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Archiv des Monats April, 2011

Soziologie ist gefährlich

Speziell Soziologen sind es, die immer wieder das Misstrauen von Staatsorganen auf sich ziehen. Warum das so ist?

Nunja, vielleicht erklärt das dieser schöne Vortrag des amerikanischen Soziologen Sam Richards, in dem er erklärt, was die seiner Meinung nach wohl wichtigste Fertigkeit eines Soziologen sei: Empathie, das Sich-hineinversetzen-können in andere Menschen, das Nachvollziehen ihrer Lebenswelt.

Und eine zweite, die ich hinzufügen möchte - die er auch beherrscht, aber die er vergaß zu erwähnen: die Fähigkeit, die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten auch anderen zu vermitteln. So, dass auch diese das nachvollziehen können.

Und ja, in Zeiten wie diesen sind das sehr gefährliche Fertigkeiten. Man stelle sich das nur mal vor - wenn das alle so machen wĂĽrden… !


(Leider auf Englisch und ohne deutsche Untertitel. Wer gesprochenes Englisch nicht so gut versteht kann auf der Originalseite aber zumindest englische einblenden, das hilft auch schon, der gute Mann nuschelt hier und da bei manchen Wörtern schon mal ganz fürchterlich -> Direktlink zum Video)

(via Patrick Breitenbach)

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links for 2011-04-26

  • "[…] So you come here to take Amina. Let me tell you something though. She is not the one you should fear; you should be heaping praises on her and on people like her. They are the ones saying alawi, sunni, arabi, kurdi, duruzi, christian, everyone is the same and will be equal in the new Syria; they are the ones who, if the revolution comes, will be saving Your mother and your sisters. They are the ones fighting the wahhabi most seriously. You idiots are, though, serving them by saying 'every sunni is salafi, every protester is salafi, every one of them is an enemy' because when you do that you make it so. … So, if you want good things for yourselves in the future, you will leave and you will not take Amina with you. You will go back and you will tell the rest of yours that the people like her are the best friends the Alawi could ever have and you will not come for her again.[…]"

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Spaziergang im April.

Gerade mal ein Monat ist es her seit dem letzten längeren Spaziergang bei mir ums Eck. Und es fühlte sich eher nach Anfang Juni als nach Ende April an.

Während ich im März Jeans, langärmliges Hemd und eine dicke Jacke an hatte und dachte “endlich ist es mal ein wenig wärmer” war ich heute in Shorts und ärmellosem Shirt unterwegs und musste drauf achten, keinen Sonnenbrand zu bekommen. Während im März die Bäume noch völlig laublos waren, sind jetzt einen Monat später manche Obstbäume sogar schon verblĂĽht und fangen schon an, FrĂĽchte zu entwickeln. April hab’ ich irgendwie anders in Erinnerung…

Aber hab ich schon mal erwähnt, dass es furchtbar idyllisch ist?

Oder ums mit einem Bild zu sagen: Da hinten, wo man die Häuser sieht - da wohn’ ich :-)

Blick nach SĂĽdosten

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links for 2011-04-24

  • "[…]Die Meldung „der Strompreis wird steigen“ besitzt also etwa den gleichen Neuigkeitswert wie die Meldung „die Sonne wird morgen aufgehen“. Wenn es kritischen Journalismus geben wĂĽrde oder ein Erinnerungsvermögen, dann mĂĽsste die Strompreismeldung folgendermaĂźen formuliert werden: „Wie in fast jedem Jahr seit der Erfindung der Elektrizität, so werden auch in diesem Jahr die Strompreise steigen. Im vergangenen Jahr lautete die BegrĂĽndung Ă–lpreis, im vorletzten Jahr Gaspreis, in diesem Jahr lautet die BegrĂĽndung Atomausstieg. Im nächsten Jahr begrĂĽnden sie es mit dem Glatteis im Februar.“[…]"

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Nihil novi. Wieder mal.

Seit einiger Zeit ĂĽberlege ich mir, was ich schreiben will - oder “mĂĽsste” - nur um festzustellen, dass ich das, was mir so einfiele, längst schon mal geschrieben habe. Egal, ob es sich um den Umgang mit Kultur & KĂĽnstlern in diesem Land handelt, oder um das unsäglich besserwisserische Herumgenörgle der einen an Engagement der anderen oder das FĂĽr-blöd-verkaufen-Versuchen aller seitens Politik, Wirtschaft und Mainstreammedien.

Vielleicht sollte ich einfach anfangen, die Jahreszahl all meiner Artikel nach und nach auf 2011 zu setzen. Merkt wahrscheinlich kein Mensch.

 


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