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	<title>Comments on: Anderswelt</title>
	<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/</link>
	<description>riding on the synchronicity highway</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 04:01:21 +0000</pubDate>
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	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: Sven</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2335</link>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 16:13:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2335</guid>
					<description>&quot;etwas zu tun&quot; - z.B.?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;etwas zu tun&#8221; - z.B.?
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: Oliver</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2334</link>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 13:18:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2334</guid>
					<description>Von nichts kommt eben nicht, wenn wir heute über einzelne Politiker klagen, daß diese schalten und walten ohne Wiederspruch, dann liegt es eben daran das größtenteils dieser Wiederspruch fehlt und man willig gewährt.  Es klagt sich doch vortrefflicher, als nun tatsächlich etwas zu tun. Und genau das sind die eigenen Fehlungen. Und wenn ich behaupte die Masse interessiert es nicht, so spreche ich von Erfahrungswerten abseits des Netzes in puncto Parteien, Bürgerbewegung etc. pp. Möglichkeiten existieren viele, nur wenige nutzen diese jedoch  und stimmen lieber gemeinsam das Klagelied vom geprügelten deutschen Michel an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Von nichts kommt eben nicht, wenn wir heute über einzelne Politiker klagen, daß diese schalten und walten ohne Wiederspruch, dann liegt es eben daran das größtenteils dieser Wiederspruch fehlt und man willig gewährt.  Es klagt sich doch vortrefflicher, als nun tatsächlich etwas zu tun. Und genau das sind die eigenen Fehlungen. Und wenn ich behaupte die Masse interessiert es nicht, so spreche ich von Erfahrungswerten abseits des Netzes in puncto Parteien, Bürgerbewegung etc. pp. Möglichkeiten existieren viele, nur wenige nutzen diese jedoch  und stimmen lieber gemeinsam das Klagelied vom geprügelten deutschen Michel an.
</p>
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	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: Sven</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2327</link>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 21:49:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2327</guid>
					<description>Naja, das Wunschdenken liegt da IMO nicht &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; bei &quot;der Masse&quot; (was immer die ist - gern ja &quot;die anderen&quot;?)  - in dem Bild sah sich die Presse schon auch selbst ganz gern (und hat es &quot;der Masse&quot; auch immer wieder gern so verkauft, um ihr gegenüber Autorität z.B. als Helfer zur &quot;Meinungsbildung&quot; o.ä. zu legitimieren - wobei ich die, die diese noch heute am lautesten proklamieren freilich nie auch nur ansatzweise hier zu dem, was ich als &quot;journalistisch&quot; betrachte zählen würde, aber welcher Mensch mit einem Funken Vernunft im Hirn täte das schon). Aber das ist in der Tat wohl lange her, als Teile es wenigstens manchmal hier und da noch versucht haben, diesem Anspruch zu genügen. Das mit dem Prügelknaben sehe ich so pauschal auch nicht: natürlich gibt es das Zeigen auf anderer Leute Fehlungen, um die eigenen zu relativieren oder ganz von ihnen abzulenken. In Wahrheit, das ist klar, macht aber freilich eine Scheiße eine andere nicht weniger stinkend. Aber das gilt in beide Richtungen. Wobei ich jetzt auch nicht so recht weiß, welche Fehlungen du da meinst, in einen Zusammenhang stellen zu können? 

@Wirrlicht: &quot;Rauchen&quot; egal wo und ohne Rücksicht auf andere als Ausdruck von Freiheit zu bezeichnen halte ich allerdings für eine etwas gewagte These (Diese Assoziation kenne ich eigentlich eher aus der Werbung für diese Gewohnheit) - persönlich fühle ich mich durchaus freier, seit ich es - nach zwei Fehlversuchen und meheren Jahren Vorbereitung auf den letzten nun hoffentlich gelungenen Versuch - schaffte, mich von dieser Freiheit zu befreien. Auch wenn es mir selbst nach nun über einem halben Jahr Freiheit manchmal noch schwerfällt, mir diese neue Freiheit zu bewahren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Naja, das Wunschdenken liegt da IMO nicht <i>nur</i> bei &#8220;der Masse&#8221; (was immer die ist - gern ja &#8220;die anderen&#8221;?)  - in dem Bild sah sich die Presse schon auch selbst ganz gern (und hat es &#8220;der Masse&#8221; auch immer wieder gern so verkauft, um ihr gegenüber Autorität z.B. als Helfer zur &#8220;Meinungsbildung&#8221; o.ä. zu legitimieren - wobei ich die, die diese noch heute am lautesten proklamieren freilich nie auch nur ansatzweise hier zu dem, was ich als &#8220;journalistisch&#8221; betrachte zählen würde, aber welcher Mensch mit einem Funken Vernunft im Hirn täte das schon). Aber das ist in der Tat wohl lange her, als Teile es wenigstens manchmal hier und da noch versucht haben, diesem Anspruch zu genügen. Das mit dem Prügelknaben sehe ich so pauschal auch nicht: natürlich gibt es das Zeigen auf anderer Leute Fehlungen, um die eigenen zu relativieren oder ganz von ihnen abzulenken. In Wahrheit, das ist klar, macht aber freilich eine Scheiße eine andere nicht weniger stinkend. Aber das gilt in beide Richtungen. Wobei ich jetzt auch nicht so recht weiß, welche Fehlungen du da meinst, in einen Zusammenhang stellen zu können? </p>
	<p>@Wirrlicht: &#8220;Rauchen&#8221; egal wo und ohne Rücksicht auf andere als Ausdruck von Freiheit zu bezeichnen halte ich allerdings für eine etwas gewagte These (Diese Assoziation kenne ich eigentlich eher aus der Werbung für diese Gewohnheit) - persönlich fühle ich mich durchaus freier, seit ich es - nach zwei Fehlversuchen und meheren Jahren Vorbereitung auf den letzten nun hoffentlich gelungenen Versuch - schaffte, mich von dieser Freiheit zu befreien. Auch wenn es mir selbst nach nun über einem halben Jahr Freiheit manchmal noch schwerfällt, mir diese neue Freiheit zu bewahren&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: Oliver</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2323</link>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 17:45:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2323</guid>
					<description>&amp;#62;welche viele gernhaben, sagen wir, rauchen etc

