2008?
Geh weg!
Stern.de: Eiskalt abserviert
Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt […]
Da mir - mal wieder - die weiteren Worte fehlen (zumindest solche, die nicht justiziabel sind oder als Aufruf zu Straftaten missverstanden werden könnten) ergeht hier nur der Lesetipp. Ich hoffe, diese Geschichte dreht zur Abwechslung mal etwas weitere Runden und wird nicht so folgenlos bleiben wie es nach all den Erfahrungen mit den vielen im Sande verlaufenen Skandalen und Korruptionsfällen der letzten Jahre zu befürchten steht (jaja, lasst mir doch meine letzten Illusionen, immerhin ist Weihnachten) und wünsche schöne Feiertage.
(via Kommentar 10)
Dazu habe ich schon genug gesagt, mir fällt nichts mehr ein. Deshalb nur etwas Musik. 2, 3, 4…
Nämlich, dass sie’s am Ende dann doch noch immer irgendwie vergeigt. Da muss sich wohl seit längerem schon keiner jemals mehr irgendwelche Hoffnung Illusionen machen, kurzfristige gegenteilige Tendenzen zögern das Unvermeidliche höchstens ein paar Tage hinaus, aber gallopierende Dummheit und idiotische Ignoranz werden am Ende von niemandem aufgehalten werden können - nicht mal aus Versehen.
Der Herr Redunzl hat ein Stöckchen geworfen, das ich zur Abwechslung sehr gerne annehme, weil es weit weg von den üblichen platten “Fußpilz oder Nagelbettentzündung” - Allerweltsfragen ist sondern richtig interessant werden kann (was die bisherigen Beiträge dazu auch belegen). (Nachtrag: das Stöckchen kommt wohl ursprünglich von hier)
Es fragt nach einem “Foto im Raum” und der “Geschichte” dazu, wobei ich “Raum” mal eben auch frei mit “Zeit” interpretiere und deshalb ein Foto gewählt habe, das wohl einen der größten Einflüsse zeigt, die ich in meinem Leben so mitbekam. Es ist ein Foto der Band “Sound Express”, in der mein Vater Schlagzeug spielte. Das Bild muss so irgendwann Anfang bis spätestens Mitte der 70-er Jahre aufgenommen worden sein, ich glaube nicht, dass es von später als 1975 sein kann.
Auf dem Foto ist mein Vater wohl etwa zehn Jahre jünger als ich es heute bin, und auch das ist ein ganz seltsames Gefühl, da Väter ja gefühlt freilich niemals jünger als man selbst sind, das geht ja garnicht, entsprechend seltsam ist es, wenn ich versuche, mir das Foto “nur” als ein Foto von rund 30-jährigen Musikern anzusehen, denn in dieser Rolle sehe (und fühle) ich etwas so völlig anderes als wenn ich mir das Bild im Bewusstsein, “ein Foto mit meinem Vater drauf, von früher” anschaue - das ist ein richtig seltsames Phänomen, leicht verwirrend, aber auch faszinierend: denn ich merke, dass nicht die Rolle des Betrachteten wechselt sondern meine: einmal schaut ein 40-jähriger Schlagzeuger hin, das andere mal ein 7-jähriger kleiner Junge. Und obwohl der Gegenstand sich nicht verändert unterscheiden sich die beiden Wahrnehmungen in einer fast atemberaubenden Art und Weise.
Aber ich wollte ja eigentlich was zu diesem Bild und dem Einfluss, für das es steht erzählen. weiterlesen »
Herrlich! Eine großartige Satire von Martin - hingehen, lesen!
Der Frisurenbeauftrage innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, wies in einer eilig anberaumten Pressekonferenz auf die alarmierende Tatsache hin, dass es allein in Deutschland fast 2 Millionen Schlauchboote gäbe - “und keiner kann sagen, wem sie gehören und was ihre Besitzer damit vorhaben”. Er unterstützt den Vorschlag des BKA-Präsidenten Zirke, der ein zentrales Schlauchbootbesitzer-Register beim BKA fordert.
Bundesinnenminister Schäuble (CDU) sagte, er sei erschüttert, dass man potenzielle Werkzeuge des Terrorismus “einfach so” im Einzelhandel erwerben könne. “Bei jeder Flasche Bier wird vom Verkäufer verlangt, dass er sich den Ausweis des Kunden vorlegen lässt. Aber ein Schlauchboot kann man kaufen, ohne auch nur ausweisen zu müssen!” Jeder minderjährige Killerspielerkonsument, […]
Mal sehen, wann das Kabarett Kabinett genau diese Satire zur Realität machen wird. Denn dass sie das wird bezweifle ich nicht mehr. Die Frage ist schon lange nicht mehr “ob”. Nur noch “wann”.