auf “max hearts” ;-) ) - Karan ist auch schon da (und freut sich sicher auch über das ein oder andere Herzchen ;-) )

Viel Spaß!

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Zu Beltane gibts was auf die Ohren. Und auf die Leber.

Denn Venayra, Ragnar und die Singvøgel feiern ein Fest!

Abgesagt :-(

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Karan FAWMt wieder - und Duke diesmal auch

Nachdem Karan letztes Jahr das erste Mal beim “February Album Writing Month” mitgemacht hatte und das so gut lief, dass wir bis heute noch nicht ganz hinterher gekommen sind, alle tollen Songs, die sie in den paar Tagen ausgeworfen hat, für die Singvøgel umzusetzen, ist es wieder Februar, der diesjährige FAWM geht los und Karan ist wieder dabei und lässt “die lyrische Sau raus”.

Und sie startet auch schon gleich am ersten Tag durch und hat den ersten Song schon hochgeladen.

Nachtrag: Oh schön, Duke macht auch mit :-) Nur für mich ist der Februar der denkbar schlechteste für sowas, weil ich den ganzen Monat mit Arbeit zugeschüttet sein werde wie kaum wann anders im Jahr :-(

fawmbanner_425.jpg

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Sie kommen aus dem Gefängnis frei

Also ich zumindest, und meine Bandkollegen.

Aber im Ernst: Das war ein spannender, interessanter und sehr schöner Gig. Und ich glaube, der bislang ungewöhnlichste, an den ich mich erinneren könnte…

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Vorab-Reinhören - heute: “Irgendwo”

Nachdem ich ja offensichtlich noch immer nicht dazu komme, hier endlich mal wieder über das hier reinzuschreiben, was mich gerade zeitlich so gefangen hält, dass ich nicht dazu komme, hier was reinzuschreiben, und weil es letztens “Muschelkalk” für kurze Zeit als Rohfassung zum reinschnuppern gab und wir versprachen, dass wir das mal wiederholen…

… Tadaa, hier jetzt der nächste kommende Singvøgel-Schmachtfetzen als Appetizer in einer Vorab-Fassung (also ohne all die Feintunings, die erst beim End-Mastering dazukommen): “Irgendwo” bei Blip.fm.


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