Ja o Graus und Freiheiten wie Bildung etc. werden erst gar nicht genutzt, weil gerne hat diese Mühe nun kaum einer.

Die Presse formuliert letztendlich den unausgesprochenen Gedanken der Masse und da Meinung gemeinhin eine Art moving target ist, spielt man desöfteren Zünglein an der Waage gemäß den Geldgebern. Die vierte Gewalt war Presse nie, es war das Wunschdenken der Masse, um im Fall der Fälle einen Prügelknaben parat zu haben, den man für die eigenen Fehlungen verantwortlich machen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&gt;welche viele gernhaben, sagen wir, rauchen etc</p>
	<p>Ja o Graus und Freiheiten wie Bildung etc. werden erst gar nicht genutzt, weil gerne hat diese Mühe nun kaum einer.</p>
	<p>Die Presse formuliert letztendlich den unausgesprochenen Gedanken der Masse und da Meinung gemeinhin eine Art moving target ist, spielt man desöfteren Zünglein an der Waage gemäß den Geldgebern. Die vierte Gewalt war Presse nie, es war das Wunschdenken der Masse, um im Fall der Fälle einen Prügelknaben parat zu haben, den man für die eigenen Fehlungen verantwortlich machen kann.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: WirrLicht</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2302</link>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 07:59:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2302</guid>
					<description>ach ja....

schade, das die presse ihre freiheit, so denn noch vorhanden, nur in geringem maße ausübt. wofür hat man freiheiten schliesslich, wenn sie niemand benutzt?

stattdessen werden freiheiten, welche viele gernhaben, sagen wir, rauchen etc, systematisch reduziert. bis die menschheit ein konformer einheitsbrei ist, stück für stück, es merkt ja vielleicht keiner.

