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Archiv des Monats August, 2008

Gruss von der Insel

So sitze ich dann hier in einem Internetcafe in Dingle, um in einer halben Stunde ein Konzert mit “richtiger” traditioneller Musik zu besuchen, also nicht so ein .

Das Zelt steht schon auf dem westlichsten Zeltplatz der Insel direkt neben dem Gallarus Oratory und wartet. Hoffentlich wird das Wetter morgen brauchbar, denn die “Three Sisters”, Slea Head usw. sind nochmal so atemberaubend als schon sowieso, wenn die Sonne ihren Teil beisteuert.

Achso, ich habe mein Notebook vergessen. Das ist etwas aergerlich, alldieweil das die Speicherkapazitaeten bzw. deren Flexibilitaet etwas handycapt, quasi. Naja, muss ich durch…

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Urlaub

Ich habe tatsächlich Urlaub. Und seit langem mal nicht nur so ein paar freie Tage, sondern so richtig Zeit, drei Wochen, in die ich gemütlichst mitten rein (sprich: in ein paar Tagen gehts erst los) eine kleine Reise zusammen mit meiner Lieblingssängerin auf die Insel legen kann - ohne Hektik davor oder danach zu haben.


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Mit Sicherheit werde ich wohl einen Haufen Fotos mitbringen. Vielleicht schaffe ich es ja, von unterwegs mal reinzuschauen und ein Lebenszeichen abzugeben. Ich freu’ mich schon, vor allem aber bin ich neugierig, denn das Ganze ist nicht nur so zum Spaß, sondern ist als eine Art musikalische Arbeitsreise für Karans nächstes Soloprojekt gedacht und wird hoffentlich ein paar interessante Aufnahmen für die neue CD abwerfen.

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Die BILD ruft also…

bei der tagesschau an, weil die sich erdreistet, nicht auf ihre Themen anzuspringen. Einer Zeitung gegenüber, die meinem Eindruck nach unter anderem (das andere wäre dann hauptsächlich wohl Titten, Promischmutz, Persönlichkeitsrechtsverletzungen, Vorverurteilungen und Vorurteile, wie sich mir das so darstellt) davon lebt, solche Verbrechen zu “vermarkten” und faktisch Profit aus dem Tod von Menschen, Kindern gar, zu schlagen, ist die Tagesschau nun wirklich keinerlei Rechenschaft oder auch nur eine Rechtfertigung schuldig.

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Datenschutz…

…muss wohl inzwischen wirklich sowas sein wie freiwillig den Müll runterbringen oder nicht den Joghurt des WG-Genossen essen, der da noch im Kühlschrank steht - man machts halt, wenn man grad gut drauf ist und nichts “besseres” zu tun hat. Ansonsten kanns einem auch am Arsch vorbei gehen, offensichtlich.

Anders ist mir die offensichtliche Willkür nach dem Motto “Mit dem was ich habe kann ich machen was ich will” im Umgang mit persönlichen Daten seitens Wirtschaft, Ämtern, Behörden, Innenministern etc. pp. wirklich nicht mehr erklärlich. Hallo? Persönliche Daten “gehören” nicht dem, der sie irgendwo verwaltet sondern dem, den sie beschreiben. Sie anderen zugänglich zu machen, zu welchen Zwecken auch immer, ist Datenmissbrauch. Das ist keine “moralische” Frage. Die informationelle Selbstbestimmung (so heißt das nämlich) gehört zu den Bürgerrechten in diesem Land. Noch jedenfalls.

[…] Die DAK übertrug 200.000 Datensätze mit vertraulichen Gesundheitsinformationen an die Privatfirma Healthways, die im Auftrag der Kasse chronisch kranke Patienten kontaktiert. Die Beratung von 40.000 Patienten aus Bayern und Baden-Württemberg erfolgt von einem Call-Center bei Berlin aus. […]

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Bankkontodatenhandel? Wozu das denn?

Wer sich fragt, wozu jemand Geld ausgibt, um solche Daten zu erwerben (und warum es Scheiße ist, wenn solche Daten von Firmen nicht nur schlampig verwaltet sondern gar bewusst rausgegeben werden) lese bitte einfach hier weiter… sollte einfach mal in einem Callcenter für kaum ne Hand voll Euro/h anschaffen gehen, wo man mit ebensolchen Bankdaten per Rückfrage-verwirrungsspielchen mit Leuten Verträge abschließen muss, ohne dass die das merken. Dass für ein “Ich möchte nur eben prüfen, ob meine Daten hier stimmen” auch korrekte Daten benötigt werden, um diese Tricks wirken zu lassen, liegt auf der Hand. Aber was soll das schon, Datenschutz, das ist doch bloß wieder so ein linkes Gedöns (#7).

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Achso, das letzte Wochenende…

…war ich mal selber Publikum. Ihren ersten Gig konnte ich mir doch nicht entgehen lassen.

Fotos sind leider nicht viele und keine guten, dafür war’s leider zu dunkel. Das alte Problem: mit Blitz ist die Atmosphäre weg, weil der weiße Blitz das bunte Bühnenlicht überstrahlt und alles kalt und schlagschattig macht, und ohne Blitz verwackelts. Stativ hatte ich leider keins.

Aber schön heiß, stickig und vor allem laut wars, wie es sich für einen schönen rockigen Kneipengig gehört :-D

Kommentar

Es ist am Ende ja in den meisten Fällen doch ein Verwandter oder Nachbar

Was für Missbrauchsfälle gilt, die in den seltensten Fällen vom “bösen Fremden von außerhalb” verübt werden, gilt offensichtlich auch für “Terror” - und wie beim Missbrauch entspricht die Realität selten der (medial gehypten) Wahrnehmung.

Und wie beim Missbrauch sind die Maßnahmen der Politik bestenfalls populistische Augenwischerei, schlechtestenfalls das Nutzen einer Möglichkeit, um eigene Ängste vor dem Mitbürger zu kompensieren. Indem man eine Hysterie aufbaut, deren Ende der Verlust bürgerlicher Rechte und Freiheiten sind, weil ängstliche alte Männer Angst haben, dass andere Menschen Dinge tun, von denen sie nichts wissen und die glauben, dass Kontrolle und mehr Kontrolle ihnen die Angst vorm Tod nimmt. Wie nennt man so ein Verhalten nochmal? Neurotisch? Psychotisch? Irgendsowas doch, oder?

Das ist letztlich aber weder neu noch wirklich überraschend. Ärgerlich ist, dass ich davon nicht mit derselben Lautstärke und Vehemenz aus den “Qualitätsmedien” erfahre, wie ebenjene damals die Panik mit dem Bild der orientalen Brunnenvergifter (ein gern genommerner Topos, fast schon abgegriffen, hätte man eigentlich meinen können) mitschürten. Genau genommen höre ich da fast garnichts.

Aber wozu gibt’s Blogs und das Internet. Auf dass der Großteil der Journallie weiterhin ihr langsames Sterben zelebriere, wer braucht so einen Journalismus schon.

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Und ich dacht’ doch da heut früh noch

“Mann, jetzt pladderts aber grad mal runter!”, als für ein paar Minuten beim Blick aus dem Fenster außer einer Wasserwand nicht mehr viel zu erkennen war….

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Immer noch Sommerpause. Es ist…


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