aber solange die presse nur &quot;titten, tote, tränen&quot; - oder wahlweise andere schmerzfreie banalitäten - von sich gibt, weil das sich besser verkauft, ist freiheit unnötig. das könnte man auch in china publizieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>ach ja&#8230;.</p>
	<p>schade, das die presse ihre freiheit, so denn noch vorhanden, nur in geringem maße ausübt. wofür hat man freiheiten schliesslich, wenn sie niemand benutzt?</p>
	<p>stattdessen werden freiheiten, welche viele gernhaben, sagen wir, rauchen etc, systematisch reduziert. bis die menschheit ein konformer einheitsbrei ist, stück für stück, es merkt ja vielleicht keiner.</p>
	<p>aber solange die presse nur &#8220;titten, tote, tränen&#8221; - oder wahlweise andere schmerzfreie banalitäten - von sich gibt, weil das sich besser verkauft, ist freiheit unnötig. das könnte man auch in china publizieren.
</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
 		<title>Comment on Anderswelt by: MartinM</title>
		<link>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2295</link>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 10:58:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.svenscholz.de/index.php/anderswelt/#comment-2295</guid>
					<description>Oh, dann will ich mal schwer für Dich hoffen, dass die drei Wochen Dauerstress auch wirklich vorbei sind. Ich wäre dabei &quot;zusammengeklappt&quot; - was bestimmte Leute, die sich auffälligerweise meistens in beruflichen Positionen befinden, in denen sie nervige und monotone Arbeiten delegieren können, &quot;Flucht in die Krankheit&quot; nennen.
Warum &quot;die Presse&quot; zu Themen, die Journalisten und deren Arbeitsbedingungen eigentlich direkt betreffen, &quot;die Fresse&quot; hält, ist mir in Kenntnis der Verhältnisse bei einem Lokalblatt, dessen Namen ich hier nicht nenne, kein Rätsel mehr. (Warum sollte ich auch den Namen nennen? Wird anderswo nicht anders sein! Außerdem habe ich auf eine Strafanzeige wegen übler Nachrede keinen Bock.) Kurz zusammengefasst: Es wäre selbst für einen engagierten Journalisten unmöglich, seinen Beruf so auszuüben wollte, wie er es mal z. B. auf der Journalistenschule gelernt hat. Dazu fehlt schlicht das notwendige Personal. Es ist ja kein Geheimnis, dass Zeitungen vor allem von Volontären und Praktikanten &quot;gefüllt&quot; werden. Es wäre sehr aufschlussreich, wenn in der Autorenzeile stets das Alter und die Qualifikations des (oder der) Betreffenden in Klammern angegeben würde.  
Dazu kommt - mein Spruch mit der Anzeige wegen übler Nachrede deutet es an - die der Pressefreiheit nicht eben zuträgliche Rechtsprechung. Besonders traurig ragt die Zivilkammer 24 des Hamburgischen Landgerichts hervor. Aber der größte Feind der &quot;vierten Gewalt&quot; ist der Filz und die Gefälligkeitswirtschaft. Ja, genau das Phänomen, dass braven Gewerkschaftlern Vorstandsposten einträgt. Auf der kommunalen Ebene ist der Klüngel zwischen Kommunalpolitikern, Unternehmern und lokaler Presse ja längst Tradition, heute ist das auch auf Bundesebene nicht anders als in der (zurecht) als &quot;miefig&quot; beschriebenen &quot;deutschen Provinz&quot;. Als Kanzler Kohl damals den &quot;Spiegel&quot;-Journalisten keinen Platz in der Regierungsmaschine gab, da machte er sich ungewollt um die &quot;vierte Gewalt&quot; verdient.

Puh, eigentlich wollte ich Dir nur dazu beglückwünschen, dass Du wieder an Deck bist! Deine scharfsinnigen Betrachtungen haben mir sehr gefehlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Oh, dann will ich mal schwer für Dich hoffen, dass die drei Wochen Dauerstress auch wirklich vorbei sind. Ich wäre dabei &#8220;zusammengeklappt&#8221; - was bestimmte Leute, die sich auffälligerweise meistens in beruflichen Positionen befinden, in denen sie nervige und monotone Arbeiten delegieren können, &#8220;Flucht in die Krankheit&#8221; nennen.<br />
Warum &#8220;die Presse&#8221; zu Themen, die Journalisten und deren Arbeitsbedingungen eigentlich direkt betreffen, &#8220;die Fresse&#8221; hält, ist mir in Kenntnis der Verhältnisse bei einem Lokalblatt, dessen Namen ich hier nicht nenne, kein Rätsel mehr. (Warum sollte ich auch den Namen nennen? Wird anderswo nicht anders sein! Außerdem habe ich auf eine Strafanzeige wegen übler Nachrede keinen Bock.) Kurz zusammengefasst: Es wäre selbst für einen engagierten Journalisten unmöglich, seinen Beruf so auszuüben wollte, wie er es mal z. B. auf der Journalistenschule gelernt hat. Dazu fehlt schlicht das notwendige Personal. Es ist ja kein Geheimnis, dass Zeitungen vor allem von Volontären und Praktikanten &#8220;gefüllt&#8221; werden. Es wäre sehr aufschlussreich, wenn in der Autorenzeile stets das Alter und die Qualifikations des (oder der) Betreffenden in Klammern angegeben würde.<br />
Dazu kommt - mein Spruch mit der Anzeige wegen übler Nachrede deutet es an - die der Pressefreiheit nicht eben zuträgliche Rechtsprechung. Besonders traurig ragt die Zivilkammer 24 des Hamburgischen Landgerichts hervor. Aber der größte Feind der &#8220;vierten Gewalt&#8221; ist der Filz und die Gefälligkeitswirtschaft. Ja, genau das Phänomen, dass braven Gewerkschaftlern Vorstandsposten einträgt. Auf der kommunalen Ebene ist der Klüngel zwischen Kommunalpolitikern, Unternehmern und lokaler Presse ja längst Tradition, heute ist das auch auf Bundesebene nicht anders als in der (zurecht) als &#8220;miefig&#8221; beschriebenen &#8220;deutschen Provinz&#8221;. Als Kanzler Kohl damals den &#8220;Spiegel&#8221;-Journalisten keinen Platz in der Regierungsmaschine gab, da machte er sich ungewollt um die &#8220;vierte Gewalt&#8221; verdient.</p>
	<p>Puh, eigentlich wollte ich Dir nur dazu beglückwünschen, dass Du wieder an Deck bist! Deine scharfsinnigen Betrachtungen haben mir sehr gefehlt.
</p>
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